NachrichtenRohstoffe & ForexFX-Optionsverfälle für 11. August – 10 Uhr New York Cut: Keine bedeutenden Level im Fokus vor US-CPI

FX-Optionsverfälle für 11. August – 10 Uhr New York Cut: Keine bedeutenden Level im Fokus vor US-CPI

Autor: Investinglive·

Wichtige Erkenntnisse

  • Keine bedeutenden Optionsverfälle für den New York Cut am 11. August geben Devisenhändlern richtungsweisende Signale, sodass Kassakurse ohne die üblichen technischen Anker auskommen müssen.
  • Die wichtigsten Währungen handeln in engen Spannen, da Marktteilnehmer auf den morgigen US-CPI-Bericht warten, der als wichtiger Input für die politischen Entscheidungen der Federal Reserve gilt.
  • Der japanische Yen hat sich diese Woche erneut abgeschwächt und einen beträchtlichen Teil der Ende Juli durch Intervention erzielten Gewinne wieder abgegeben.
  • Der USD/JPY nähert sich der Marke von 160, einer psychologisch wichtigen Schwelle, bei der japanische Behörden eine weitere Runde unilateralen oder gemeinsamen Interventionen erwägen könnten.
  • Es wird erwartet, dass Handelsvolumen und Volatilität in der europäischen Morgensitzung aufgrund des Fehlens bedeutender Marktkatalysatoren vor der CPI-Veröffentlichung gedämpft bleiben.
FX-Optionsverfälle für 11. August – 10 Uhr New York Cut: Keine bedeutenden Level im Fokus vor US-CPI

Für den New York Cut am 11. August um 10 Uhr sind keine bedeutenden Optionsverfälle zu verzeichnen, was Devisenhändlern mit nur begrenzten richtungsweisenden Signalen in die Sitzung startet. Große Optionsverfälle können manchmal als technische Anker für Kassakurse dienen, insbesondere wenn sich das offene Interesse an wichtigen Strike-Preisen konzentriert – das heutige Fehlen lässt diese Dynamik vollständig entfallen.

Da die Märkte den Countdown zum morgigen US-CPI-Bericht – dem Hauptereignis der Woche – laufen lassen, bleiben die wichtigsten Währungen weitgehend seitwärts gerichtet, während die Teilnehmer auf frische Inflationsdaten warten. Der CPI-Wert ist ein sorgfältig beobachteter Input für die politischen Entscheidungen der Federal Reserve, und jede Überraschung gegenüber dem Konsens könnte die Erwartungen hinsichtlich des Zeitpunkts und des Tempos zukünftiger Zinsanpassungen verschieben.

Eingeschränkte Aktivität im europäischen Morgengeschäft erwartet

Das Fehlen bedeutender Optionsverfälle heute bedeutet, dass es wenig gibt, was das FX-Preisgeschehen während der europäischen Morgensitzung antreibt. Infolgedessen wird erwartet, dass Handelsvolumen und Volatilität gedämpft bleiben.

Japanischer Yen bleibt im Fokus

Der japanische Yen steht weiterhin im Blickpunkt, da er sich diese Woche erneut abgeschwächt und einen beträchtlichen Teil der interventionsbedingten Bewegung vom Ende Juli zurückgegeben hat. Diese Schwäche des Yen stützt den US-Dollar, obwohl diese Dynamik teilweise durch den schwächer als erwartet ausgefallenen US-Arbeitsmarktbericht vom vergangenen Freitag kompensiert wird.

Der USD/JPY dürfte vorsichtig bleiben, wenn er sich der Marke von 160 nähert, die als eine wichtige psychologische Schwelle dienen könnte. In der Nähe dieser Marke werden die Märkte auf die Möglichkeit einer weiteren Runde gemeinsamer Intervention achten – oder darauf, dass Tokio unilateral handelt –, um seine Präsenz am Markt erneut geltend zu machen.

Umgekehrt könnte der Abwärtsdruck auf den Yen erneut zunehmen, wenn japanische Stellen nicht eingreifen, was für die Politikverantwortlichen ein heikles Gleichgewicht bedeutet.

Dollar wartet auf CPI-Daten

Über den Yen hinaus bleibt der Hauptfokus für die wichtigsten Währungen, wie der Dollar auf die morgigen Inflationszahlen reagieren wird. Bis dahin wird erwartet, dass die Händler eine abwartende Haltung beibehalten.

Weitere Informationen zur Nutzung dieser Daten finden Sie in diesem Beitrag hier.