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Kenyas CMA meldet 15 Investmentfirmen, während strafrechtliche Ermittlungen laufen

Autor: BitcoinKE·

Wichtige Erkenntnisse

  • Die CMA nannte 15 Unternehmen, denen sie vorwirft, ohne die erforderlichen Investmentlizenzen oder Genehmigungen tätig gewesen zu sein.
  • Sechs der markierten Unternehmen stehen mit Kryptowährungen oder digitalen Vermögenswerten in Verbindung, darunter QVSE, Kore Exchange und Opticoin.
  • Die DCI führt in Abstimmung mit der CMA und anderen Strafverfolgungsbehörden aktive Ermittlungen durch.
  • Die Aufsichtsbehörde hat keine unternehmensspezifischen Vorwürfe, möglichen Verluste oder abschließenden Durchsetzungsergebnisse veröffentlicht.
  • Die CMA riet Anlegern, die Lizenzierung von Anbietern zu überprüfen und betroffene Fälle der DCI zu melden.
Kenyas CMA meldet 15 Investmentfirmen, während strafrechtliche Ermittlungen laufen

Kenyas Capital Markets Authority (CMA Kenya) hat 15 Unternehmen markiert, die angeblich Investmentdienstleistungen ohne die erforderlichen Lizenzen anbieten, während die Kenya Directorate of Criminal Investigations (DCI Kenya) und andere Strafverfolgungsbehörden die Firmen untersuchen.

Die Liste weist eine auffällige Konzentration von Unternehmen aus dem Krypto- und Digital-Asset-Bereich auf: QVSE, Kore Exchange, Bitblock Capital, CBEX, Ultima Cryptocurrency und Wealth Sharing Group, die unter dem Namen Opticoin firmiert.

Zu den weiteren von der CMA genannten Unternehmen gehören Global Investment Group, Abacus Wealth Management, Brown Advisory Group, B Invest, Maliwave Investments, Monetrix Capital Investments, Twenty-four Hours Pro Expert Trader, Just Markets und Lukman-trust fund.

Die CMA erklärte, die Unternehmen seien ohne die erforderlichen Lizenzen oder Genehmigungen tätig gewesen und hätten unrechtmäßig Gelder von der Öffentlichkeit eingeworben. Sie machte keine Angaben zu den konkreten Vorwürfen gegen die einzelnen Firmen und nannte auch keine möglichen damit verbundenen Verluste.

Die Behörde erklärte, dass alle 15 Unternehmen Gegenstand aktiver Ermittlungen durch die DCI seien, die mit der CMA und anderen Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeite. Die CMA forderte betroffene Anleger zudem auf, Fälle der DCI zu melden. Da die Ermittlungen noch laufen, beschreibt die Mitteilung der CMA regulatorische Bedenken und stellt keine abschließenden Feststellungen zum Verhalten der Firmen dar. Weitere Informationen zu einzelnen Vorwürfen, betroffenen Anlegern oder möglichen Durchsetzungsmaßnahmen würden von den Ermittlungen abhängen.

Der Umfang der Liste verdeutlicht die zunehmend wichtige Rolle von Krypto bei den Ermittlungen zu Finanzkriminalität in Kenia. Mehrere der markierten Unternehmen haben Kryptowährungen, Devisen oder andere digitale Investmentprodukte vermarktet und ermöglichten es solchen Programmen, Anleger über Online-Plattformen und mobile Geräte zu erreichen.

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Die jüngste Maßnahme unterstreicht zudem eine umfassendere regulatorische Herausforderung. Investmentprogramme können online tätig sein und kenianische Anleger ansprechen, selbst wenn ihnen eine lokale Genehmigung fehlt. Einige sind außerdem in anderen afrikanischen Märkten ins Visier von Prüfungen oder regulatorischen Warnungen geraten. QVSE war beispielsweise bereits im kenianischen Parlament im Zusammenhang mit Fragen zu seinem regulatorischen Status und den angeblichen Anlagepraktiken thematisiert worden.

Für Kenias Kryptobranche reicht die Bedeutung des Falls über die 15 Firmen hinaus. Die Beteiligung der DCI an einer Untersuchung mehrerer kryptobezogener Plattformen deutet darauf hin, dass die Behörden Betrug mit digitalen Vermögenswerten zunehmend als umfassenderes Problem der Finanzkriminalität behandeln und nicht ausschließlich als Frage der Lizenzierung.

Die CMA forderte Anleger auf, vor einer Investition zu überprüfen, ob ein Investmentanbieter lizenziert ist. Sie warnte außerdem vor Unternehmen, die betrügerische Aktivitäten als legitime Investmentmöglichkeiten darstellen.

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