Ehemalige SEC- und CFTC-Aufseher warnen: USA riskieren den Verlust ihres Vorsprungs im 90-Billionen-Dollar-Markt für Perpetual Futures
Wichtige Erkenntnisse
- •Eleanor Terrett teilte eine Warnung einer überparteilichen Gruppe ehemaliger SEC- und CFTC-Aufseher zu den Risiken für den US-Derivatemarkt.
- •Die Beamten mahnten, dass die USA ihren Wettbewerbsvorteil im 90-Billionen-Dollar-Markt für Perpetual Contracts verlieren könnten.
- •Perpetual Futures werden überwiegend auf Offshore-Plattformen gehandelt, da das US-Derivaterecht keinen klaren Registrierungsweg für diese Produkte vorsieht.
- •Die CFTC hatte zuvor öffentliche Stellungnahmen dazu eingeholt, wie Perpetual-artige Derivate in bestehende regulatorische Rahmen passen könnten.
- •Passen sich die USA nicht an, könnten Handelsaktivitäten in Rechtsräume mit günstigeren regulatorischen Bedingungen abwandern.

Die Journalistin Eleanor Terrett hat auf eine Warnung einer überparteilichen Gruppe ehemaliger SEC- und CFTC-Aufseher zum US-Derivatemarkt hingewiesen. Die ehemaligen Beamten mahnen, dass die USA ihren Wettbewerbsvorteil im 90-Billionen-Dollar-Markt für Perpetual Contracts verlieren könnten, während die Regulierungsbehörden neue Ansätze abwägen. Ihre Empfehlung unterstreicht die Dringlichkeit für die CFTC, Strategien für die Rückverlagerung des Perpetuals-Markts („Perps“) zu entwickeln – ein Schritt, der erhebliche Auswirkungen auf die Marktdynamik haben könnte. Terrett teilte die Warnung auf X mit: https://x.com/EleanorTerrett/status/2094484285428244866
Die zentrale Entwicklung
Terretts Beitrag betont die Notwendigkeit schnellen Handelns der US-Aufsichtsbehörden, um die Position des Landes im lukrativen Perps-Markt zu sichern. Mit dem global wachsenden Derivatehandel gelten robuste regulatorische Rahmenbedingungen zunehmend als unerlässlich, um Anlegervertrauen und Marktintegrität zu wahren. Die Mahnung der ehemaligen Beamten könnte innerhalb der Regulierungskreise als Sammlungspunkt für Diskussionen dienen – und dies, während der breitere Kryptomarkt gemischte Signale und schwankende Dynamik bei verschiedenen Assets zeigt.
Perpetual Futures – Derivateverträge ohne festes Ablaufdatum, die über Funding-Rate-Mechanismen abgerechnet werden – entstanden in den Kryptomärkten und werden heute überwiegend auf Offshore-Plattformen außerhalb der direkten US-Regulierung gehandelt. Da das US-Derivaterecht derzeit keinen klaren Registrierungsweg für solche Produkte vorsieht, findet der Großteil dieses Handelsvolumens im Ausland statt – genau diese Wettbewerbslücke heben die ehemaligen Aufseher hervor.
Was wir wissen
- Eleanor Terrett wies auf Risiken für den US-Derivatemarkt hin.
- Die überparteiliche Gruppe besteht aus ehemaligen SEC- und CFTC-Aufsehern.
- Die Beamten betonen die Notwendigkeit wirksamer Onshoring-Strategien für den Perpetuals-Markt.
- Der US-Derivatemarkt ist 90 Billionen US-Dollar wert.
- Der Aufruf zum Handeln zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit des US-Markts zu schützen.
Markt-Puls
Der Zustand des Derivatemarkts wird mit steigenden globalen Handelsvolumen zunehmend bedeutsam. Regulatorische Klarheit könnte eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung dieser Märkte spielen, und der Fokus auf Onshoring und regulatorische Anpassungen könnte ein strukturierteres Handelsumfeld schaffen, das sowohl institutionelle als auch Privatanleger beeinflusst. Mit fortschreitenden Diskussionen wird die Beobachtung regulatorischer Entwicklungen für die Stakeholder im Derivatebereich entscheidend sein.
Die CFTC und die SEC sind die wichtigsten Aufsichtsbehörden für den Derivatehandel in den USA. Ihre Zuständigkeit umfasst ein breites Spektrum an Finanzinstrumenten, einschließlich Perpetual Contracts, und die Wirksamkeit ihrer Vorschriften kann die Marktdynamik und den Anlegerschutz in einer sich wandelnden Finanzlandschaft erheblich beeinflussen.
Was als Nächstes kommt
Zu den wichtigsten Entwicklungen, die es zu beobachten gilt, zählen die Reaktionen von CFTC und SEC auf diese Bedenken. Die CFTC hatte zuvor öffentliche Stellungnahmen dazu eingeholt, wie Perpetual-artige Derivate in bestehende regulatorische Rahmen passen könnten, und mögliche Policy-Anpassungen könnten die Landschaft des Derivatehandels neu formen. Sollten die USA es versäumen, sich anzupassen, besteht das Risiko einer Marktfragmentierung, bei der Handelsaktivitäten möglicherweise in Rechtsräume mit günstigeren Regulierungen abwandern. Marktteilnehmer werden offizielle Mitteilungen genau verfolgen müssen.