Odfjell benennt neuen windunterstützten Chemikalientanker
Wichtige Erkenntnisse
- •Bow Tanaka wurde laut Odfjell am 29. Juli in der Kitanihon shipyard in Japan benannt und zu Wasser gelassen.
- •Das neue Schiff ist ein 40.000-DWT-Chemikalientanker mit 28 Edelstahltanks.
- •Bow Tanaka ist mit einem Gate-Ruder und klappbaren windunterstützten Antriebsegeln ausgestattet, um Kraftstoffverbrauch und Emissionen zu senken.
- •Odfjell sagte, das Schwesterschiff Bow Erikson habe Energieeffizienzverbesserungen von bis zu 50% gegenüber dem durchschnittlichen Tanker des Segments erzielt.
- •Die International Windship Association teilte mit, dass inzwischen mehr als 100 Schiffe mit Windantriebssystemen ausgestattet oder windbereit sind.

Das norwegische Schifffahrtsunternehmen Odfjell hat seinen neuesten 40.000-DWT-Chemikalientanker, Bow Tanaka, in Japan zu Wasser gelassen.
Das Schiff wurde am 29. Juli in der Kitanihon shipyard benannt und zu Wasser gelassen, teilte das Unternehmen am Dienstag in einem LinkedIn-Beitrag mit.
Das 28-Tank-Edelstahlschiff ist mit einem Gate-Ruder und klappbaren windunterstützten Antriebsegeln ausgestattet, die darauf ausgelegt sind, den Verbrauch von Bunkerfueld und die Emissionen zu reduzieren. Damit gehört es zu einer wachsenden Zahl von Schiffen im maritimen Sektor, die mit Windantriebstechnologie ausgerüstet werden, während Reedereien nach Möglichkeiten suchen, den Kraftstoffverbrauch auf Routen zu senken, auf denen Effizienzgewinne anhand von Betriebsdaten und nicht anhand allgemeiner Behauptungen messbar sind.
Odfjell sagte, Ergebnisse des Schwesterschiffs Bow Erikson hätten Energieeffizienzverbesserungen von bis zu 50% im Vergleich zum durchschnittlichen Tanker in diesem Segment gezeigt.
Windantriebssysteme nutzen Windenergie, um Schiffe anzutreiben, und helfen so, den Verbrauch von Bunkerfueld und die Emissionen zu senken.
Nach Angaben der International Windship Association sind inzwischen mehr als 100 Schiffe entweder mit Windantriebssystemen ausgestattet oder als windbereit eingestuft, was darauf hinweist, dass sich die Technologie über einzelne Tests hinaus zu einer breiteren kommerziellen Flottenbasis entwickelt hat.