Lundin Gold entdeckt zwei weitere Porphyrsysteme bei Fruta del Norte und treibt Sandia in Richtung erster Ressourcenschätzung voran
Wichtige Erkenntnisse
- •Lundin Gold identifizierte zwei neue Porphyrsysteme mit den Namen Sandia Northeast und Sandia Southeast und erhöhte damit die Gesamtzahl der bestätigten Porphyrzentren bei Fruta del Norte von fünf auf sieben.
- •Das Unternehmen erwartet, Anfang 2027 eine erste Ressourcenschätzung für die Kupfer-Gold-Lagerstätte Sandia zu veröffentlichen; dies wäre die erste formale Quantifizierung des enthaltenen Metalls am Standort.
- •Analysten von Jefferies schätzen, dass Sandias derzeitige Ausdehnung von etwa 1,6 km mal 700 Meter eine anfängliche Ressource von rund 500 Millionen bis eine Milliarde Tonnen unterstützen könnte.
- •Fruta del Norte produziert derzeit jährlich 475.000 bis 525.000 Unzen Gold und ist einer der größten Bergbaubetriebe des Privatsektors in Ecuador.
- •Anhaltende Explorationserfolge bei Sandia könnten Fruta del Norte potenziell ermöglichen, die aktuellen Produktionsniveaus innerhalb von etwa fünf Jahren zu verdoppeln.

Der kanadische Bergbaukonzern Lundin Gold (TSX: LUG) treibt seine Kupfer-Gold-Entdeckung Sandia in Richtung einer ersten Ressourcenschätzung voran, nachdem zwei weitere Porphyrsysteme identifiziert wurden. Dies stärkt die Einschätzung, dass sich die Mine Fruta del Norte in Ecuador zu einem Bergbaulager von Distriktgröße entwickelt.
Die neu identifizierten Systeme mit den Namen Sandia Northeast und Sandia Southeast erhöhen die Gesamtzahl der bestätigten Porphyrzentren bei Fruta del Norte von fünf auf sieben. Das Unternehmen erwartet nun, Anfang 2027 eine erste Ressource für Sandia zu veröffentlichen, während sich die Lagerstätte weiter über ihre derzeitige Ausdehnung von etwa 1,6 km mal 700 Meter hinaus vergrößert. Eine erste Ressourcenschätzung stellt für jede Entdeckung einen entscheidenden Wendepunkt dar, da sie die erste formale, prüfbare Quantifizierung des enthaltenen Metalls ist und ein Explorationsziel in einen potenziell in die Minenplanung einbeziehbaren Vermögenswert überführen kann.
Die beiden neuen Entdeckungen verlängern einen mineralisierten Korridor von rund 5 km entlang der in Betrieb befindlichen Mine. Sandia, erstmals 2025 entdeckt, ist inzwischen auf eine interpretierte Ausdehnung von etwa 1,6 km mal 700 Meter angewachsen und reicht bis in Tiefen von etwa 1 km.
"Based on currently outlined dimensions, Sandia appears capable of supporting a maiden resource of approximately 500 million to one billion tonnes," erklärten Analysten von Jefferies in einer Mitteilung am Mittwoch und fügten hinzu, dass die Lagerstätte nach Norden, Osten und in die Tiefe offen bleibt.
Langfristiges Wertpotenzial
Die Entdeckungen stärken die Sichtweise, dass sich Fruta del Norte zu einem breiteren Kupfer-Gold-Distrikt entwickeln könnte, in dem mehrere Porphyrsysteme den hochgradigen epithermalen Goldbetrieb ergänzen. Porphyrlagerstätten dieser Größenordnung sind bedeutend, weil sie typischerweise großvolumige Bergbaubetriebe über mehrere Jahrzehnte mit niedrigeren Stückkosten tragen und damit zu den wirtschaftlich einflussreichsten Lagerstättentypen der Branche zählen. Der Kupfer-Gold-Charakter des Sandia-Systems steht zudem im Einklang mit der wachsenden globalen Kupfernachfrage, die durch Elektrifizierung und Infrastruktur für die Energiewende angetrieben wird. Jefferies schätzt, dass Sandias derzeitige Ausdehnung eine anfängliche Ressource von rund 500 Millionen bis eine Milliarde Tonnen unterstützen könnte, wobei die endgültige Zahl von geologischer Modellierung, Cut-off-Gehalten und Kontinuität abhängen wird.
Sollten weitere Bohrungen die sich abzeichnende Größenordnung bestätigen, könnte Sandia die Grundlage für einen großen Massentonnagebetrieb bilden und das langfristige Produktionsprofil des Distrikts erheblich verlängern. Eine anhaltende Erweiterung könnte es Fruta del Norte nach Einschätzung der Analysten schließlich ermöglichen, die aktuellen Produktionsniveaus innerhalb von etwa fünf Jahren zu verdoppeln.
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Exploration treibt Bewertung
Die Entdeckungen lenken zudem stärkere Aufmerksamkeit der Investoren auf das 55.000 Hektar große Explorationslandpaket von Lundin Gold, wo fortgesetzte Bohrungen neben der Flaggschiff-Goldmine des Unternehmens weitere Porphyrzentren aufzeigen. Fruta del Norte in der südöstlichen ecuadorianischen Provinz Zamora-Chinchipe bleibt ein Produzent mit hohen Margen, der voraussichtlich jährlich 475.000 bis 525.000 Unzen Gold liefern wird, und zählt zu den größten Bergbaubetrieben des Privatsektors im Land. Laut Jefferies wird der Explorationserfolg zu einem zunehmend wichtigen Treiber der langfristigen Bewertung des Unternehmens, da der Markt beginnt, das Potenzial einer zweiten Produktionssäule jenseits der bestehenden epithermalen Goldmine einzupreisen.