NachrichtenMakroMAGA-Abgeordnete in Tonaufnahme mit Eingeständnis erwischt: „Ich habe Trump-Müdigkeit“

MAGA-Abgeordnete in Tonaufnahme mit Eingeständnis erwischt: „Ich habe Trump-Müdigkeit“

Autor: Rawstory·

Wichtige Erkenntnisse

  • •Rep. Stephanie Bice (R-OK) wurde laut einer von The Bulwark erhaltenen Tonaufnahme bei Äußerungen an der Oklahoma State University dabei aufgezeichnet, wie sie sich über "Trump fatigue" unter Wählern sorgte.
  • •Bice warnte, dass von Trump erschöpfte Wähler bei den bevorstehenden Zwischenwahlen entweder Demokraten wählen oder zu Hause bleiben könnten.
  • •Ein Sprecher sagte, Bice habe lediglich die Aussage einer anderen Person wiedergegeben und unterstütze Präsident Trump nachdrücklich; ihre Bemerkungen seien aus dem Kontext gerissen worden.
  • •Bice kritisierte außerdem Maßnahmen wie die Umbenennung des Lake Ontario in "Lake America" und sagte, solche Schritte verschärften die Unzufriedenheit der Wähler, die mit der Wirtschaft und dem Krieg gegen Iran zusammenhänge.
MAGA-Abgeordnete in Tonaufnahme mit Eingeständnis erwischt: „Ich habe Trump-Müdigkeit“

Die privaten Äußerungen einer republikanischen Abgeordneten über die Wählerermüdung gegenüber Präsident Donald Trump sind in einer Tonaufnahme aufgetaucht, die von The Bulwark erhalten wurde.

In der Aufnahme ist zu hören, wie Rep. Stephanie Bice (R-OK) den Einfluss Trumps auf die Wähler beklagt, als sie für diejenigen eine neue Botschaft formulierte, die vom Präsidenten "exhausted" sind: Platz machen.

"I was at a board meeting yesterday with a group, and one of the execs said to me, 'I'm a Republican, I've been a Republican for a long time, but I have Trump fatigue,'" sagte Bice. "It's a fair statement, you know?"

Bice, die Oklahomas 5. Kongresswahlbezirk vertritt, äußerte sich am Donnerstagabend vor republikanischen Studierenden an der Oklahoma State University und sprach dort ihre Sorgen darüber aus, was "Trump fatigue" für die bevorstehenden Zwischenwahlen bedeuten könnte. Sie sagte den Studierenden, sie befürchte, dass Wähler entweder demokratisch wählen oder ganz zu Hause bleiben würden — wegen Trump. Ihre Sorge um die Wahlbeteiligung spiegelt ein beiden Parteien bekanntes Muster wider: Die Partei des Präsidenten verliert bei Zwischenwahlen historisch an Boden, wenn Basisbegeisterung und Wahlbeteiligung oft über enge Rennen entscheiden.

"The challenge that we have is that we have to get over the narrative that 'I don't like this guy so I'm going to vote for the Democrat,'" sagte Bice. "Because I'm telling you right now, I'm hearing it already."

Anschließend nannte sie zwei Prognosen für den Fall, dass die Republikaner die Müdigkeit nicht überwinden.

"They're going to vote for the Democrat and they may split [the] ticket and vote for me and a few others, or — this is my bigger fear right now — people don't go vote," sagte sie.

Öffentlich ist Bice das, was The Bulwark als "unabashed Trump ally" bezeichnete, und genau dieses Bild versuchte ein Sprecher in einer Stellungnahme gegenüber dem Medium zu verteidigen.

"She was relaying a comment made by someone else and discussing the importance of Republicans turning out and voting for the entire ticket," sagte Wesley Harkins. "Congresswoman Bice strongly supports President Trump... Any suggestion otherwise takes her comments out of context."

Laut The Bulwark sprach Bice jedoch ausführlich über die Probleme, die Wähler mit dem schwach abschneidenden Präsidenten haben, den sie "strongly supports".

"While many of Trump's problems stem from discontent with the economy and the ongoing war against Iran, Bice added that his focus on personal feuds with the Canadian prime minister and others weren't making things better and were likely making the situation much worse," berichtete The Bulwark.

Bice wurde mit den Worten aufgezeichnet: "We're not helping ourselves today when we decide to rename Lake Ontario 'Lake America.' I mean, yeah, these are not — this does not help the case, right?"