NachrichtenKryptoRipple-CEO Garlinghouse drängt auf schnelle Verabschiedung des CLARITY Act vor der Senatspause

Ripple-CEO Garlinghouse drängt auf schnelle Verabschiedung des CLARITY Act vor der Senatspause

Autor: DailyCoin·

Wichtige Erkenntnisse

  • Die Führungsebene von Ripple drängt den Kongress darauf, den CLARITY Act vor der Senatspause zu verabschieden, und stellt legislative Untätigkeit als Risiko für den Verbraucherschutz dar.
  • Senatorin Cynthia Lummis hat eine aktualisierte Fassung des Gesetzesentwurfs verfasst, die die Unterstützung des Senats-Landwirtschaftsausschusses erhalten hat.
  • Eine Gruppe demokratischer Senatoren hat sich öffentlich gegen den aktuellen Entwurf ausgesprochen und Bedenken hinsichtlich Ethik, Bestimmungen zu illegalen Finanzströmen, Stablecoin-Renditen und Verbraucherschutz geäußert.
  • Die Republikaner benötigen noch weitere demokratische Stimmen, um die 60-Stimmen-Schwelle zu erreichen, die für die Verabschiedung der Gesetzgebung im Senatsplenum erforderlich ist.
  • Das Weiße Haus hat dieser Woche einem neuen ethischen Rahmen zugestimmt, der die Komplexitäten rund um das wegweisende Krypto-Gesetz adressiert.
Ripple-CEO Garlinghouse drängt auf schnelle Verabschiedung des CLARITY Act vor der Senatspause

Ripple-CEO Brad Garlinghouse verstärkt seine Appelle an den US-Kongress, den CLARITY Act zu verabschieden, bevor der Senat in die Pause geht. Auf X teilte Garlinghouse die Auffassung von Ripples Justizvorstand Stuart Alderoty und drängte die Abgeordneten, das bedeutende Krypto-Gesetz voranzutreiben, statt es ins Stocken geraten zu lassen.

Der Vorstoß erfolgt, während die Digital Asset-Branche Washington weiterhin zu einem umfassenden Marktstrukturrahmen drängt, der die regulatorische Zuständigkeit zwischen SEC und CFTC abgrenzen würde — ein Konfliktfeld, das jahrelange Strafverfahren und Klagen befeuert hat, darunter auch das seit Langem laufende Verfahren der SEC gegen Ripple über die Frage, ob XRP als Wertpapier einzustufen ist. Für Unternehmen wie Ripple könnte ein klarer gesetzlicher Rahmen die Abhängigkeit von Gerichten bei der Festlegung der Grenzen des Wertpapierrechts verringern.

„Das Perfekte darf nicht der Feind des Guten sein"

Alderoty stellte die Frage als eine des Verbraucherschutzes dar und argumentierte, dass böswillige Akteure weiterhin Krypto-Nutzer ausbeuten werden, falls der Digital Asset Market Clarity Act bis zur nächsten Sitzungsperiode aufgeschoben wird. Diese Nutzer bleiben sonst „mit dem Status quo im Ungewissen, ohne klare Standards, die böswillige Akteure ausnutzen könnten." Er appellierte an die Abgeordneten, die Suche nach dem perfekten Gesetz nicht als Hindernis für echten Fortschritt wirken zu lassen, und erklärte: „Das Perfekte darf nicht der Feind des Guten sein. Bringen wir das hinter uns."

Garlinghouse stellte sich voll und ganz hinter Alderotys Position:

My thoughts exactly…. Perfect can't be the enemy of good. Let's get this done! — Brad Garlinghouse (@bgarlinghouse) July 22, 2026

Demokraten wehren sich gegen aktuellen Entwurf

Der neueste Entwurf des CLARITY Act hat eine hitzige Debatte über Ethik, illegale Finanzströme, Stablecoin-Renditebestimmungen und Verbraucherschutz ausgelöst. Eine Gruppe demokratischer Senatoren — darunter Catherine Cortez Masto, Angela Alsobrooks, Cory Booker und Ruben Gallego — gab eine gemeinsame Erklärung ab, in der sie die aktuelle Version ablehnen und weitere Verhandlungen fordern.

Landwirtschaftsausschuss unterstützt aktualisierten Text

Senatorin Cynthia Lummis hat eine aktualisierte Fassung des Gesetzesentwurfs verfasst, die nun die Rückendeckung des Landwirtschaftsausschusses erhalten hat. Ausschussvorsitzender John Boozman sprach sich dafür aus:

„Er liefert die Gewissheit, die Verbraucher, Unternehmen und Märkte seit Langem fordern, indem er starke Schutzmaßnahmen schafft und gleichzeitig verantwortungsvolle Innovation fördert. Dies ist das Ergebnis monatelanger parteiübergreifender Zusammenarbeit und fortlaufender Gespräche mit den Beteiligten zur Stärkung des endgültigen Gesetzes."

Die Republikaner im Bankenausschuss des US-Senats kündigten die Entwicklung auf X an:

NEW: @SenLummis released comprehensive market structure legislation today. The Clarity Act protects investors, combats illicit finance, and keeps innovation in America. Read more: — U.S. Senate Banking Committee GOP (@BankingGOP) July 22, 2026

Zeitfenster für Senatsabstimmung schrumpft

Die Gesetzgebung hat den Kalender des Senatsplenums erreicht und steht dort zur Beratung an, doch ihr weiterer Weg bleibt ungewiss. Die Republikaner benötigen noch zusätzliche demokratische Stimmen, um die 60-Stimmen-Schwelle des Senats zu erreichen. Derweil hat das Weiße Haus dieser Woche einem neuen ethischen Rahmen zugestimmt, der die ethischen Komplexitäten rund um das wegweisende Krypto-Gesetz adressiert.

Da die planmäßige Pause des Senats in etwa einer Woche ansteht, stehen die Befürworter vor einem schrumpfenden Zeitfenster, um offene Streitfragen zu klären und die für die Verabschiedung benötigten Stimmen zu sichern. Sollte das Gesetz vor der Pause nicht vorankommen, würde es in die nächste Sitzungsperiode übernommen, wo sich verschiebende politische Prioritäten und die erneute Einbringung von Änderungsanträgen einen Regulierungsrahmen weiter verzögern könnten, den die Branche seit Jahren anstrebt.