FX-Optionsverfälle für den 10. August: EUR/USD bei 1,1575 im Fokus vor den US-Verbraucherpreisen
Wichtige Erkenntnisse
- •Der EUR/USD-Optionsverfall beim Strike-Preis 1,1575 für den 10. August fällt mit dem 100-Tage-Durchschnitt bei 1,1567 zusammen und schafft eine mehrschichtige Widerstandszone, die Käufer überwinden müssen.
- •Der 100-Tage-Durchschnitt hat zuvor die Gewinne des EUR/USD nach dem letzten US-Arbeitsmarktbericht begrenzt, da der tägliche Schlusskurs am Freitag die Marke nicht durchbrechen konnte.
- •Der US-CPI-Bericht für Juli am Mittwoch ist das wichtigste geplante Ereignis der Woche und wird die Markterwartungen an den Zeitpunkt und das Ausmaß von Zinsanpassungen der Federal Reserve beeinflussen.
- •Der anhaltende militärische Konflikt zwischen den USA und dem Iran sowie die Unsicherheit rund um die Straße von Hormuz bleiben erhebliche Marktrisikofaktoren.
- •Der Wirtschaftskalender für die aktuelle und die nächste Sitzung ist deutlich spärlich, sodass sich Händler auf die bevorstehenden Inflationsdaten und geopolitische Entwicklungen konzentrieren können.

Für den 10-August-New-York-Cut um 10:00 Uhr fällt nur ein bemerkenswerter FX-Optionsverfall auf: EUR/USD beim Strike-Preis von 1,1575.
Diese Verfälle liegen knapp über dem 100-Tage-Durchschnitt, der aktuell bei 1,1567 liegt, und schaffen eine mehrschichtige Widerstandszone. Sollten Käufer versuchen, den EUR/USD im Laufe der Sitzung nach oben zu treiben, müssen sie sich sowohl mit dem gleitenden technischen Durchschnitt als auch mit dem Optionszins auseinandersetzen, der bei 1,1575 konzentriert ist.
Dieselbe technische Ebene hat das Aufwärtsopotenzial des EUR/USD nach dem letzten US-Arbeitsmarktbericht begrenzt. Der tägliche Schlusskurs am Freitag reichte nicht aus, um den 100-Tage-Durchschnitt zu durchbrechen, was seine Bedeutung als wichtige technische Marke unterstreicht. Da der US-CPI-Bericht für Juli am Mittwoch veröffentlicht werden soll, bleibt dieser Pegel der wichtigste technische Referenzpunkt für Händler in naher Zukunft. Der CPI ist das bevorzugte Inflationsbarometer der Federal Reserve zur Bewertung der Fortschritte bei ihrem 2-Prozent-Ziel. Die Daten werden die Markterwartungen hinsichtlich des Zeitpunkts und des Ausmaßes zukünftiger Zinsanpassungen prägen, die wiederum die Entwicklung des Dollars direkt beeinflussen.
Für die heutige Sitzung verleihen die Optionsverfälle bei 1,1575 der Widerstandszone weiteres Gewicht und halten die Preisaktion wahrscheinlich darunter. Der Wirtschaftskalender ist bemerkenswert spärlich, und auch die Daten für morgen bleiben relativ überschaubar. Dieser dünne Zeitplan ermöglicht es Händlern und Anlegern, ihren Fokus auf die bevorstehenden US-Inflationsdaten zu richten und gleichzeitig geopolitische Entwicklungen zu beobachten.
Die Spannungen im Nahen Osten bleiben ein bedeutender Marktfaktor. Die USA und der Iran befinden sich weiterhin in einem militärischen Konflikt, und die Situation rund um die Straße von Hormuz bleibt unklar. Die Straße von Hormuz ist ein wichtiger Engpass, durch den etwa ein Fünftel des weltweiten Ölangebots transportiert wird. Störungen dort haben Auswirkungen auf die Energiepreise und die allgemeine Risikobereitschaft. Diese Entwicklungen werden die Märkte wahrscheinlich bis zur CPI-Veröffentlichung am Mittwoch, dem wichtigsten geplanten Ereignis der Woche, in Atem halten.
FX-Optionsverfälle beim New-York-Cut um 10:00 Uhr werden von Marktteilnehmern genau verfolgt, da große Nominalbeträge, die in der Nähe bestimmter Strike-Preise auslaufen, die Preisaktion im Tagesverlauf beeinflussen können. Dies führt oft dazu, dass Währungen zu diesen Ebenen streben oder dort stagnieren, wenn die Absicherungsaktivitäten abgebaut werden. Die Originalanalyse ist bei InvestingLive verfügbar.