NachrichtenMakroEd Martin verlässt die Trump-Regierung nach seinen Ämtern im Justizministerium

Ed Martin verlässt die Trump-Regierung nach seinen Ämtern im Justizministerium

Autor: Rawstory·

Wichtige Erkenntnisse

  • Trump kündigte an, dass Ed Martin mehrere Ämter im Zusammenhang mit dem Justizministerium in der Regierung verlässt.
  • Martin wurde 2025 ernannt und später als kommissarischer Bundesstaatsanwalt für den District of Columbia eingesetzt, bevor er für das permanente Amt nominiert wurde.
  • Seine Nominierung scheiterte, nachdem republikanische Senatoren, darunter Thom Tillis, sie wegen seiner Verteidigung der Randalierer vom 6. Januar nicht weiterbringen wollten.
  • Martin wurde im Februar 2026 aus der Weaponization Working Group entfernt, doch ein Sprecher des Justizministeriums erklärte, er sei danach weiterhin Begnadigungsanwalt geblieben.
  • Sein Ausscheiden erfolgt, während die Regierung die Führung des Justizministeriums angesichts der Prüfung durch den Kongress weiter umbaut.
Ed Martin verlässt die Trump-Regierung nach seinen Ämtern im Justizministerium

Der Begnadigungsanwalt des Justizministeriums, Ed Martin, verlässt die Trump-Regierung und reiht sich damit in eine Reihe prominenter Abgänge ein.

In einem Beitrag am Freitag kündigte Präsident Donald Trump auf Truth Social an, dass Martin „als Anwalt, als Direktor der Weaponization Working Group und als Bundesstaatsanwalt für den District of Columbia“ ausscheiden werde, und fügte hinzu: „Ed geht jetzt nach draußen, um die rechtlichen Schlachten für die anstehende Zwischenwahl und die Präsidentschaftswahl 2028 zu schlagen.“

Trump ernannte Martin im Mai 2025 und setzte ihn als Direktor der Weaponization Working Group des Justizministeriums ein. Bereits am Tag der Amtseinführung hatte Trump ihn als kommissarischen Bundesstaatsanwalt für D.C. eingesetzt und ihn im Februar desselben Jahres für das permanente Amt nominiert. Diese Nominierung scheiterte, nachdem republikanische Senatoren – allen voran Thom Tillis – sie wegen seiner Verteidigung der Randalierer vom 6. Januar nicht weiterbehandeln wollten; Trump zog sie daraufhin zurück und versetzte Martin in Ämter im Justizministerium, die keine Bestätigung durch den Senat erfordern.

Im Februar 2026 wurde er aus der Weaponization Working Group entfernt, doch ein Sprecher des Justizministeriums erklärte, er sei weiterhin als Begnadigungsanwalt tätig gewesen. Martins Ausscheiden erfolgt, während die Regierung die Führung des Justizministeriums nach mehreren politisch heiklen Berufungen, die im Kongress auf kritische Prüfung stießen, weiter umbaut – ein Zeichen dafür, wie stark die Bestätigungsdynamik im Senat darüber mitentscheiden kann, wer die Spitzenämter der Bundesstraftverfolgung innehat.