Mittagsmärkte für Schlachtvieh: Leichter Rinderhandel, gemischte Boxed-Beef-Preise, höhere Schweinewerte
Wichtige Erkenntnisse
- •Direkte Barcattle-Geschäfte fielen niedriger aus: Live-Geschäfte im Süden bei 222 USD, 3 USD unter der Vorwoche; Dressing-Verkäufe in Nebraska und Iowa meist bei 345 USD, 10 USD niedriger.
- •Choice Boxed Beef sank um 4,97 USD auf 376,39 USD, während Select um 2,81 USD auf 362 USD stieg; die Choice/Select-Spanne verengte sich auf 14,39 USD.
- •Die Valentine Livestock Auction in Nebraska verzeichnete gute Nachfrage und höhere Empfänge; Medium and Large 1 Jungbullen mit 810–846 Pfund erzielten 338,50 bis 354,50 USD.
- •Barrows und Gilts im National Daily Direct erreichten im Durchschnitt 89,65 USD bei einer Basisspanne von 85,50 bis 94 USD; Metzgerschweine im Mittleren Westen fielen um 2 USD auf 64 USD.
- •Der Pork Cutout stieg um 1,36 USD auf 95,16 USD; Schinkenbug, Bauch, Schinken, Rippen und Lenden lagen höher, Picnics niedriger.

Zum Mittagstermin lief eine leichte Runde direkter Barcattle-Transaktionen. Live-Geschäfte im Süden wurden mit 222 USD gemeldet, 3 USD unter den gewichteten Durchschnitten der Vorwoche. Gebote in anderen Regionen lagen bei 218 USD live und 345 USD dressed; vor Tagesende könnte sich noch etwas mehr Geschäft ergeben. In dieser Woche gab es bisher einige Dressing-Geschäfte in Nebraska und Iowa, meist bei 345 USD, 10 USD unter den gewichteten Durchschnitten der Vorwoche. Barcattle-Preise sind ein wichtiger Referenzwert für den Rindfleischsektor und fließen in die Werte für Mastvieh sowie die daran gekoppelten Formelgeschäfte ein.
Boxed Beef lag zum Mittag gemischt bei leichter bis solider Nachfrage nach ordentlichen Angeboten. Der Boxed-Beef-Cutout, ein vom USDA erfasster zusammengefasster Wert für Großhandelsrindfleischteile, dient als Barometer der Rindfleischnachfrage auf Packereiebene. Choice lag 4,97 USD niedriger bei 376,39 USD, Select 2,81 USD höher bei 362 USD; die Choice/Select-Spanne betrug damit 14,39 USD. Eine engere Spanne signalisiert typischerweise eine relative Stärke von niedriger eingestuftem Rindfleisch gegenüber höher klassifizierter Ware.
Auf der Valentine Livestock Auction in Nebraska lag für Jungbullen- und Färsenverkäufe kein Vergleichswert vor. Die USDA meldete gute Nachfrage mit mehreren Käufern vor Ort; die Empfänge lagen über der jüngsten Versteigerung. Das Mastviehangebot bestand zu 70 Prozent aus Jungbullen, 98 Prozent des Angebots wogen über 600 Pfund. Mittelgroße und große Jungbullen der Klasse Medium and Large 1 mit 810 bis 846 Pfund erzielten 338,50 bis 354,50 USD, Jungbullen mit 902 bis 943 Pfund 319 bis 344 USD. Mittelgroße und große Färsen der Klasse Medium and Large 1 mit 757 bis 773 Pfund erzielten 329 bis 363 USD, Färsen mit 815 bis 849 Pfund 311 bis 337,50 USD.
Schlachtschweine zeigten zum Mittag keinen Vergleichswert bei moderaten verhandelten Käufen. Die verarbeitenden Betriebe beschafften die benötigten Zahlen in ihrem eigenen Tempo. Die Nachfrage bleibt ein zu beobachtender Bereich für die Branche: Zwar gibt es Lichtblicke auf den globalen wie den heimischen Märkten, doch bestehen fortlaufende Sorgen hinsichtlich der langfristigen Stärke. Die Branche beobachtet zudem die Bestände marktreifer Schweine und die Schweinegewichte, die beide zum verfügbaren Schweinefleisch beitragen. Barrows und Gilts im National Daily Direct hatten keinen Vergleichswert, wiesen aber eine Basisspanne von 85,50 bis 94 USD und einen gewichteten Durchschnitt von 89,65 USD auf. Preise an den Regional Direct Markets wurden wegen Vertraulichkeit nicht veröffentlicht – dies geschieht, wenn zu wenige Packereien Käufe melden, um Preise öffentlich auszuweisen.
Metzgerschweinepreise an den Barcattle-Märkten des Mittleren Westens lagen 2 USD niedriger bei 64 USD. In Illinois waren Schlachtsauen unverändert bei moderater Nachfrage für moderate Angebote mit 43 bis 55 USD. Barrows und Gilts waren unverändert bei moderater Nachfrage für moderate Angebote mit 55 bis 65 USD. Eber notierten zwischen 22 und 32 USD sowie 10 bis 13 USD.
Die Schweinewerte lagen zum Mittag höher, um 1,36 USD gestiegen auf 95,16 USD. Der Pork Cutout spiegelt wie sein Rindfleischpendant die Großhandelsfleischwerte wider und wird als Indikator für Nachfragetrends der Verbraucher beobachtet. Schinkenbug, Bauch, Schinken, Rippen und Lenden lagen alle höher, Picnics dagegen tiefer.
Quelle: Brownfield Ag News