NachrichtenAktienCosta Coffee India beendet vier Jahre des Filialwachstums

Costa Coffee India beendet vier Jahre des Filialwachstums

Autor: Global Coffee Report·

Wichtige Erkenntnisse

  • Das Netzwerk von Costa in Indien fiel im FY26 auf 198 Cafés, nach 220 im FY25.
  • Der Nettoumsatz stieg im Jahresvergleich um 7% auf Rs 212.5 crore im FY26.
  • Costa konzentriert die Expansion auf Verkehrsknotenpunkte, Flughäfen, Bahnhöfe und Firmenstandorte.
  • Die Marke peilt jährlich 40 bis 50 Neueröffnungen an.
  • Costa passt Speisen und Café-Formate an, um Gen Z und Millennials anzusprechen.
Costa Coffee India beendet vier Jahre des Filialwachstums

Der Master-Franchise-Nehmer von Costa Coffee India, Devyani International Limited (DIL), hat die Kaffeemarke als einen „key anchor“ seiner Wachstumsstrategie bezeichnet, obwohl Costa erstmals seit mehr als fünf Jahren seine Filialzahl reduzierte.

Laut dem Jahresbericht 2025-2026 von DIL schrumpfte das indische Netzwerk von Costa im FY26 um 22 Standorte. Dennoch stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 7%.

Die Nettoumsätze im FY26 betrugen Rs 212.5 crore (US$22.2 million), nach Rs 198.5 crore (US$20.74 million) im FY25.

DIL betrieb zum Ende des FY26 198 Cafés, verglichen mit 220 Standorten zum Ende des FY25.

Das Unternehmen sagte, Costa konzentriere sich bei der Suche nach neuen Expansionsmöglichkeiten auf nicht-traditionelle, stark frequentierte Standorte; die Marke peilt jährlich zwischen 40 und 50 Neueröffnungen an.

„Having identified India as a high-potential market for sustained growth, Costa Coffee continues to expand its geographic footprint in the country“, heißt es im Bericht.

„The brand’s approach remains centred around spreading its aroma beyond traditional high-street models in metro cities by targeting travel hubs, airports, railway stations, and corporate campuses.“

Costa will zudem Gen Z- und Millennial-Konsumenten ansprechen und verweist auf die Verschiebung von Tee zu Spezialitätenkaffee in der Region als bedeutende Chance.

Zur Unterstützung dieser Strategie führte das Unternehmen eine Reihe von dauerhaften und limitierten Menüangeboten ein, darunter Iced Matcha Lattes und Goji Berry Matcha.

„The coffee culture in India has emerged as a niche opportunity“, heißt es im Bericht weiter.

„Costa Coffee’s brand proposition is focused on capturing this niche, created by the massive shift from tea to specialty coffee among Gen Z and Millennials.

„Deepening our [connection] with these segments, we have developed our cafés as creative hubs, with localised special events engaging with the younger consumers.“

DIL sagte, es habe im FY26 bei der Expansion seines Portfolios einen „more disciplined and selective approach“ verfolgt.

Diese Entwicklung erklärt, warum Costa trotz anhaltender Priorität für den Franchise-Nehmer weniger Standorte hat: Der Jahresbericht verweist auf einen Fokus auf Standortqualität, Kundensegmente und Formatmix statt auf reines Outlet-Wachstum. Im indischen Kaffeemarkt, in dem Spezialitätenkaffee neben einer größeren Teekultur noch im Aufbau ist, positioniert das Unternehmen Costa an Orten mit konstantem Publikumsverkehr und jüngeren Zielgruppen, darunter Verkehrsinfrastruktur und Arbeitsplätze, statt sich ausschließlich auf Metro-Haupteinkaufsstraßen zu stützen.