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Fidelity: Es ist zu früh, das Ende des Bitcoin-Bärenmarktes zu erklären

Autor: Hokanews·

Wichtige Erkenntnisse

  • Fidelity Digital Assets erklärte laut seinem Krypto-Marktausblick für das vierte Quartal, es sei zu früh, das Ende des Bitcoin-Bärenmarktes zu folgern.
  • Fidelity wies darauf hin, dass der Markt boden möglicherweise im Juli erreicht wurde, ein neues Tief im November oder später aber möglich bleibt.
  • Bitcoin legte Ende August in einer einzigen Woche mehr als 25 % zu – ein starkes Erholungssignal, das im Bericht hervorgehoben wurde.
  • Fidelity nannte die wachsende Onchain-Aktivität auf der Bitcoin-Blockchain als weiteren konstruktiven Indikator für einen möglichen Boden.
  • Fidelity warnte davor, dass historische Vierjahreszyklus-Muster nicht garantieren, dass sich das frühere Kursverhalten unter künftigen Marktbedingungen wiederholt.
Fidelity: Es ist zu früh, das Ende des Bitcoin-Bärenmarktes zu erklären

Fidelity Digital Assets erklärt, es sei noch zu früh festzustellen, ob Bitcoin sein Bärenmarkt vollständig hinter sich gelassen hat – trotz einer kräftigen Erholung in den vergangenen Wochen und Anzeichen dafür, dass die Kryptowährung sich möglicherweise einem Markt boden nähert.

In seinem Krypto-Marktausblick für das vierte Quartal erklärte Fidelity, dass zusätzliche Belege erforderlich seien, bevor sich schlussfolgern lasse, dass Bitcoin seinen Bodenbildungsprozess abgeschlossen hat. Diese Einschätzung erfolgt, während Anleger weiterhin diskutieren, ob die jüngste Erholung den Beginn eines neuen Bullenzyklus markiert oder lediglich eine weitere Phase innerhalb der bestehenden Abwärtsbewegung darstellt. Fidelity Digital Assets ist die Kryptosparte von Fidelity Investments, einem der größten Vermögensverwalter der USA, und seine regelmäßigen Marktausblicke werden als Gradmesser der institutionellen Stimmung gegenüber digitalen Assets aufmerksam verfolgt.

Fidelitys Sicht lässt mehrere Ausgänge offen. Das Unternehmen sagte, der Markt habe seinen Tiefpunkt möglicherweise bereits im Juli erreicht, räumte jedoch auch ein, dass BTC im November oder zu einem späteren Zeitpunkt ein weiteres Tief bilden könnte.

Fidelity bleibt beim Bitcoin-Bärenmarkt vorsichtig

Der Zeitpunkt eines möglichen Markt bodens von Bitcoin ist für einige Anleger zu einem zentralen Thema geworden, insbesondere für diejenigen, die dem traditionellen Vierjahreszyklus der Kryptowährung folgen. Dieses Rahmenwerk wurzelt im Halving-Zeitplan von Bitcoin, bei dem die Blockprämie der Miner etwa alle vier Jahre halbiert wird, was die Rate neuen Angebots am Markt senkt und in früheren Zyklen großen Kursanstiegen vorausging.

Einige Marktteilnehmer sehen den November auf Basis von Mustern früherer Bitcoin-Marktzyklen als möglichen Boden. Fidelity warnte jedoch davor anzunehmen, dass sich das historische Kursverhalten zwangsläufig wiederholen wird.

Das Unternehmen betonte, dass frühere Zyklen keine identischen Ergebnisse unter künftigen Marktbedingungen garantieren. Daher reicht die Vierjahreszyklus-Theorie allein nicht aus, um festzustellen, dass Bitcoin einen endgültigen Boden erreicht oder einen neuen Bullenmarkt begonnen hat.

Fidelitys Einschätzung lässt den Zeitpunkt letztlich offen: Der Juli bleibt ein mögliches Tief, während unter der Analyse des Unternehmens auch ein weiterer Rückgang im November oder später möglich bleibt.

Die Erholung von Bitcoin liefert Anzeichen eines möglichen Bodes

Obwohl Fidelity vorsichtig bleibt, identifizierte der Bericht mehrere Entwicklungen, die darauf hindeuten könnten, dass Bitcoin sich dem Ende seiner bärischen Phase nähert.

Eines der stärksten Signale, die das Unternehmen hervorhob, war das Kursverhalten von Bitcoin gegen Ende August. Die Kryptowährung legte in einer einzigen Woche mehr als 25 % zu – eine erhebliche Erholung, die eine deutliche Verbesserung der Marktbedingungen in diesem Zeitraum zeigte.

Fidelity verwies zudem auf das anhaltende Wachstum der Onchain-Aktivität als weitere konstruktive Entwicklung. Die zunehmende Aktivität auf der Bitcoin-Blockchain liefert in Verbindung mit der starken Kurserholung Anhaltspunkte dafür, dass sich der Markt einem Boden nähern könnte. Diese Indikatoren bestätigen nicht, dass ein Boden bereits gesetzt ist, tragen aber zu der Argumentation bei, dass die bärische Phase des Marktes einem wichtigen Wendepunkt nahekommen könnte.

Weitere Daten erforderlich, bevor ein Bullenmarkt bestätigt werden kann

Fidelitys Gesamteinschätzung bleibt trotz der sich verbessernden Indikatoren abwägend.

Das Unternehmen schloss die Möglichkeit nicht aus, dass Bitcoin sein Zyklustief bereits im Juli gebildet hat. Gleichzeitig sagte es, dass Anleger auf die Möglichkeit eines neuen Tiefs im November oder später vorbereitet bleiben sollten. Diese Unsicherheit ist wichtig, denn eine starke kurzfristige Erholung bestätigt nicht zwangsläufig eine dauerhafte Veränderung des übergeordneten Marktzyklus.

Vorerst lautet Fidelitys Fazit, dass die vorliegenden Belege ermutigend, aber unzureichend sind, um das Ende des Bitcoin-Bärenmarktes endgültig zu erklären. Die Entwicklung von Bitcoins Kurs und der Onchain-Aktivität werden daher wichtige Faktoren bleiben, während Anleger beurteilen, ob der Markt seinen Bodenbildungsprozess abgeschlossen hat.

Quelle: bitcoinsistemi