Northern Trust und CSC vertiefen die Zusammenarbeit bei digitalen Vermögenswerten durch neue Innovationspartnerschaft
Wichtige Erkenntnisse
- •Northern Trust und CSC haben eine Absichtserklärung (MoU) unterzeichnet, um digitale Investitionsinfrastruktur zu erkunden; Schwerpunkte sind unter anderem Tokenisierung, digitale Vermögenswerte und erweiterte digitale Bargeldfunktionen.
- •Die Zusammenarbeit baut auf der Teilnahme beider Organisationen am Project Acacia auf, einer gemeinsamen Forschungsinitiative der Reserve Bank of Australia und des Digital Finance Cooperative Research Centre zu tokenisierten Vermögenswerten und neuen Formen von Zentralbankgeld.
- •Im Rahmen der Vereinbarung werden die Parteien Innovationen bei digitalem Geld wie tokenisierte Einlagen und regulierte Abwicklungsvermögenswerte erkunden, mit dem Ziel von Verbesserungen bei Liquiditätsmanagement, Abwicklungseffizienz und Interoperabilität zwischen traditioneller und digitaler Infrastruktur.
- •Als Absichtserklärung signalisiert die Vereinbarung erkundende Absichten statt bindender Verpflichtungen; konkrete Initiativen sollen über einen fortlaufenden Rahmen für den Wissensaustausch ermittelt werden.
- •Die Partnerschaft kommt zustande, während der australische Superannuation-Sektor mit rund 4 Billionen australischen Dollar an Vermögen untersucht, wie neue Technologien Verwahrung, Abwicklung und Fondadministration beeinflussen könnten.

Northern Trust, eine der größten Verwahrbanken der Welt, und die Commonwealth Superannuation Corporation (CSC), einer der größten australischen Superannuation-Fonds und Verwalterin von Vorsorgeplänen für aktuelle und ehemalige Mitglieder des australischen öffentlichen Dienstes und der Streitkräfte, haben eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MoU) unterzeichnet, um Möglichkeiten zur Weiterentwicklung digitaler Investitionsinfrastruktur zu erkunden und Innovationen in institutionellen Märkten zu unterstützen.
Das MoU etabliert einen Rahmen für die Zusammenarbeit mit Fokus auf neue Technologien, darunter Tokenisierung, digitale Vermögenswerte und erweiterte digitale Bargeldfunktionen. Im Rahmen der Vereinbarung werden die Parteien Möglichkeiten zur Verbesserung von Transparenz, betrieblicher Effizienz und Konnektivität in den gesamten institutionellen Anlageprozessen erkunden.
Die Zusammenarbeit baut auf der erfolgreichen Teilnahme beider Organisationen am Project Acacia auf und spiegelt das gemeinsame Engagement wider zu verstehen, wie digitale Technologien Anlageabläufe, Abwicklungsprozesse und die Marktinfrastruktur verändern können. Das Project Acacia, eine gemeinsame Forschungsinitiative der Reserve Bank of Australia (RBA) und des Digital Finance Cooperative Research Centre (DFCRC), eines von Wirtschaft und Staat getragenen Forschungszentrums, ist eine branchenweite gemeinsame Anstrengung, die darauf gerichtet ist zu verstehen, wie tokenisierte Vermögenswerte innerhalb der heutigen institutionellen Marktrahmen funktionieren können – einschließlich der Rolle, die neue Formen von Zentralbankgeld bei der Abwicklung tokenisierter Transaktionen spielen könnten.
Durch die Vereinbarung beabsichtigen Northern Trust und CSC, die sich aus Innovationen bei digitalem Geld ergebenden Möglichkeiten zu erkunden, einschließlich tokenisierter Einlagen, regulierter Abwicklungsvermögenswerte und anderer digitaler Zahlungsmechanismen. Interessensgebiete umfassen das Liquiditätsmanagement, die Abwicklungseffizienz sowie die Interoperabilität zwischen traditioneller Finanzinfrastruktur und entstehenden Ökosystemen für digitale Vermögenswerte. Diese Schwerpunkte decken sich mit Arbeiten, die in den Wholesale-Märkten bereits im Gange sind: Banken und Betreiber von Finanzmarktinfrastrukturen weltweit testen dort tokenisierte Einlagen und Abwicklungen auf gemeinsam genutzten Ledger-Systemen parallel zu konventionellen Zahlungswegen.
Die Organisationen beabsichtigen zudem, einen dauerhaften Rahmen für den Wissensaustausch zu etablieren, um Erkenntnisse über Entwicklungen an den digitalen Finanzmärkten auszutauschen, neue Bereiche der Zusammenarbeit zu identifizieren und zur Förderung der institutionellen Einführung digitaler Anlagelösungen beizutragen. Als Absichtserklärung signalisiert die Vereinbarung erkundende Absichten statt bindender Verpflichtungen; konkrete Initiativen sollen im Rahmen des Wissensaustauschprozesses ermittelt werden.
Justin Chapman, Group Head of Strategic Partnerships, Digital Assets and Financial Markets bei Northern Trust, sagte: „Die Entwicklung digitaler Vermögenswerte, der Tokenisierung und von digitalem Geld bietet bedeutende Möglichkeiten, die Anlageinfrastruktur zu modernisieren und stärker vernetzte Finanzökosysteme zu schaffen. Wir freuen uns, unsere Zusammenarbeit mit CSC auszubauen, während wir erkunden, wie diese Innovationen die Zukunft institutioneller Anlagen unterstützen können.“
Paul Abraham, Chief of Investment Services bei CSC, sagte: „Als langfristige Verwalter der Altersversorgungsergebnisse unserer Mitglieder erkundet CSC weiterhin Innovationen, die das Potenzial haben, Effizienz, Transparenz und Widerstandsfähigkeit in den Anlageabläufen zu verbessern. Diese Zusammenarbeit mit Northern Trust bietet die Gelegenheit, unser Verständnis neuer Technologien und deren praktischer Anwendung in institutionellen Anlagemärkten zu vertiefen.“
Die Partnerschaft kommt in einer Zeit zustande, in der der australische Superannuation-Sektor – einer der größten Altersvorsorgepools der Welt mit Gesamtvermögen von rund 4 Billionen australischen Dollar – untersucht, wie neue Technologien Bereiche wie Verwahrung, Abwicklung und Fondadministration beeinflussen könnten. Für institutionelle Anleger und ihre Dienstleister bleibt die Interoperabilität zwischen etablierter Infrastruktur und Ökosystemen für digitale Vermögenswerte eine zentrale praktische Frage.
Northern Trust vereint digitale und traditionelle Marktfunktionen, um Kunden bei der Navigation in den sich schnell entwickelnden digitalen Märkten und den Herausforderungen von Investitionen in digitale Vermögenswerte zu unterstützen – ergänzend zu Allokationen in traditionellere Anlageklassen.
Quelle: GlobalFinTechSeries