Rohöl beendet Gewinnserie mit erstem Wochenschwund seit fast einem Monat
Wichtige Erkenntnisse
- •Rohöl verzeichnete den ersten Wochenrückgang seit drei Wochen, da sich die Flüsse durch die Straße von Hormuz verbesserten.
- •Brent crude fiel in der Woche um mehr als 5 %, während US-West Texas Intermediate um über 4 % nachgab.
- •Analysten von JPMorgan und Goldman Sachs warnten, dass anhaltende Schifffahrtsstörungen in der Region die Ölpreise nach oben treiben könnten.
- •Der neue Federal Reserve Chairman Kevin Warsh deutete an, dass die US-Zinsen noch in diesem Jahr zur Inflationsbekämpfung steigen könnten.
- •Höhere US-Zinsen haben historisch die Rohstoffpreise belastet, indem sie den Dollar stärkten und das Wachstum der Treibstoffnachfrage dämpften.

Die Rohölpreise verzeichneten ihren ersten Wochenrückgang seit drei Wochen und beendeten damit eine kürzliche Gewinnserie, da verbesserte Flüsse durch die Straße von Hormuz die Sorgen um die globale Versorgung milderten. Die Straße von Hormuz, gelegen zwischen Oman und dem Iran, ist eines der wichtigsten Öl-Nadelöhr der Welt; ein großer Anteil des weltweit gehandelten Rohöls und der Erdölprodukte passiert sie, weshalb die Schifffahrtsbedingungen dort regelmäßig die Referenzpreise bewegen.
Brent crude fiel im Wochenverlauf um mehr als 5 %, während US-West Texas Intermediate (WTI) um über 4 % nachgab.
Trotz des Wochenrückgangs bestehen weiterhin Aufwärtsrisiken. Analysten von JPMorgan und Goldman Sachs haben darauf hingewiesen, dass anhaltende Schifffahrtsstörungen in der Region die Preise nach oben treiben könnten.
Zusätzlichen Druck erhielten die Ölpreise, nachdem der neue US-Notenbankchef Kevin Warsh andeutete, dass die Zinssätze noch in diesem Jahr steigen könnten, um die Inflation einzudämmen. Höhere US-Zinsen haben historisch die Rohstoffpreise belastet, indem sie den Dollar stärkten und die Finanzierungskosten für Verbraucher und Unternehmen erhöhten, was das Wachstum der Treibstoffnachfrage dämpfen kann.
Quelle: Economic Times Markets