Energia Costa Azul verschifft erste Ladung vom zweiten LNG-Exportterminal Mexikos
Wichtige Erkenntnisse
- •Energia Costa Azul hat mit der ersten am 8. Juli verschifften Ladung die LNG-Exporte aus Phase 1 aufgenommen.
- •Phase 1 fügt 0.4 Bcf/d an nomineller LNG-Exportkapazität hinzu und verdreifacht Mexikos LNG-Exportkapazität.
- •Das Terminal erhöht die LNG-Exportkapazität an der nordamerikanischen Pazifikküste auf 2.2 Bcf/d und bietet kürzere Schifffahrtsrouten nach Asien.
- •Genehmigungen des U.S. DOE erlauben Phase-1-Exporte von 0.50 Bcf/d in FTA-Länder und 0.44 Bcf/d in Nicht-FTA-Länder.
- •Sempras vorgeschlagene zweite Phase würde 1.6 Bcf/d an nomineller Exportkapazität aus zwei großskaligen Trains hinzufügen.

Energia Costa Azul, Mexikos zweite Exportanlage für verflüssigtes Erdgas (LNG), hat nach Angaben des Projektentwicklers am 8. Juli seine erste Ladung aus Phase 1 des Terminals verschifft.
Der Beginn der Lieferungen erhöht die nominelle LNG-Exportkapazität um 0.4 Milliarden Kubikfuß pro Tag (Bcf/d) aus einem einzelnen Train. Diese Erweiterung verdreifacht laut den Quellenangaben Mexikos LNG-Exportkapazität und macht Phase 1 zu einem deutlichen Ausbau der Rolle des Landes als LNG-Exportplattform.
Energia Costa Azul ist das erste LNG-Exportterminal in Mexiko und nach LNG Canada das zweite in Nordamerika, das an der Pazifikküste liegt. Die Anlage erhöht die nordamerikanische LNG-Exportkapazität an der Pazifikküste auf 2.2 Bcf/d. Ihre Lage an der Pazifikküste ermöglicht kürzere Schifffahrtsrouten zu LNG-Importeuren in Asien, ein wichtiges logistisches Merkmal für Projekte, die die Nachfrage im pazifischen Raum bedienen.
Exporte von Energia Costa Azul unterliegen regulatorischen Genehmigungen des U.S. Department of Energy (DOE), da das Terminal mit Erdgas aus den Vereinigten Staaten versorgt wird. Das DOE hat LNG-Exporte von 0.50 Bcf/d aus Energia Costa Azul Phase 1 in Länder genehmigt, die ein Free Trade Agreement (FTA) mit den Vereinigten Staaten haben, sowie LNG-Exporte von 0.44 Bcf/d in Nicht-FTA-Länder. Diese Genehmigungen legen die zulässigen Exportmengen für aus den USA stammendes Gas fest, das über das mexikanische Terminal abgewickelt wird.
Sempra hat eine zweite Phase des Projekts vorgeschlagen. Falls sie gebaut wird, würde diese Phase 1.6 Bcf/d an nomineller Exportkapazität aus zwei großskaligen Trains hinzufügen und das Projekt über seine anfängliche Konfiguration mit einem einzelnen Train hinaus erweitern.
Quelle: EIA