NachrichtenMakroDevelopment Bank of Japan tritt GCMD als Impact-Partner bei

Development Bank of Japan tritt GCMD als Impact-Partner bei

Autor: Ship & Bunker·

Wichtige Erkenntnisse

  • Die Partnerschaft baut auf der Zusammenarbeit von GCMD und DBJ beim 35 Millionen Dollar schweren Fund for Energy Efficiency Technologies auf.
  • DBJ fungiert als bevorzugter Eigenkapitalgeber von FEET.
  • FEET nutzt ein Pay-as-you-save-Modell, das Rückzahlungen für Nachrüstungen an verifizierte Kraftstoffeinsparungen koppelt.
  • Die Partner sagten, die neue Vereinbarung solle Finanzierungsbarrieren für die Dekarbonisierung der Schifffahrt verringern.
  • GCMD erklärte, Pilotprojekte sammelten Betriebsdaten, um Kraftstoffeinsparungen besser zu messen und das Finanzierungsmodell zu stützen.
Development Bank of Japan tritt GCMD als Impact-Partner bei

Das Global Centre for Maritime Decarbonisation (GCMD) und die Development Bank of Japan (DBJ) haben eine fünfjährige Impact-Partnerschaft unterzeichnet, die darauf abzielt, die Einführung von Lösungen zur maritimen Dekarbonisierung durch neue Finanzierungsansätze zu beschleunigen.

Die Vereinbarung baut auf der Zusammenarbeit der Organisationen beim 35 Millionen Dollar schweren Fund for Energy Efficiency Technologies (FEET) auf, teilte das Unternehmen am Dienstag in einer per E-Mail versandten Erklärung mit.

DBJ ist der bevorzugte Eigenkapitalgeber des Fonds. FEET verwendet ein Pay-as-you-save-Modell, das Rückzahlungen für Nachrüstungen an verifizierte Kraftstoffeinsparungen koppelt und so darauf ausgelegt ist, Reedereien Investitionen in Energieeffizienztechnologien zu erleichtern.

GCMD sagte, die Partnerschaft werde seine Erfahrung mit der Durchführung von Dekarbonisierungs-Pilotprojekten unter realen Bedingungen mit der Expertise von DBJ in Übergangsfinanzierung und maritimen Investitionen verbinden. Die Organisationen erklärten, sie wollten Finanzierungsbarrieren angehen, die die Einführung von Energieeffizienztechnologien in der Schifffahrtsbranche weiterhin verlangsamen, wo Entscheidungen über Nachrüstungen oft nicht nur von der technischen Leistung abhängen, sondern auch davon, wie Risiko und Rückzahlung strukturiert sind.

FEET hat eine Pipeline von Nachrüstungsprojekten über verschiedene Schiffseigner und Technologien hinweg aufgebaut, während Pilotprojekte Betriebsdaten sammeln, um Kraftstoffeinsparungen besser zu quantifizieren. Diese Daten sind zentral für das Modell, da sie helfen, Finanzierungsbedingungen an gemessene statt an prognostizierte Ergebnisse zu koppeln.

„DBJ als Impact-Partner willkommen zu heißen, ist eine bedeutende Fortsetzung der Arbeit, die wir bereits gemeinsam über FEET geleistet haben“, sagte Professor Lynn Loo, CEO von GCMD.

„Die Dekarbonisierung der Schifffahrt ist nicht nur eine technologische Herausforderung; sie ist auch eine Herausforderung bei Finanzierung und Risikozuordnung."