Wie ein Streit über 231.000 US-Dollar zwischen Naivas und FlexPay in Polizeigewahrsam endete
Wichtige Erkenntnisse
- •Naivas beendete seine fünfjährige Ratenzahlungs-Partnerschaft mit FlexPay am 6. März 2026 per interner Mitteilung und stoppte die Transaktionen in seinen Filialen ab dem folgenden Tag.
- •Die im Februar 2021 gestartete Partnerschaft wickelte laut den Anwälten von FlexPay und einem Naivas-Insider Kundentransaktionen im Wert von mehr als KES 3 Milliarden (23,1 Millionen US-Dollar) ab.
- •Im Zentrum des Streits standen rund KES 30 Millionen (231.000 US-Dollar), die Naivas zufolge von FlexPay nicht überwiesen worden waren. FlexPay entgegnete, Naivas schulde dem Unternehmen nicht erstattete Treuepunkte, und behauptete, mehr als KES 300 Millionen (2,3 Millionen US-Dollar) an Transaktionen unter Beteiligung von Naivas-Mitarbeitern seien manipuliert worden.
- •Die FlexPay-Gründer Martin Kariuki Maina und Johnson Gituma Mwangi wurden Anfang September von DCI-Beamten festgenommen, über Nacht auf der Kilimani Police Station festgehalten und am folgenden Tag gegen Polizeikaution freigelassen.
- •FlexPay hat den Director of Public Prosecutions aufgefordert, Anklagen abzulehnen, und Naivas, die DCI sowie die ODPP verklagt. Das Unternehmen argumentiert, die Festnahmen hätten einen ungelösten kommerziellen Streit kriminalisiert.

Am 6. März 2026 erhielten Manager der Naivas-Supermärkte, Kenias größter Einzelhandelskette nach Filialzahl, eine interne Mitteilung der operativen Support-Abteilung des Einzelhändlers, die sie anwies, die Geschäftsbeziehung mit FlexPay einzustellen.
Ab dem folgenden Tag sollten die Filialen keine Transaktionen der Ratenzahlungsplattform mehr akzeptieren, die fünf Jahre lang in den Naivas-Filialen betrieben worden war. Die Mitarbeiter wurden angewiesen, keine neuen Kunden mehr aufzunehmen, Werbematerial von FlexPay zu entfernen und deren Mitarbeiter daran zu hindern, in den Naivas-Filialen tätig zu sein.
Die Anweisung betraf auch Waren, die Kunden bereits abbezahlten. „Alle Artikel, die im Rahmen dieser Vereinbarung als ‚SOLD‘ gekennzeichnet wurden, sollten wieder in den normalen Bestand zum Verkauf aufgenommen werden“, hieß es in der von TechCabal eingesehenen internen Mitteilung.
Die Mitteilung bezeichnete den Schritt als „sofortige Aussetzung“ aufgrund „anhaltender operativer Herausforderungen“. Diese Worte markierten den Zerfall einer Beziehung, in deren Rahmen FlexPay und Naivas Kunden fünf Jahre lang beim Kauf von Waren auf Raten geholfen hatten.
Die Anwälte von FlexPay erklären, dass die Partnerschaft Transaktionen im Wert von mehr als KES 3 Milliarden (23,1 Millionen US-Dollar) abgewickelt habe. Ein mit der Vereinbarung vertrauter Naivas-Insider, der wegen fehlender Genehmigung für öffentliche Äußerungen anonym bleiben wollte, bestätigte die Angaben der Anwälte.
„Die Beziehung bestand ungefähr fünf (5) Jahre und war äußerst erfolgreich. In diesem Zeitraum wickelte die Plattform Kundentransaktionen im Wert von mehr als Kshs. 3 Milliarden ab und sorgte landesweit für erheblichen Kundenverkehr in den Naivas-Filialen“, erklärte FlexPay in Gerichtsunterlagen.
Aus der von TechCabal geprüften Korrespondenz geht hervor, dass sich die Unternehmen nicht darauf einigen konnten, wer wem Geld schuldete. Innerhalb weniger Tage tauschten die Anwälte Forderungen über rund KES 30 Millionen (231.000 US-Dollar) aus. Dieser Betrag entsprach etwa 1 % der mehr als KES 3 Milliarden (23,1 Millionen US-Dollar), die die Partnerschaft in fünf Jahren abgewickelt hatte. FlexPay stellte die Abrechnungen infrage und behauptete, seine Systeme hätten verdächtige Transaktionen im Wert von mehr als KES 300 Millionen (2,3 Millionen US-Dollar) unter Beteiligung von Naivas-Mitarbeitern festgestellt.
Dann wurde die Polizei eingeschaltet.
Ein mit dem Fall vertrauter Beamter der Directorate of Criminal Investigation (DCI) erklärte gegenüber TechCabal, Naivas habe die Behörde um Unterstützung bei der Verfolgung von Martin Kariuki Maina und Johnson Gituma Mwangi, den Gründern von FlexPay, wegen der umstrittenen Gelder gebeten.
„Dieser Fall wurde im April gemeldet und war von hoher Bedeutung. Naivas wollte, dass die DCI dabei hilft, das Geld von FlexPay zurückzuerlangen“, sagte der Beamte.
Nach Angaben des Beamten erhielten die Gründer in den folgenden Monaten wiederholt Anrufe von Polizeibeamten. Einige Anrufe sollen Drohungen und Geldforderungen enthalten haben. Die Vorwürfe konnten nicht unabhängig überprüft werden.
Der Druck hielt an, bis die Polizei die Gründer am 2. September in Nairobis Stadtteil Roysambu festnahm, wie aus einer Darstellung hervorgeht. Andere von TechCabal geprüfte Unterlagen besagen, dass DCI-Beamte Maina und Mwangi am 1. September festnahmen und dass sie die Nacht auf der Kilimani Police Station verbrachten, bevor sie am folgenden Tag gegen Polizeikaution freigelassen wurden.
Naivas und die DCI antworteten zunächst nicht auf die E-Mail-Anfragen von TechCabal nach einer Stellungnahme.
Der Streit zwischen Naivas und FlexPay ist Teil eines wachsenden Musters, bei dem Kenias Strafjustiz zur Beilegung kommerzieller Streitigkeiten eingesetzt wird. Im Juli wandte sich Citibank Kenya an den High Court, um die DCI daran zu hindern, gegen ihren Vorstandsvorsitzenden Martin Mugambi wegen eines umstrittenen Darlehens von KES 261 Millionen (2 Millionen US-Dollar) an die Kenya Tea Development Agency (KTDA) zu ermitteln. Die KTDA gehört 600.000 Kleinbauern und hatte das Darlehen für die Kiru Tea Factory im Bezirk Murang’a, 80 km nördlich von Nairobi, erhalten.
Citibank argumentierte, die Ermittler kriminalisierten eine geschäftliche Entscheidung und nutzten polizeiliche Befugnisse als Druckmittel in einem zivilrechtlichen Streit.
TechCabal rekonstruierte den Zerfall der Beziehung zwischen Naivas und FlexPay anhand von Verträgen, interner Kommunikation, Aufforderungsschreiben, Polizeiaussagen, Korrespondenz mit Staatsanwälten, Gerichtsunterlagen sowie Interviews mit einem Naivas-Insider und einer DCI-Quelle.
Die Unterlagen belegen nicht, dass kein Verbrechen stattgefunden hat. Sie zeigen jedoch, dass die Gelder im Zentrum der Ermittlungen bereits Gegenstand eines ungelösten kommerziellen Streits waren, bevor die Führungskräfte von FlexPay öffentlich des Diebstahls beschuldigt wurden.
Milliarden in fünf Jahren
Die Partnerschaft begann im Februar 2021, als Naivas Flexitech Group Limited, das unter dem Namen FlexPay firmiert, mit dem Betrieb einer digitalen Plattform beauftragte, über die Kunden Waren auswählen und über das Fintech in Raten bezahlen konnten.
Nach der Vereinbarung musste FlexPay die Zahlung an Naivas bis zum Ende des folgenden Tages überweisen, sobald die Waren abgeholt waren, abzüglich eines Rabatts von 5 %. Damit beglich FlexPay Naivas, bevor das Unternehmen die Ratenzahlungen der Kunden vollständig eingezogen hatte. Naivas-Mitarbeiter, die am FlexPay-Verkauf beteiligt waren, erhielten zudem einen Anreiz von 1 %, wie aus dem Schreiben von FlexPay an das Office of the Director of Public Prosecutions (ODPP) hervorgeht.
Der Vertrag sollte sieben Jahre lang bis Februar 2028 laufen. In ihrem Schreiben an die ODPP erklärten die Anwälte von FlexPay, dass die Plattform im Verlauf der Beziehung mehr als KES 3 Milliarden abgewickelt habe.
Im Dezember 2023 wurde die Vereinbarung komplexer, als die Unternehmen ihren Vertrag um Treuepunkte für FlexPay-Kunden erweiterten, die bei Naivas einkauften. FlexPay erklärt, das Unternehmen habe diese Punkte vorfinanziert und sollte von Naivas dafür entschädigt werden.
Bis März 2026 hatte eine Prüfung von FlexPay den nicht erstatteten Betrag auf mehr als KES 24 Millionen (185.000 US-Dollar) beziffert. TechCabal hat die Zahlen nicht unabhängig geprüft.
Nach der Änderung von 2023 wurde die Partnerschaft weitere zwei Jahre fortgesetzt. Gegen Ende 2025 wollte Naivas jedoch die Bedingungen ändern.
FlexPay zufolge wollte Naivas seine Provision zur Kostensenkung von 5 % auf 0,5 % bis 1 % reduzieren. FlexPay schlug 3 % vor. Nach den Angaben von FlexPay gegenüber den Staatsanwälten akzeptierte Naivas den Vorschlag nie.
Etwa zur gleichen Zeit stellte FlexPay nach eigenen Angaben ungewöhnliche Transaktionen in seinen Systemen fest. Ein Kauf über KES 10.000 (77,11 US-Dollar) erschien als KES 100.000 (771 US-Dollar) und verschwand später wieder.
FlexPay behauptete, einige Naivas-Mitarbeiter hätten den Wert der in die Plattform eingegebenen Waren erhöht und die Transaktionen später als „Tippfehler“ rückgängig gemacht. Die zusätzliche Null hätte die Anreize für Naivas-Mitarbeiter aus Verkäufen über die Plattform erhöht.
Die Anwälte von FlexPay erklärten, eine Prüfung habe schließlich mehr als KES 300 Millionen (2,3 Millionen US-Dollar) an Transaktionen mit diesem Muster identifiziert. TechCabal konnte nicht unabhängig feststellen, dass die Transaktionen absichtlich manipuliert wurden.
FlexPay zufolge legte das Unternehmen die Transaktionen Naivas vor und forderte eine gemeinsame Untersuchung. Nach Angaben des DCI-Beamten und eines von TechCabal eingesehenen Schreibens reichte FlexPay am 2. April eine Beschwerde bei der Economic Crimes Unit der DCI ein.
Naivas wollte sein Geld
Bis zum 3. März wollte Naivas, dass FlexPay KES 29.573.326,15 überweist. Der Supermarkt erklärte, der Betrag sei gemäß der Vereinbarung offen, und warnte, den Vertrag zu kündigen, falls der Saldo nicht ausgeglichen werde.
Sechs Tage später forderte die im Auftrag von Naivas handelnde Kanzlei Bowmans KES 30.211.825,25 (234.000 US-Dollar). Die Anwälte berechneten, dass FlexPay im Februar Verkäufe von KES 49,8 Millionen (386.000 US-Dollar) erzielt, aber KES 26,3 Millionen (204.000 US-Dollar) gezahlt hatte. Damit seien KES 23,48 Millionen (182.000 US-Dollar) offen geblieben. Weitere KES 6,73 Millionen (52.000 US-Dollar) wurden dem März zugerechnet.
Die Anwälte von FlexPay baten um 10 Tage für eine Antwort und erklärten, das Unternehmen strebe eine einvernehmliche Lösung an. In früherer Korrespondenz hatte sich FlexPay verpflichtet, den offenen Betrag zu regulieren und eine Bankgarantie vorzulegen.
Am 17. März bestritten die Anwälte von FlexPay die Forderung über KES 30,2 Millionen (234.000 US-Dollar), erklärten jedoch, das Unternehmen sei bei ausreichender Zeit zu einer Einigung bereit. Sie behaupteten außerdem, FlexPay habe 2025 für Naivas Verkäufe im Wert von KES 940 Millionen (7,3 Millionen US-Dollar) generiert.
Bevor sich die Anwälte jedoch auf die Bedingungen oder den geschuldeten Betrag einigen konnten, hatte Naivas die Plattform bereits ausgesetzt.
Die Mitteilung vom 6. März stoppte FlexPay-Transaktionen ab dem folgenden Tag. Die formelle Kündigung erfolgte jedoch erst am 17. März und sah eine Frist von 30 Tagen bis zum 16. April vor. Zu diesem Zeitpunkt forderte Naivas KES 31.213.700,95 (242.000 US-Dollar).
Innerhalb von zwei Wochen war die Forderung von KES 29,6 Millionen (229.000 US-Dollar) auf KES 30,2 Millionen (234.000 US-Dollar) und anschließend auf KES 31,2 Millionen (242.000 US-Dollar) gestiegen.
Auch FlexPays Position entwickelte sich weiter. Am 31. März argumentierten die Anwälte, der Saldo könne nicht auf von Kunden eingezahlte, aber nicht weitergeleitete Gelder reduziert werden.
Sie verwiesen auf die Treuepunkte, für die Naivas FlexPay zufolge keine Erstattung geleistet hatte, sowie auf Provisionen, die mutmaßliche Manipulation von Transaktionen durch Mitarbeiter und bereits geleistete Zahlungen.
Naivas hielt daran fest, dass FlexPay die vertraglich vorgeschriebenen Gelder nicht überwiesen habe. FlexPay erklärte dagegen, der Saldo müsse mit Geldern verrechnet werden, die Naivas dem Unternehmen seiner Ansicht nach schuldete, sowie mit den umstrittenen Transaktionen.
Die Streitbeilegungsklausel des Vertrags sah Verhandlungen und Konsultationen vor, gefolgt von einer Mediation und, falls erforderlich, einem Schiedsverfahren. Die Führungskräfte von FlexPay baten um ein Treffen, doch dazu kam es nicht, und die Unternehmen konnten sich nie auf einen endgültigen Betrag einigen.
Laut Gerichtsunterlagen und DCI-Beschwerden erhielten die Führungskräfte von FlexPay daraufhin Drohungen und Vorladungen der Polizei.
Kommerzielle Schuld oder mutmaßlicher Diebstahl
Als Dennis Karanu Mwangi, der Finanzchef von FlexPay, am 5. Mai mit einem DCI-Beamten zusammentraf, um eine Aussage aufzunehmen, wurde er auch als Verdächtiger befragt.
In einer DCI-Aussage heißt es, die Ermittler hätten Vorwürfe des „Diebstahls durch einen Beauftragten“ untersucht, einer Straftat, die den Diebstahl von anvertrautem Eigentum umfasst. Mwangi wurde darauf hingewiesen, dass er nichts sagen müsse und dass alles, was er sage, als Beweismittel verwendet werden könne.
Er berichtete den Ermittlern von der in der Korrespondenz beschriebenen Geschäftsbeziehung, einschließlich der fünfjährigen Vereinbarung mit Naivas, der Treuepunkte sowie der umstrittenen Abrechnungen und Transaktionen, deren Werte seiner Ansicht nach von Naivas-Mitarbeitern erhöht worden waren.
Der Streit verlief nun auf zwei Ebenen. Naivas hatte sich wegen der Gelder, die FlexPay nach Ansicht des Unternehmens nicht überwiesen hatte, an die Ermittler gewandt. FlexPay wiederum meldete Naivas-Mitarbeiter wegen der verdächtigen Transaktionen bei der DCI.
FlexPay hatte außerdem begonnen, die Staatsanwälte um ein Eingreifen zu bitten. Am 31. März schrieben die Anwälte unter dem Betreff „Missbrauch des Strafjustizsystems“ an die ODPP. Sie behaupteten, die Polizei werde eingesetzt, um das Unternehmen zur Zahlung von KES 30,2 Millionen (234.000 US-Dollar) aus einem Vertragsstreit zu zwingen.
Am 9. April schrieben sie erneut. Am 14. April bat die ODPP das Nairobi Area Office der DCI um eine Aktualisierung der Ermittlungen, damit die Staatsanwälte auf die Beschwerde von FlexPay antworten konnten.
Das Eingreifen der ODPP belegte nicht, dass die Polizei missbraucht worden war. Es zeigte jedoch, dass die Staatsanwälte Monate vor den Festnahmen offiziell über den Streit informiert worden waren.
FlexPay reagierte weiterhin auf polizeiliche Vorladungen. Nach Angaben der Anwälte stellte das Unternehmen den Ermittlern am 21. April die Verträge, die Prüfung der Treuepunkte, die Prüfung der verdächtigen Transaktionen und die Korrespondenz zwischen den Unternehmen zur Verfügung.
Am 5. Mai überwies FlexPay außerdem KES 3,07 Millionen (23.800 US-Dollar) per RTGS, einem Echtzeit-Zahlungssystem zwischen Banken, an Naivas. Die Anwälte behaupteten später, der Supermarkt habe die Zahlung weder bestätigt noch gutgeschrieben. Die Ermittlungen wurden fortgesetzt.
Fünf Monate unter Druck
Der DCI-Beamte, der mit TechCabal sprach, beschrieb die folgenden Monate als eine Zeit wiederholten Drucks auf die Gründer von FlexPay.
Nach Angaben des Beamten gingen die Anrufe unvorhersehbar ein. Einige enthielten Forderungen, das von Naivas beanspruchte Geld zu klären, während andere Drohungen und Bestechungsforderungen umfassten, sagte der Beamte.
TechCabal konnte diese Vorwürfe nicht unabhängig überprüfen, und die DCI antwortete zunächst nicht auf Fragen.
Die Ermittlungen selbst blieben jedoch monatelang aktiv. Laut von TechCabal geprüften gerichtsbezogenen Unterlagen nahmen DCI-Beamte Maina und Mwangi am 1. September fest. Sie verbrachten die Nacht auf der Kilimani Police Station und wurden am folgenden Tag gegen Polizeikaution freigelassen. Ihre Anwälte erklärten, beide Männer hätten zuvor bereits polizeiliche Vorladungen befolgt.
Später kursierten Bilder der Führungskräfte im Internet, begleitet von Vorwürfen, sie hätten einen Einzelhändler bestohlen. Aus dem kommerziellen Streit war ein öffentliches Strafverfahren geworden.
Am 9. September reichten die Anwälte von FlexPay ein 15-seitiges Dokument ein, in dem sie den Director of Public Prosecutions (DPP) aufforderten, keine Anklage zu genehmigen. Außerdem baten sie die Staatsanwälte, die Beschwerde des Unternehmens gegen Naivas-Mitarbeiter zu berücksichtigen.
Der Streit liegt nun bei den Gerichten. FlexPay hat Naivas, die DCI und die ODPP verklagt, nachdem das Unternehmen monatelang argumentiert hatte, eine Meinungsverschiedenheit über die Abrechnungen der Unternehmen hätte nicht zur Festnahme seiner Führungskräfte am 2. September führen dürfen.
Das Gericht muss nun entscheiden, ob es sich um einen kommerziellen Streit handelte, der zu einem Strafverfahren wurde, oder um ein Verbrechen, das in den umstrittenen Abrechnungen verborgen war.