Hoegh Autoliners bestellt sechs weitere LNG-Dual-Fuel-Schiffe
Wichtige Erkenntnisse
- •Hoegh Autoliners hat sechs zusätzliche LNG-Dual-Fuel-PCTCs für die Aurora-Klasse bestellt.
- •Die Schiffe sollen zwischen 2029 und 2031 ausgeliefert werden und werden von China Merchants Heavy Industry (Jiangsu) gebaut.
- •Mit der neuen Bestellung umfasst das Aurora-Neubauprogramm 18 Schiffe; außerdem bestehen Optionen für vier weitere und Slot-Reservierungen für weitere vier.
- •Hoegh Autoliners sagte, die Aurora-Klasse könne bis zu 9,100 Autos transportieren und die CO2-Emissionen um bis zu 58% gegenüber herkömmlichen PCTCs senken.
- •Die Schiffe erhalten die DNV-Klassifizierung „ammonia- and methanol-ready“ und können später auf diese Kraftstoffe umgerüstet werden.

Norwegisches Schifffahrtsunternehmen Hoegh Autoliners hat eine Bestellung über sechs zusätzliche LNG-Dual-Fuel-Pure Car and Truck Carrier (PCTC) aufgegeben.
Die Schiffe gehören zur Aurora-Klasse des Unternehmens und sollen zwischen 2029 und 2031 ausgeliefert werden. Sie werden von China Merchants Heavy Industry (Jiangsu) gebaut, teilte das Unternehmen am Dienstag in einem LinkedIn-Beitrag mit.
Die neue Bestellung wird das Aurora-Neubauprogramm von Hoegh Autoliners auf 18 Schiffe erweitern. Das Unternehmen hat zudem Optionen für vier weitere Schiffe sowie Slot-Reservierungen für weitere vier gesichert und damit ein Flottenerneuerungsprogramm ausgebaut, das zunehmend von Emissionsvorgaben und den Erwartungen der Ladungseigentümer an eine kohlenstoffärmere Schifffahrt geprägt ist.
„Mit einer Kapazität für bis zu 9,100 Autos reduziert die Aurora-Klasse die CO2-Emissionen im Vergleich zu herkömmlichen PCTCs um bis zu 58%“, sagte Hoegh Autoliners.
Die Schiffe werden über die DNV-Klassifizierung „ammonia- and methanol-ready“ verfügen, was bedeutet, dass sie künftig auf Ammoniak- oder Methanol-Antrieb umgerüstet werden können.
LNG ist ein etablierterer und weit verbreiteter verfügbarer alternativer Kraftstoff, allerdings bleibt Methanschlupf ein Problem. Bio-LNG entwickelt sich zu einer kohlenstoffärmeren Option, die in bestehenden LNG-betriebenen Schiffen eingesetzt werden kann und Betreibern kurzfristig eine Kraftstoffwahl bietet, während die Flexibilität für spätere Umrüstungen erhalten bleibt.
Ship & Bunker News Team
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