NachrichtenMakroNYC verlängert Frist für Wohnsitznachweis, während Mamdanis Pied-à-Terre-Steuerverzeichnis für Verwirrung und Warnungen aus der Immobilienbranche sorgt

NYC verlängert Frist für Wohnsitznachweis, während Mamdanis Pied-à-Terre-Steuerverzeichnis für Verwirrung und Warnungen aus der Immobilienbranche sorgt

Autor: Fox Business Markets·

Wichtige Erkenntnisse

  • •Das Department of Finance der Stadt New York veröffentlichte ein Steuerverzeichnis mit mehr als 960.000 Immobilien und lag damit deutlich über der ursprünglich erwarteten Spanne von 13.000 bis 31.000 betroffenen Objekten.
  • •Die Pied-à-Terre-Steuer gilt für Nicht-Hauptwohnsitze mit einem Wert von über $5 Millionen sowie für Condos oder Co-ops ab $1 Million, nachdem sie im Mai unter Gouverneurin Kathy Hochul verabschiedet worden war.
  • •Die Frist für den Nachweis des Hauptwohnsitzes wurde um einen Monat verlängert, nachdem die öffentlich veröffentlichte Liste wegen ihres unerwartet großen Umfangs Verwirrung ausgelöst hatte.
  • •Auf der Liste möglicher Steuerobjekte erschienen mehrere prominente Namen, darunter Handelsminister Howard Lutnick, Anna Wintour, Woody Allen und Stadträtin Gale Brewer.
  • •Immobilienvertreter warnen, die Steuer könne die Abwanderung von Spitzenverdienern in Staaten wie Florida verstärken; Miami habe New York in diesem Jahr bereits bei Ultra-Luxus-Transaktionen übertroffen.
NYC verlängert Frist für Wohnsitznachweis, während Mamdanis Pied-à-Terre-Steuerverzeichnis für Verwirrung und Warnungen aus der Immobilienbranche sorgt

Hausbesitzer in New York City haben nun einen zusätzlichen Monat Zeit, ihren Hauptwohnsitz nachzuweisen und Mayor Zohran Mamdanis neu eingeführte Pied-à-Terre-Steuer zu vermeiden. Die Fristverlängerung erfolgte nach weit verbreiteter Verwirrung über ein öffentlich veröffentlichtes Steuerverzeichnis, das weitaus mehr Immobilien erfasste als erwartet.

Varianten einer Pied-à-Terre-Steuer werden in New Yorker politischen Kreisen seit mehr als einem Jahrzehnt diskutiert, frühere Vorschläge scheiterten jedoch wiederholt im Parlament des Bundesstaates. Vergleichbare Abgaben auf nicht als Hauptwohnsitz genutzte Immobilien gelten bereits in Städten wie Vancouver, das 2017 eine Empty Homes Tax einführte, und Paris, das seit 2015 die Steuern auf Zweitwohnungen schrittweise erhöht hat.

In der vergangenen Woche veröffentlichte das Department of Finance (DOF) der Stadt ein umfassendes öffentliches Immobilienverzeichnis mit vollständigen Namen und Adressen von mehr als 960.000 Immobilien in den fünf Stadtbezirken im Zusammenhang mit der neuen Steuer auf Nicht-Hauptwohnsitze. Die Pied-à-Terre-Steuer — im Mai von den Abgeordneten des Bundesstaates unter Gouverneurin Kathy Hochul verabschiedet — gilt für Nicht-Hauptwohnsitze mit einem Wert von über $5 Millionen sowie für Condos oder Co-ops mit einem Wert von $1 Million oder mehr. Die ursprünglichen Schätzungen gingen davon aus, dass 13.000 bis 31.000 Immobilien von der Abgabe betroffen sein würden.

"That's the difference between precision and accuracy. I would expect some inefficiency rolling out any municipal initiative at this scale," sagte David Arditi, Gründungspartner von Aria Development Group, gegenüber Fox News Digital. "But when your list comes in 30 times bigger than what was estimated, city officials need to give homeowners real clarity on who's actually impacted and why."

Auf der Ziel-Liste der Steuer tauchten mehrere prominente Persönlichkeiten, Prominente und lokale Amtsträger auf, darunter der US-Handelsminister Howard Lutnick, Mary L. Trump, die Nichte von Präsident Donald Trump, Filmregisseur Woody Allen, die langjährige Vogue-Chefredakteurin Anna Wintour, die Schauspielerin Cynthia Nixon, die New Yorker Stadträtin Gale Brewer und der Stadtrat von Staten Island Joe Carr.

Während die Stadt versucht, Probleme bei der Einführung zu beheben, warnen Führungskräfte der Immobilienbranche, dass Maßnahmen gegen Spitzenverdiener letztlich der arbeitenden Bevölkerung in New York schaden könnten, wenn Steuereinnahmen in andere Bundesstaaten abwandern. New Yorks Haushalt stützt sich überproportional auf die Einkommensteuer der Topverdiener, eine fiskalische Struktur, die die Stadt besonders anfällig für Abwanderung wohlhabender Einwohner macht.

"Policymakers need to be honest about the trade-offs and what drives the local economy," sagte Arditi. Wenn Steuerzahler mit hohen Einkommen wegziehen, "it doesn't just hit the people who left, it shows up much more prominently in the budget of those who will stay behind."

Er fügte hinzu: "Every city that leans this heavily on a small group of high earners has to reckon eventually with this possibility. New York still continues to have real staying power, but we're clearly in a moment where that's being tested."

Arditi sagte, dass die Debatte über die Steuer die Stimmung unter Investoren bereits beeinflusst habe. "I'll leave the security implications to the experts, but I can tell you, since talk of this tax started earlier this year, I've had no shortage of conversations with people who were seriously reconsidering New York as a place to invest."

Mit Blick auf einen breiteren Trend der Abwanderung Richtung Süden ergänzte er: "The great thing about New York is there's never a shortage of buyers. Having said that, given the current political and socio-economic climate in New York City, I expect the exodus to Florida to keep gaining traction. I saw it play out myself this summer. Plenty of soccer fans from the Northeast were down here for the World Cup, and some of them were, in between matches, scouting what's available in case they decided to make the move — and that was before this list came out." Floridas Verzicht auf eine staatliche Einkommensteuer macht den Bundesstaat seit Langem zu einem Ziel für vermögende Zuzügler aus Hochsteuerstaaten.

Die Einführung der Steuer habe Menschen "given people pause" darüber, in New York City Immobilien zu wohnen oder sie zu kaufen, sagte Arditi. Er verwies auf Daten, denen zufolge Miami New York in diesem Jahr bereits bei Ultra-Luxus-Transaktionen überholt habe — eine Entwicklung, die vor nicht allzu langer Zeit kaum vorstellbar gewesen sei.

"The headlines from the last few months have been mixed. One story says Manhattan's top end is cratering, while another report shows it's very resilient and continues to perform well," bemerkte Arditi. "In South Florida, though, the numbers are pretty clear. And what we're hearing on the ground matches that, as our sales teams have been fielding calls from more motivated New York buyers."