NachrichtenMakroMarginal Revolution Donnerstags-Links: Datenzentren im Weltall, KI-Hacks, Australiens Widerstandsfähigkeit gegen globale Katastrophen und Yayoi Kusama im Alter von 97 Jahren gestorben

Marginal Revolution Donnerstags-Links: Datenzentren im Weltall, KI-Hacks, Australiens Widerstandsfähigkeit gegen globale Katastrophen und Yayoi Kusama im Alter von 97 Jahren gestorben

Autor: Marginal Revolution·

Wichtige Erkenntnisse

  • •Die Linkliste enthielt ein Essay zur politischen Ökonomie der Ansiedlung von Datenzentren im Weltall, da die KI-Nachfrage die Stromversorgung am Boden zunehmend belastet.
  • •Ein Eintrag hob Bemühungen hervor, die Kommunikation der Wale zu entschlüsseln, darunter Arbeiten mit maschinellem Lernen an den Codas von Pottwalen.
  • •Der Beitrag verlinkte auf Kommentare zu den KI-Hacks von Rohit und Peter Wildeford, der 2023 das Institute for AI Policy and Strategy mitbegründet hat.
  • •Es wurde auf frühere Forschung verwiesen, der zufolge Australien und Neuseeland bei der Widerstandsfähigkeit gegenüber schwerwiegenden globalen Katastrophenschocks weit oben liegen.
  • •Der letzte Eintrag meldete den Tod der Künstlerin Yayoi Kusama im Alter von 97 Jahren nach einer langen, von Polka-Dot-Mustern, unendlichen Spiegelräumen und Kürbis-Skulpturen geprägten Karriere.
Marginal Revolution Donnerstags-Links: Datenzentren im Weltall, KI-Hacks, Australiens Widerstandsfähigkeit gegen globale Katastrophen und Yayoi Kusama im Alter von 97 Jahren gestorben

Das Wirtschaftsblog Marginal Revolution, das von den Ökonomen Tyler Cowen und Alex Tabarrok der George Mason University betrieben wird, hat seine „Donnerstags-Linkliste“ vom 27. August 2026 veröffentlicht, die sieben Einträge zu Weltrauminfrastruktur, Tierkommunikation, KI-Politik, globalem Katastrophenrisiko, Philanthropie, Bildung und zeitgenössischer Kunst umfasst.

1. Datenzentren im Weltall?

Der erste Eintrag hebt ein Essay von Anton Leicht hervor, „Escape Velocity“, das der Blog als „gute“ Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Überlegungen zur politischen Ökonomie der Ansiedlung von Datenzentren im Weltall bezeichnet. Bei öffentlich diskutierten Vorschlägen für orbitale Datenzentren werden in der Regel reichlich verfügbare Sonnenenergie und Strahlungskühlung als potenzielle Vorteile angeführt, während Startkosten, Hardware-Wartung und Strahlenbelastung wiederkehrende Einwände sind. Die Frage hat erneut Aufmerksamkeit erhalten, da das KI-getriebene Wachstum der Datenverarbeitung den Strombedarf von Rechenzentren in die Höhe treibt und die für Anlagen am Boden verfügbare Energie belastet.

2. Mehr Wale und Dr.-Doolittle-Kram

Der zweite Eintrag – „Mehr Wale und Dr.-Doolittle-Kram“ – verweist auf einen Beitrag auf X von @begusgasper. Die Anspielung auf Dr. Dolittle ruft den fiktiven Arzt in Erinnerung, der sich mit Tieren unterhalten konnte – eine vertraute Rahmung in der Berichterstattung über Versuche, Wal-Lautäußerungen zu entschlüsseln. Zu diesem Feld gehören Initiativen wie die Arbeit von Project CETI an der Kommunikation von Pottwalen, bei der maschinelles Lernen auf Aufnahmen der gemusterten Klicklaute der Wale angewendet wird, die als „Codas“ bekannt sind.

3. Rohit zu den KI-Hacks. Und Peter Wildeford

Drittens verweist das Blog auf zwei Beiträge auf X zu den KI-Hacks: einen von Rohit (@krishnanrohit) und einen weiteren von Peter Wildeford (@peterwildeford). Wildeford ist Mitbegründer des Institute for AI Policy and Strategy, einer Forschungsorganisation mit Schwerpunkt auf KI-Politik, die 2023 gegründet wurde und unter anderem Arbeiten zu Fragen der Governance von Rechenleistung veröffentlicht.

4. Ist Australien das gegenüber globalem Katastrophenrisiko widerstandsfähigste Land?

Der vierte Eintrag verlinkt auf einen Artikel von ScienceAlert, „Kein Ort auf der Erde ist sicher, wenn die Hölle losbricht – aber ein Ort ist sicherer als alle anderen.“ Die Frage knüpft an frühere Forschung an, insbesondere an eine Studie aus dem Jahr 2021 im Fachjournal Risk Analysis von in Neuseeland ansässigen Forschenden, die Inselstaaten nach ihrer Fähigkeit einstufte, die Zivilisation nach abrupten globalen Schocks wie einem Atomkrieg oder einem Supervulkanausbruch aufrechtzuerhalten; Australien und Neuseeland lagen an der Spitze dieser Rangliste. Die Studie bewertete Länder anhand von Faktoren wie der Selbstversorgung mit Lebensmitteln und Energie, der Industriekapazität und der geografischen Isolation.

5. Dolly Partons Philanthropie

Der fünfte Eintrag verlinkt auf einen Artikel der New York Times zu Dolly Partons Philanthropie. Zu Partons bekanntesten wohltätigen Unternehmungen gehören die Imagination Library, das 1995 von ihr gegründete Buchverschenkprogramm, das kleinen Kindern kostenlose Bücher zusendet und bisher mehr als 200 Millionen Bücher verteilt hat, sowie ihre Spende von 1 Million US-Dollar im Jahr 2020 an das Vanderbilt University Medical Center, mit der frühe Forschung gefördert wurde, die zur Entwicklung von Modernas COVID-19-Impfstoff beitrug.

6. Warum ist Neuseelands Bildung so stark zurückgefallen?

Der sechste Eintrag verlinkt auf ein Essay von Deep Dish, das fragt, warum Neuseelands Bildungsleistung gesunken ist, und „weitere Fragen über das Land“ aufwirft. Neuseelands Ergebnisse in den PISA-Erhebungen der OECD sind seit den frühen 2000er-Jahren deutlich gefallen, als das Land zu den leistungsstärksten Bildungssystemen der Welt zählte. Der Titel des Essays spielt auf „Mediocristan“ an – einen Begriff, den Nassim Nicholas Taleb in „Der Schwarze Schwan“ für Bereiche prägte, in denen sich Ergebnisse eng um den Durchschnitt gruppieren.

7. Yayoi Kusama, RIP

Der letzte Eintrag würdigt den Tod der Künstlerin Yayoi Kusama. The Art Newspaper berichtet, dass Kusama, die japanische Künstlerin, die für ihre Polka-Dot-Motive, unendlichen Spiegelräume und Kürbis-Skulpturen bekannt ist, im Alter von 97 Jahren gestorben ist. Kusama, 1929 in Matsumoto in Japan geboren, zog Ende der 1950er-Jahre nach New York und baute eine sieben Jahrzehnte umspannende Karriere auf, die sie zu einer der weltweit am häufigsten ausgestellten zeitgenössischen Künstlerinnen machte. Nach ihrer Rückkehr nach Japan lebte sie ab 1977 aus eigener Entscheidung in einer psychiatrischen Klinik in Tokio und setzte ihre Arbeit in einem nahegelegenen Atelier fort.