Senat könnte Augustsitzung verlängern und CLARITY Act für Digital-Asset-Gesetzgebung offen halten
Wichtige Erkenntnisse
- •Senator Lankford warnte, dass der Senat seine Augustpause absagen könnte, wenn die Gesetzgeber diese Woche keine wichtigen Gesetzgebungsaufgaben abschließen.
- •Zu den unmittelbaren obligatorischen Prioritäten des Senats gehören die Verabschiedung einer Continuing Resolution zur Vermeidung eines Regierungsshutdowns, die Bestätigung von über 70 Präsidentschaftskandidaten und die Förderung des Reconciliation-Prozesses.
- •Der CLARITY Act zielt darauf ab, klarere Bundesregeln für digitale Vermögenswerte festzulegen, indem überschneidende Zuständigkeitsansprüche zwischen der SEC und der CFTC gelöst werden.
- •Derzeit ist keine Abstimmung des Senats über den CLARITY Act geplant, und die Prüfung einer Gesetzgebung für digitale Vermögenswerte würde eine Terminierungsentscheidung der Führung nach Abschluss der obligatorischen Punkte erfordern.
- •Eine verlängerte Senatssitzung könnte zusätzliche Plenarzeit für Debatten oder Abstimmungen über anhängige Krypto-Gesetzentwürfe schaffen, auch wenn nichts im aktuellen Kalender Maßnahmen garantiert.

Senator James Lankford (R-OK) deutete an, dass der Senat über seine geplante Augustpause hinaus in Washington bleiben könnte, wenn die Gesetzgeber es nicht schaffen, in dieser Woche wichtige Gesetzgebungsaufgaben abzuschließen – eine Entwicklung, die die Tür für eine weitere Prüfung des CLARITY Act und anderer Gesetze zu digitalen Vermögenswerten offen halten könnte.
Lankford erwähnte während seiner Äußerungen keine Gesetzgebung zu Kryptowährungen. Eine verlängerte Sitzungsperiode würde den Führungen des Senats jedoch zusätzliche Zeit geben, um anhängige Gesetzentwürfe zu prüfen, darunter den CLARITY Act, der klarere bundesweite Regeln für digitale Vermögenswerte festlegen würde. Der Gesetzentwurf befasst sich mit einer lang bestehenden Lücke im US-Regulierungsrahmen, in dem die SEC und die CFTC historisch gesehen eine überschneidende Zuständigkeit für digitale Token beansprucht haben, was zu einer auf Durchsetzung basierenden Aufsicht anstelle einer umfassenden Regelsetzung führte.
Der Senat steht vor einem vollen Terminkalender
Bei der Aussprache über die unmittelbaren Prioritäten des Parlaments betonte Lankford, dass die Verhinderung eines Regierungsshutdowns eine Kernverantwortung sei. Die Gesetzgeber müssen eine Continuing Resolution (Fortführungsresolution) verabschieden, um die Bundesbehörden finanziert zu halten, während der Kongress weiterhin an langfristigen Ausgabenplänen arbeitet.
🚨🇺🇸 PRÄSIDENT TRUMP UND DER GOO SENAT✍️ Senator Lankford (R-OK) deutete an, dass der Senat während der Augustpause in DC bleiben könnte. "Wenn wir es diese Woche nicht erledigen, machen wir weiter, bis wir es erledigt haben." #Crypto #XRP #CLARITYAct — Michelle Kirby X (@MichelleKiyeg), 2. August 2026
Zusätzlich zur Regierungsfinanzierung prüft der Senat mehr als 70 Kandidaten, die von Präsident Donald Trump nominiert wurden. Die Bestätigung dieser Kandidaten bleibt ein wichtiger Punkt im Terminkalender des Senats.
Lankford warnte, dass die Führung die Sitzungsperiode verlängern könnte, anstatt die Pause zu beginnen, wenn die Senatoren ihre Arbeit in dieser Woche nicht abschließen. Es wird erwartet, dass die Mitglieder nach Abschluss ihrer Gesetzgebungsaufgaben in ihre Heimatstaaten zurückkehren, um sich mit Wählern und Gemeinden zu treffen.
Reconciliation und weitere Gesetzgebungsprioritäten
Lankford stellte außerdem fest, dass die Gesetzgeber den Reconciliation-Prozess (Haushaltsaussöhnungsverfahren) vorantreiben, von dem er sagte, dass er die Finanzierungsarbeiten für das Militär, die Landwirtschaft und andere Prioritäten der Regierung beginnen würde. Er erwähnte den Save America Act als Teil der breiteren Agenda des Senats.
Das Parlament muss diese Maßnahmen zusammen mit der Gesetzgebung zur Regierungsfinanzierung und der Bestätigung der Präsidentschaftskandidaten in Einklang bringen. Die Plenarzeit im Senat wird streng von der Führung kontrolliert, und Gesetzentwürfe außerhalb der obligatorischen Tagesordnung – wie etwa Gesetze zu digitalen Vermögenswerten – erfordern entweder Einstimmigkeitsvereinbarungen oder dedizierte Terminierungsentscheidungen durch den Mehrheitsführer, um zur Abstimmung zu gelangen.
CLARITY Act und die Aufmerksamkeit der XRP-Inhaber
Der CLARITY Act hat die Aufmerksamkeit von XRP-Inhabern und anderen Marktteilnehmern für digitale Vermögenswerte auf sich gezogen, da sein Fortschritt beeinflussen könnte, wie Bundesregulatoren an Kryptowährungsmärkte und damit verbundene Unternehmen herangehen. Der Gesetzentwurf ist Teil einer breiteren Gruppe von Maßnahmen für digitale Vermögenswerte, die das Repräsentantenhaus passiert haben, was die anhaltenden Bemühungen des Kongresses widerspiegelt, nach Jahren regulatorischer Unklarheiten und Rechtsstreitigkeiten einen bundesweiten Rahmen für Kryptowährungen zu schaffen.
Der Senat hat keine Abstimmung über den CLARITY Act während einer möglichen verlängerten Sitzungsperiode bestätigt. Derzeit garantiert kein Zeitplan Maßnahmen zu dem Gesetzentwurf. Dennoch könnten zusätzliche Gesetzgebungstage Raum für die Führung schaffen, um anhängige Kryptomaßnahmen aufzugreifen.
Für Befürworter digitaler Vermögenswerte ist die zentrale Frage, ob der Senat nach der Erfüllung seiner obligatorischen Aufgaben Zeit für die Kryptowährungsgesetzgebung einräumen wird. Während nichts im aktuellen Kalender eine Abstimmung über den CLARITY Act garantiert, würde eine verlängerte Sitzungsperiode den Gesetzentwurf für eine weitere Beratung und Debatte im Plenum verfügbar halten. Achten Sie auf Signale der Führung des Senatsbankenausschusses (Senate Banking Committee), ob der Gesetzentwurf in Richtung Mark-up (Ausschussberatung) oder Plenarplanung vorrücken wird, sobald die Regierungsfinanzierung und die Kandidatenbestätigungen geklärt sind.