Vergütung von Persistent-Systems-Chef Sandeep Kalra steigt um 162 Prozent auf Rekordwert von 389 Crore Rupien im FY26
Wichtige Erkenntnisse
- •Die FY26-Vergütung von Persistent-Systems-Chef Sandeep Kalra in Höhe von 389 Crore Rupien (₹389 Crore) bedeutet einen Anstieg um 162 Prozent gegenüber dem Vorjahr und macht ihn zur am höchsten bezahlten Führungskraft im indischen IT-Sektor.
- •Der Vergütungssprung beruhte vor allem auf Gewinnen aus der Ausübung von Aktienoptionen, wobei die Abwertung der Rupie den in Rupien denominierten Wert dollargebundener Vergütungsbestandteile erhöhte.
- •Das Paket von 389 Crore Rupien liegt mehr als doppelt so hoch wie der bisherige Branchenmaßstab von rund 166 Crore Rupien, den Wipros damaliger CEO Thierry Delaporte im FY23 aufstellte; der Anstieg um 162 Prozent lässt darauf schließen, dass Kalra im FY25 rund 148 Crore Rupien verdiente.
- •Persistent Systems, 1990 gegründet und mit Hauptsitz in Pune, beschäftigt mehr als 20.000 Menschen und überschritt im FY24 die Marke von 1 Milliarde US-Dollar beim Jahresumsatz; Kalra ist seit 2021 CEO, nachdem er die Nachfolge von Gründer Anand Deshpande antrat.
- •Die Vorschriften der SEBI verpflichten börsennotierte indische Unternehmen zur Offenlegung der Vergütung wichtiger Führungskräfte, einschließlich des Verhältnisses der CEO-Vergütung zur medianen Mitarbeitervergütung; künftige Berichte werden zeigen, ob Optionsausübungen die ausgewiesene Vergütung hochhalten.

Die Vergütung von Sandeep Kalra, Chief Executive Officer von Persistent Systems, ist im FY26 um 162 Prozent auf einen Rekordwert von 389 Crore Rupien (₹389 Crore) gestiegen, wie ein Bericht von CNBC-TV18 Markets zeigt. Ausschlaggebend waren vor allem die Ausübung von Aktienoptionen und die Abwertung der Rupie. Damit ist Kalra die am höchsten bezahlte Führungskraft im IT-Sektor Indiens.
Der starke Anstieg verdeutlicht, wie sehr die aktiengebundene Vergütung zur dominierenden Komponente der Führungskräftevergütung bei indischen IT-Unternehmen geworden ist. Nach indischen Offenlegungsstandards zählen Gewinne, die Führungskräfte bei der Ausübung zugeteilter Aktienoptionen erzielen, zur Gesamtvergütung. In Jahren, in denen große Optionspakete ausgeübt werden, kann die ausgewiesene Vergütung dadurch sprunghaft ansteigen. Währungsbewegungen können solche Gewinne verstärken, da eine schwächere Rupie den in Rupien denominierten Wert dollargebundener Vergütungsbestandteile erhöht.
Persistent Systems ist ein IT-Dienstleistungsunternehmen mit Hauptsitz in Pune, das auf Software-Produktentwicklung und Dienstleistungen zur digitalen Transformation für Kunden aus Branchen wie Banken und Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen, Versicherungen und Technologie spezialisiert ist. Das 1990 gegründete Unternehmen ist an der BSE und der National Stock Exchange in Indien notiert, beschäftigt mehr als 20.000 Menschen und überschritt im FY24 die Marke von 1 Milliarde US-Dollar beim Jahresumsatz – eine Größenordnung, die es unter die größeren Anbieter des Mittelsegments in einer Branche rückt, die lange von Tata Consultancy Services, Infosys, HCLTech, Wipro und LTIMindtree geprägt wurde. Die Aktien von Persistent zählten in den vergangenen Jahren zudem zu den stärker performenden Titeln im indischen Mid-Cap-IT-Segment, und der bei der Ausübung von Optionen realisierte Wert bewegt sich mit dem Aktienkurs. Kalra führt das Unternehmen seit 2021 als CEO, nachdem er die Nachfolge von Gründer Anand Deshpande antrat, der in die Rolle des Chairman wechselte.
Die Vergütung von Führungskräften bei Indiens größten IT-Dienstleistern hat CEOs der Branche wiederholt unter die bestbezahlten Unternehmensleiter des Landes gebracht, wobei aktiengebundene Bestandteile in Jahren mit Optionsausübungen in der Regel den Großteil der Gesamtvergütung ausmachen. Der bisherige Höchstwert der Branche entfiel auf Wipros damaligen Chief Executive Thierry Delaporte, dessen FY23-Paket von rund 166 Crore Rupien ihn damals zum bestbezahlten IT-Chef Indiens machte. Kalras 389 Crore Rupien liegen damit mehr als doppelt so hoch, und der ausgewiesene Anstieg von 162 Prozent lässt auf eine Vergütung von rund 148 Crore Rupien im FY25 schließen.
Börsennotierte indische Unternehmen sind nach dem Offenlegungsrahmen der Marktaufsicht SEBI verpflichtet, in ihren Jahresberichten Einzelheiten zur Vergütung wichtiger Führungskräfte offenzulegen – einschließlich des Verhältnisses der CEO-Vergütung zur medianen Mitarbeitervergütung. Dort kommen solche Vergütungszahlen ans Licht. Dieselben Offenlegungen werden zeigen, wie das Rekordpaket im Vergleich zur Vergütung des medianen Persistent-Mitarbeiters ausfällt, und künftige Berichte werden Aufschluss darüber geben, ob weitere Optionsausübungen die ausgewiesene Vergütung hochhalten oder ob sie sich wieder in Richtung von Gehalt und Zulagen einpendelt.
Berichtet von Yoosef K (@yoosefkp auf X) für CNBC-TV18 Markets. Quelle: CNBC-TV18