NachrichtenAktienHugging Face stellt Microduck vor: einen programmierbaren laufenden Entenroboter für 399 US-Dollar

Hugging Face stellt Microduck vor: einen programmierbaren laufenden Entenroboter für 399 US-Dollar

Autor: AI Business·

Wichtige Erkenntnisse

  • Hugging Face stellte den Microduck für 399 US-Dollar vor, den zweiten Desktop-Roboter des Unternehmens nach dem 2025 erschienenen Reachy Mini.
  • Vorgestellt wurde der Roboter von Pollen Robotics, einem französischen Unternehmen, das Hugging Face 2025 übernommen hat.
  • Der Microduck kann laufen, Objekte aufheben, nach Stürzen wiederaufstehen und sogar Rollschuh laufen; zur Umgebungswahrnehmung nutzt er eine Kamera, Lidar-Sensoren und zwei Trägheitsmesseinheiten.
  • Verhaltensweisen werden per Reinforcement Learning zunächst in der Simulation trainiert und dann auf den physischen Roboter übertragen, der sich feinjustieren und neu trainieren lässt.
  • Das SDK des Roboters, die Simulationsumgebung und der vollständige Reinforcement-Learning-Trainings-Stack sind als Open-Source-Software auf GitHub verfügbar.
Hugging Face stellt Microduck vor: einen programmierbaren laufenden Entenroboter für 399 US-Dollar

Hugging Face baut sein Engagement im Bereich Physical AI mit einem neuen programmierbaren Roboter in Form einer kleinen Ente aus.

Das Open-Source-KI-Unternehmen stellte den Microduck für 399 US-Dollar vor, einen kompakten Roboter, der so programmiert werden kann, dass er eine Reihe von Verhaltensweisen ausführt, darunter Laufen, das Aufheben von Objekten und das eigenständige Wiederaufstehen nach einem Sturz. Der 399 US-Dollar teure Roboter ist nach dem 2025 erschienenen Reachy Mini bereits der zweite Desktop-Roboter des Unternehmens.

Vorgestellt wurde der Roboter in der vergangenen Woche von Pollen Robotics, dem französischen Unternehmen, das Hugging Face 2025 übernommen hat.

Hugging-Face-Mitgründer und CEO Clem Delangue beschrieb den Microduck auf X als „winzigen Open-Source-Roboter“, dem Nutzer mithilfe von Reinforcement Learning neue Verhaltensweisen beibringen können.

„Willkommen im Zeitalter erschwinglicher Open-Source-Roboter, die Physical AI und Weltmodelle demokratisieren!“, schrieb er.

Das Unternehmen teilte mit, dass der Roboter auch ungewöhnlichere Aufgaben bewältigen kann, darunter Rollschuhfahren.

Der Microduck nutzt laut seiner Webseite eine Kamera, Lidar-Sensoren und zwei Trägheitsmesseinheiten, um seine Umgebung wahrzunehmen und darauf zu reagieren.

Seine Verhaltensweisen können laut Pollen Robotics zunächst in einer Simulation trainiert und anschließend direkt auf den physischen Roboter übertragen werden. Entwickler können den Roboter dann feinjustieren, neu trainieren und die resultierenden Verhaltensweisen erneut einsetzen.

Das SDK des Roboters, die Simulationsumgebung und der vollständige Reinforcement-Learning-Trainings-Stack stehen als Open-Source-Software auf GitHub zur Verfügung.

Die Markteinführung baut auf Hugging Faces wachsendem Engagement im Bereich Physical AI auf. Das Unternehmen ist vor allem für seine Open-Source-KI-Plattform und Community bekannt, die Modelle und Tools für Entwickler bereitstellt; die Übernahme von Pollen Robotics markierte jedoch den Einstieg in Robotik und KI-Hardware. Hugging Face ist nicht das einzige Unternehmen, das auf diesen Bereich setzt: Große Chiphersteller und Robotikfirmen, darunter Nvidia mit seiner Jetson-Edge-Computing-Plattform, entwickeln bereits Werkzeuge für die nächste Generation von Physical-AI-Systemen. Erschwingliche Open-Source-Hardware wie der Microduck könnte Entwicklern und Forschern einen kostengünstigen Einstiegspunkt bieten, um Robotik-Lernen in der realen Welt zu erproben.

Verwandt: Nvidia zielt mit neuer Jetson-Edge-Plattform auf Physical AI