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FX-Optionsverfälle für den 6. August: 10 Uhr New Yorker Cut

Autor: ForexLive·

Wichtige Erkenntnisse

  • EUR/USD-Optionsverfälle bei 1.1550 und 1.1565 befinden sich in der Nähe des 100-Tage-Gleitdurchschnitts bei 1.1568 und bilden technische Barrieren, die die Aufwärtsdynamik einschränken könnten.
  • Der US-Dollar verbleibt zögerlich nach einer seltenen koordinierten Intervention der USA und Japans im USD/JPY-Währungspaar.
  • Es wird erwartet, dass Händler starke richtungsweisente Wetten vermeiden, bis der US-Non-Farm-Payrolls-Bericht veröffentlicht wird, da dieser als wichtige Grundlage für die Erwartungen zur Geldpolitik der Federal Reserve dient.
  • USD/JPY-Optionsverfälle bei 157.50 und 157.75 haben minimale Bedeutung, da das Paar hauptsächlich durch die wahrgenommenen Risiken weiterer Währungsinterventionen gesteuert wird.
  • Weder Dip-Käufer noch Verkäufer zeigen eine starke Überzeugung bei USD/JPY — eine Dynamik, die anhalten könnte, bis die USA ihre Dollarpolitik nach der gemeinsamen Intervention klären.
FX-Optionsverfälle für den 6. August: 10 Uhr New Yorker Cut

Mehrere bemerkenswerte FX-Optionsverfälle stechen für den 6. August beim 10-Uhr-New-Yorker-Cut hervor.

Für EUR/USD konzentrieren sich die Verfälle auf die Niveaus 1.1550 und 1.1565. Diese befinden sich in der Nähe des 100-Tage-Gleitdurchschnitts bei 1.1568, was bedeutet, dass der Verfall bei 1.1565 insbesondere als zusätzliche Hürde für Käufer dienen wird, die versuchen, Aufwärtsdynamik aufzubauen. Der Dollar verbleibt zögerlich und gedrückt nach der gemeinsamen USD/JPY-Intervention — eine relativ seltene Massnahme koordinierter Währungsaktionen zwischen den USA und Japan — was die Händler nervös hält und die Dollar-Stimmung im Ungewissen lässt.

Da die Preisaktion unterhalb der vorgenannten technischen Widerstandslinie bleibt, kann der Verfall bei 1.1500 als Anziehungskraft wirken und dazu beitragen, den Handel in der kommenden Sitzung zu verankern und Bewegungen nach beiden Seiten einzuschränken. Grosse Optionsverfälle in der Nähe des Kassakurses können Pinning-Effekte erzeugen, bei denen der Preis dazu neigt, in der Nähe des Strike-Preises zu verweilen, wenn sich die Cut-Zeit nähert. Auf der Abwärtsseite sollte auch der 100-Stunden-Gleitdurchschnitt bei 1.1526 dazu beitragen, die Preisaktion in Schach zu halten.

Die breitere Marktaufmerksamkeit wendet sich dem US-Non-Farm-Payrolls-Bericht zu, der morgen veröffentlicht wird. Als einer der am genauesten beobachteten Indikatoren für die US-Beschäftigung und die wirtschaftliche Dynamik dienen die Payrolls-Daten als wichtige Grundlage für die Erwartungen zur Geldpolitik der Federal Reserve. Händler werden bis zur Veröffentlichung dieser Daten voraussichtlich keine starken richtungsweisenden Bewegungen mit grosser Überzeugung verfolgen, ceteris paribus.

Für USD/JPY liegen die Verfälle bei den Niveaus 157.50 und 157.75. Wie zuvor erwähnt, haben die Verfälle für dieses Paar derzeit kaum Bedeutung, da das Währungspaar stark vom wahrgenommenen Risiko weiterer Interventionen beeinflusst wird.

Die Marktdynamik hat sich nach der gemeinsamen Intervention der USA und Japans wesentlich verändert. Dip-Käufer scheuen sich offenbar, die Preise deutlich höher zu treiben, doch gibt es auch keine starke Überzeugung, USD/JPY zu verkaufen. Dies könnte so bleiben, es sei denn, die USA geben grössere Klarheit über die Dollarpolitik, die sie im Zusammenhang mit ihrem jüngsten Schritt zur Unterstützung Japans verfolgen.

Eine Referenz zur Interpretation und Verwendung dieser Verfallsdaten finden Sie im Leitfaden von ForexLive hier.