Kakao Mobility soll vertraulich Antrag auf US-Börsengang gestellt haben
Wichtige Erkenntnisse
- •Kakao Mobility soll im Juni vertraulich einen Antrag für einen US-Börsengang eingereicht haben.
- •Das Unternehmen soll rund 1 Milliarde US-Dollar aufbringen wollen.
- •Bank of America, Morgan Stanley und UBS wurden in dem berichteten Antrag als Emissionsbanken genannt.
- •Südkoreas neues Verbot von Börsengängen von Tochtergesellschaften könnte sich darauf auswirken, wie andere große konzerngebundene Unternehmen Börsengänge angehen.
- •Kakao Mobility hatte zuvor 2022 versucht, in Südkorea an die Börse zu gehen, war jedoch unter behördlicher Prüfung gescheitert.

Kakao Mobility Corp., die südkoreanische Taxi- und Mobilitätsplattform, soll einem Finanzmarkt-Dienst zufolge am Donnerstag vertraulich einen Antrag für einen Börsengang in den USA eingereicht haben.
Das Unternehmen, eine Tochtergesellschaft von Kakao Corp., dem Betreiber der in Südkorea beliebten Messenger-App KakaoTalk, soll mit einem im Juni eingereichten Antrag rund 1 Milliarde US-Dollar aufbringen wollen. Bank of America, Morgan Stanley und UBS wurden einem Newsletter von IPOX LLC vom 13. Juni zufolge als Emissionsbanken genannt.
Der Finanzmarkt-Dienst erklärte, dass der geplante US-Börsengang von Kakao Mobility mit Südkoreas Verbot von Börsengängen von Tochtergesellschaften zusammenhängt, das zu Beginn dieses Monats in Kraft getreten ist – eine Regeländerung, die beeinflussen könnte, wie einige große konzerngebundene Unternehmen den Kapitalmarkt angehen.
Kakao Mobility, dessen Taxi-App mehr als 30 Millionen Nutzer hat, hatte zuvor 2022 versucht, in Südkorea an die Börse zu gehen, war jedoch unter behördlicher Prüfung gescheitert. Dieser frühere Versuch macht den berichteten US-Antrag für Investoren bemerkenswert, die beobachten, wie koreanische Technologie- und Plattformunternehmen mit heimischen Zulassungsbeschränkungen an der Börse umgehen.
Das Unternehmen wollte sich zu dem berichteten US-Börsengang nicht äußern. (Yonhap)