KT, SK Telecom und Upstage kommen beim staatlich initiierten „AI for All“-Projekt in Korea eine Runde weiter
Wichtige Erkenntnisse
- •KT Corp., SK Telecom Co. und Upstage sind nach einer Bewertung des Ministeriums in die nächste Phase des Projekts „AI for All“ eingezogen.
- •Motif Technologies belegte in der zweiten Bewertungsrunde den letzten Platz und schied aus dem Wettbewerb aus.
- •Das Projekt soll eine „KI-Grundversorgungsgesellschaft“ („AI basic society“) unterstützen, in der Menschen unabhängig von Einkommen, Alter oder digitalen Kompetenzen Zugang zu KI-Diensten haben.
- •Die Regierung plant, den ausgewählten Unternehmen bis zu 512 Nvidia-B200-GPUs bereitzustellen; die Unternehmen sollen ihre Dienste noch in diesem Jahr starten.
- •Ab 2027 will die Regierung die landesweiten Betriebskosten der KI-Modelle bezuschussen und zugleich eine umfangreiche Nutzung südkoreanischer KI-Modelle in den Systemen vorschreiben.

KT Corp., SK Telecom Co. und das KI-Startup Upstage sind in die nächste Phase eines staatlich geförderten Projekts zur Entwicklung eines KI-Dienstes vorgestoßen, den jeder kostenlos nutzen kann. Das teilte das Ministerium für Wissenschaft und IKT am Dienstag mit.
Den beiden Telekommunikationsanbietern und Upstage – das ein eigenes Foundation-Modell namens Solar entwickelt hat – gelang laut einer Pressemitteilung des Ministeriums aus einer Gruppe von vier Finalisten der Sprung in die nächste Phase. Motif Technologies belegte in der zweiten Bewertungsrunde, die Benchmark-Tests mit Bewertungen durch Experten und Nutzer kombinierte, den letzten Platz und schied aus.
Das Projekt „AI for All“ des Ministeriums ist Teil der Bemühungen der Regierung, eine von ihr so bezeichnete „KI-Grundversorgungsgesellschaft“ („AI basic society“) aufzubauen, in der Menschen unabhängig von Einkommen, Alter oder digitalen Kompetenzen Zugang zu KI-Diensten haben. Die Initiative spiegelt zudem das weitergehende Bestreben Seouls wider, die heimischen KI-Fähigkeiten zu stärken, indem teilnehmende Entwickler verpflichtet werden, in hohem Maße auf südkoreanische Modelle zu setzen – mit weiterhin bestehendem Spielraum für die gegenseitige Nutzung unter lokalen Anbietern.
Die Regierung plant, den zwei oder drei für das Projekt ausgewählten Unternehmen bis zu 512 Nvidia-B200-Grafikprozessoren (GPUs) bereitzustellen. Von diesen Unternehmen wird erwartet, dass sie ihre KI-Dienste noch in diesem Jahr starten.
Ab 2027 plant die Regierung eine Haushaltsunterstützung zur Deckung der Kosten für den landesweiten Betrieb der KI-Modelle – was dem Projekt über die anfängliche Einführungsphase hinaus einen längerfristigen Finanzierungsrahmen gibt.
Die Entwickler werden verpflichtet, für mindestens 50 Prozent ihrer Systeme südkoreanische KI-Modelle zu verwenden, die den eigenen Standards des Ministeriums für Foundation-Modelle entsprechen. Zur Diversifizierung des lokalen KI-Ökosystems sollen Unternehmen mit eigenen Foundation-Modellen zudem für mehr als 30 Prozent ihrer Systeme KI-Modelle anderer südkoreanischer Unternehmen einsetzen. (Yonhap)
Quelle: Korea Herald Business