Stablecoin-Angebot wächst um 2,19 Milliarden US-Dollar bei Erholung der DEX-Handelsvolumina
Wichtige Erkenntnisse
- •Das Gesamtangebot an Stablecoins stieg in der vergangenen Woche um 2,19 Milliarden US-Dollar, wie aus dem Wochenbericht des On-Chain-Analysekontos @lookonchain hervorgeht.
- •Das Spot-Handelsvolumen auf dezentralen Börsen erholte sich im Wochenvergleich um 91,62 %, während das Perpetual-Handelsvolumen um 104,06 % zunahm.
- •Im selben Zeitraum bauten vier börsennotierte Unternehmen ihre Bestände insgesamt um 1.371 BTC im Wert von rund 107,96 Millionen US-Dollar auf.
- •Ostium, eine dezentrale Plattform für den On-Chain-Perpetual-Handel mit realen Vermögenswerten wie Devisen und Rohstoffen, führte das Erlöswachstum der Protokolle mit einem Anstieg um 6.435 % an.
- •Der Bericht führte die Erholung auf die positive Stimmung rund um institutionelle Investitionen in digitale Vermögenswerte zurück, wies jedoch darauf hin, dass sich die Marktbedingungen schnell ändern können und potenzielle Risiken bestehen bleiben.

Das Gesamtangebot an Stablecoins stieg in der vergangenen Woche um 2,19 Milliarden US-Dollar, wie aus dem Wochenbericht des On-Chain-Analysekontos @lookonchain hervorgeht. Das Wachstum spiegelte eine erneute Aktivität am Kryptomarkt wider und fiel mit einer deutlichen Erholung der Handelsvolumina auf dezentralen Börsen (DEXs) zusammen.
Erholung der DEX-Volumina
Das Spot-Handelsvolumen auf dezentralen Börsen erholte sich laut dem Bericht im Wochenvergleich um 91,62 %, während das Perpetual-Handelsvolumen um 104,06 % zunahm. DEXs ermöglichen es Tradern, Token über automatisierte Liquiditätspools direkt aus ihren eigenen Wallets zu tauschen, statt Guthaben bei einem Intermediär einzuzahlen; Perpetuals sind gehebelte Derivatekontrakte ohne festes Fälligkeitsdatum, die einen großen Teil des Krypto-Derivatehandels ausmachen. Insgesamt deuten die Zahlen darauf hin, dass Trader wieder in den Markt zurückkehren – eine Entwicklung, die der Bericht mit der positiven Stimmung rund um institutionelle Investitionen in digitale Vermögenswerte in Verbindung brachte.
Institutionelle Akkumulation
Im selben Zeitraum bauten vier börsennotierte Unternehmen ihre Bestände insgesamt um 1.371 BTC auf – ein Gegenwert von rund 107,96 Millionen US-Dollar. Der Bericht deutete die fortgesetzte Akkumulation als Hinweis darauf, dass institutionelle Akteure nach wie vor optimistisch in Bezug auf die Zukunft von Bitcoin sind. Bitcoin-Bestände in Unternehmensbilanzen sind seit 2020 ein wiederkehrendes Merkmal des Marktes, als der Softwarekonzern MicroStrategy – mittlerweile in Strategy umbenannt – begann, seine Bilanz in Bitcoin umzuschichten; seither sind periodische Meldungen über Unternehmenskäufe eine routinemäßige Datenquelle für Marktbeobachter.
Protokollerlöse
Unter den einzelnen Protokollen verzeichnete Ostium – eine dezentrale Plattform für den On-Chain-Perpetual-Handel mit realen Vermögenswerten wie Devisen und Rohstoffen – im Laufe der Woche das stärkste Erlöswachstum mit einem Anstieg der Protokollerlöse um 6.435 %.
Marktkontext
Der breitere Kryptomarkt zeigt derzeit einen schwankenden Verlauf mit uneinheitlichen Signalen bei den wichtigsten Assets. Die Bitcoin-Dominanz – der Anteil Bitcoins an der gesamten Marktkapitalisierung der Kryptowährungen – wird häufig als Indikator dafür beobachtet, ob sich Kapital im größten Asset konzentriert oder in kleinere Token rotiert. Der Anstieg des Stablecoin-Angebots zusammen mit der Erholung der Handelsvolumina wurde als Hinweis auf eine potenziell bullische Phase beschrieben; die Aufmerksamkeit richtet sich darauf, wie diese Dynamiken mit der Bitcoin-Dominanz und den allgemeinen Marktzyklen zusammenwirken, während die institutionelle Aktivität die Marktstimmung weiterhin beeinflusst.
Stablecoins sind digitale Vermögenswerte, die darauf ausgelegt sind, einen stabilen Wert gegenüber Fiat-Währungen zu halten; angeführt werden sie von Tether (USDT) und dem USDC von Circle, und sie dienen auf Krypto-Handelsplattformen als wichtigste Handelspaare und Sicherheiten. Der Sektor unterliegt in den Vereinigten Staaten seit dem GENIUS Act, der im Juli 2025 unterzeichnet wurde und einen Bundesrahmen für Zahlungs-Stablecoins schuf, klareren Regeln. Der jüngste Anstieg des Stablecoin-Angebots deutet auf eine wachsende Nachfrage nach Liquidität hin, da Trader von Marktchancen profitieren wollen.
Worauf zu achten ist
Zu den wichtigen Kennzahlen, die zur Beobachtung empfohlen wurden, gehören die weitere Entwicklung der Stablecoins und ihr Einfluss auf die Bitcoin-Dominanz sowie die Frage, ob sich die Erholung der Handelsvolumina als tragfähig erweist. Der Bericht stellte fest, dass die Volumenerholung auf einen längerfristig positiven Trend hindeuten kann, wies jedoch darauf hin, dass sich die Marktbedingungen schnell ändern können und potenzielle Risiken bestehen bleiben. Ein anhaltender Anstieg des Stablecoin-Angebots könnte von einer weiteren institutionellen Beteiligung begleitet werden, die das gesamte Marktumfeld prägt.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Finanzberatung dar.
Quelle: Coinfomania