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Hawaii verbietet Bargeld-zu-Krypto-Transaktionen an Kiosken ab dem 1. Oktober

Autor: CryptoMeter io·

Wichtige Erkenntnisse

  • Hawaiis Act 224, unterzeichnet von Gouverneur Josh Green am 9. Juli, verbietet Krypto-Kioskbetreibern ab dem 1. Oktober die Annahme von Bargeld für den Kauf digitaler Vermögenswerte.
  • Das Gesetz verbietet Kioske nicht vollständig und erlaubt weiterhin Krypto-zu-Krypto-Tauschgeschäfte sowie die Umwandlung digitaler Vermögenswerte in US-Dollar.
  • Die Behörden in Hawaiis dokumentierten 2025 92 Beschwerden über Kryptowährungskiosk-Betrug, was zu approximately 3,85 Millionen US-Dollar an angepassten Verlusten führte.
  • Drei weitere Bundesstaaten – Indiana, Tennessee und Minnesota – haben vollständige Verbote von Kryptowährungskiosken erlassen, während Hawaii sich für eine engere, transaktionsspezifische Einschränkung entschieden hat.
  • Einwohner Hawaiis können nach Inkrafttreten der Einschränkung weiterhin Kryptowährungen über Online-Börsen, Peer-to-Peer-Plattformen und andere regulierte Nicht-Kiosk-Kanäle erwerben.
Hawaii verbietet Bargeld-zu-Krypto-Transaktionen an Kiosken ab dem 1. Oktober

Hawaii wird eine der strengsten Bundesstaatsmaßnahmen gegen Kryptowährungs-ATM-Betrug in den Vereinigten Staaten umsetzen. Ab dem 1. Oktober ist es Kryptowährungskiosken im Bundesstaat untersagt, US-Dollar gegen digitale Vermögenswerte anzunehmen.

Gouverneur Josh Green unterzeichnete Act 224 am 9. Juli. Die Gesetzgebung macht es für jeden Betreiber unrechtmäßig, einen digitalen Finanzvermögens-Transaktionskiosk zu besitzen, zu betreiben oder zu verwalten, der US-Dollar von Kunden gegen digitale Vermögenswerte annimmt.

Die Maßnahme fällt jedoch nicht unter ein vollständiges Verbot aller Krypto-ATM-Funktionen. Kioskbetreiber können weiterhin Krypto-zu-Krypto-Tauschgeschäfte sowie die Umwandlung digitaler Vermögenswerte in US-Dollar abwickeln. Lediglich das Bargeld-zu-Krypto-Kaufmodell wird gezielt eingeschränkt.

Betrugsverluste lösen Gesetzgebungsmaßnahmen aus

Das neue Gesetz ist eine Reaktion auf einen starken Anstieg von Betrugsfällen im Zusammenhang mit Kryptowährungskiosken. Die Behörden in Hawaii verzeichneten 2025 92 Beschwerden über derartige Maschinen, wobei sich die angepassten Verluste auf approximately 3,85 Millionen US-Dollar beliefen.

Krypto-Kioske werden zunehmend in Betrugsmaschen ausgenutzt, die Regierungsimitation, betrügerische Investmentprogramme, technischen Support-Betrug und andere Formen des Finanzbetrugs umfassen. In typischen Fällen werden Opfer dazu gezwungen, Bargeld in Kryptowährungen umzuwandeln und die Gelder an Geldbörsen zu überweisen, die von Kriminellen kontrolliert werden. Die bargeldannehmende Natur dieser Maschinen macht sie besonders schwer nachverfolgbar, sobald Gelder gesendet wurden, da Kryptowährungstransaktionen unwiderruflich sind und die Zuordnung von Geldbörsen zu Einzelpersonen schwierig sein kann.

Auf Bundesebene hat das FBI von Hunderten Millionen Dollar an Krypto-Kiosk-bezogenen Verlusten im gesamten Land berichtet, was den Druck auf Landesgesetzgeber verschärft, die Verbraucherschutzmaßnahmen zu verstärken. Krypto-ATMs, von denen es in den Vereinigten Staaten Zehntausende gibt, müssen sich bereits beim Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN) als Money Services Businesses registrieren, allerdings variiert die Überwachung verbraucherorientierter Transaktionen auf Bundesstaatsebene erheblich.

Hawaiis Ansatz unterscheidet sich von vollständigen Bundesstaatsverboten

Hawaiis gezielte Einschränkung weicht von den vollständigen Verboten von Kryptowährungskiosken ab, die in drei anderen Bundesstaaten bereits erlassen wurden. Indiana, Tennessee und Minnesota haben jeweils Kryptowährungskioske bundesstaatsweit verboten.

Hawaiis engerer Ansatz bedeutet, dass die Kioskbranche des Bundesstaats nach dem 1. Oktober möglicherweise weiterhin eingeschränkte Dienstleistungen anbieten kann. Den Betreibern wird jedoch der Zugang zu dem Bargeld-zu-Krypto-Transaktionsfluss entzogen, den Betrüger häufig ausgenutzt haben. Die Maßnahme zeichnet sich dadurch aus, dass sie einen bestimmten Transaktionstyp und nicht die Maschinen selbst ins Visier nimmt – ein Modell, das andere Bundesstaaten, die ähnliche Verbraucherschutzgesetze prüfen, als Vorlage nutzen könnten.

Die Gesetzgebung spiegelt einen breiteren Regulierungstrend in den Vereinigten Staaten wider, bei dem Gesetzgeber versuchen, den Verbraucherzugang zu digitalen Vermögenswerten mit den wachsenden Bedenken hinsichtlich Betrug in Einklang zu bringen. Für die Einwohner Hawaiis bleibt der Besitz und Handel mit Kryptowährungen legal, der Kauf digitaler Vermögenswerte mit Bargeld über einen Kiosk wird jedoch nach Inkrafttreten der Einschränkung nicht mehr möglich sein. Einwohner können Kryptowährungen weiterhin über Online-Börsen, Peer-to-Peer-Plattformen und andere regulierte Kanäle erwerben, die außerhalb des Kioskmodells operieren.