Analyst: Wahlausgang könnte den Zeitpunkt des nächsten Farm Bill beeinflussen
Wichtige Erkenntnisse
- •David Wasserman sagte, das Ergebnis der Wahl im November könnte den Zeitpunkt der Kongressarbeit am nächsten Farm Bill bestimmen.
- •Er meinte, ein von den Republikanern kontrollierter Kongress könnte ein Farm Bill in einer lame-duck-Sitzung wahrscheinlicher machen, obwohl er dieses Szenario für unwahrscheinlich hält.
- •Wasserman sagte, der House Freedom Caucus könne die Verhandlungen über Handelsbestimmungen und landesweites E15 das ganze Jahr über weiterhin verlangsamen.
- •Sollten die Demokraten eine oder beide Kammern gewinnen, erwartet er, dass sie die Farm-Bill-Verhandlungen bis Januar verschieben.
- •Der Agrarausschuss des Senats verpasste seine Frist vor der Augustpause, soll sich aber Mitte September erneut mit dem Gesetzentwurf befassen.

Ein Politikanalyst sagt, der Ausgang der Wahl im November könnte bestimmen, wann der Kongress beim nächsten Farm Bill handelt, und damit eine weitere Ebene der Unsicherheit zu einem Gesetzesvorhaben hinzufügen, das bereits eine wichtige Ausschussfrist verpasst hat.
David Wasserman vom Cook Political Report sagte Brownfield, dass ein republikanisch kontrollierter Kongress, was er derzeit nicht für wahrscheinlich hält, die Verabschiedung eines Farm Bill in einer „lame duck“-Sitzung noch wahrscheinlicher machen würde. Wasserman sagte, das liege daran, dass viele ausscheidende Mitglieder vor ihrem Amtsende ihre politische Hinterlassenschaft stärken wollten.
Selbst dann könne der House Freedom Caucus den Fortschritt weiterhin bremsen, etwa wegen Handelsbestimmungen oder eines landesweiten E15-Angebots das ganze Jahr über, beides wiederkehrende Streitpunkte in den agrarpolitischen Verhandlungen.
Sollten die Demokraten die Kontrolle über eine oder beide Kammern des Kongresses gewinnen, würden sie Wasserman zufolge vermutlich bis Januar mit Verhandlungen warten.
„Sie werden nicht in der Stimmung sein, einen Deal zu schließen“, sagte Wasserman. „Das sehen wir jetzt schon bei den Senatsdemokraten, die sich an den Verhandlungen nicht in dem Ausmaß beteiligt haben, wie die Republikaner es möchten. Stattdessen würden die Demokraten bis Januar warten, wenn sie mehr Mitglieder und mehr Macht haben.“
Der Agrarausschuss des U.S.-Senats hat es vor der Augustpause nicht geschafft, das Farm Bill aus dem Ausschuss voranzubringen, wird sich aber voraussichtlich Mitte September erneut damit befassen, wenn die Senatoren nach Washington, D.C. zurückkehren.
Dieser Zeitpunkt ist wichtig, weil die Debatten über das Farm Bill oft zuerst von der Ausschussarbeit abhängen und später im Jahr von weiteren Abstimmungen im Plenum, sodass der Zeitraum nach der Wahl ein zentraler Faktor für Gesetzgeber, landwirtschaftliche Gruppen und andere Beobachter des Prozesses bleibt.
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