NachrichtenKryptoBrian Armstrong: Klare Regeln im CLARITY Act schützen Verbraucher und beugen staatlicher Übergriffigkeit vor

Brian Armstrong: Klare Regeln im CLARITY Act schützen Verbraucher und beugen staatlicher Übergriffigkeit vor

Autor: CryptoNewsNet·

Wichtige Erkenntnisse

  • Armstrong sagt, dass der CLARITY Act den Verbraucherschutz verbessern und zugleich staatliche Übergriffe eindämmen würde.
  • Der Entwurf würde einen Marktstrukturrahmen für digitale Assets schaffen und die Zuständigkeiten von SEC und CFTC klären.
  • Er würde die Zuständigkeit der CFTC über Spotmärkte für digitale Rohstoffe formalisieren und einigen Tokens einen Weg zur Einstufung als Rohstoffe eröffnen.
  • Das US-Repräsentantenhaus verabschiedete den Entwurf im Juli 2025 mit parteiübergreifender Mehrheit von 294 zu 134 Stimmen und überwies ihn an den Senat.
  • Branchenverbände, die den Entwurf unterstützen, sagen, dass regulatorische Unklarheit Krypto-Entwicklung und Börsennotierungen in den Vereinigten Staaten behindert hat.
Brian Armstrong: Klare Regeln im CLARITY Act schützen Verbraucher und beugen staatlicher Übergriffigkeit vor

Coinbase-CEO Brian Armstrong verstärkt seinen Einsatz für den CLARITY Act und argumentiert, dass der Gesetzentwurf zur Marktstruktur digitaler Assets zwei Dinge gleichzeitig erreichen würde: gewöhnliche Krypto-Nutzer vor Schaden schützen und staatliche Übergriffe abwehren.

Laut einem CoinGape-Bericht vertritt Armstrong die Ansicht, dass regulatorische Klarheit beide Vorteile ermöglicht. Klare, genau definierte Regeln für den Markt digitaler Assets würden gewöhnliche Nutzer wirksamer vor Schaden schützen und zugleich die Möglichkeit der Bundesregierung einschränken, ihre Aufsicht über den Sektor übermäßig auszuweiten.

Der CLARITY Act, offiziell Digital Asset Market Clarity Act, ist ein Gesetzentwurf in den Vereinigten Staaten, der einen Marktstrukturrahmen für digitale Assets schaffen würde. Zu seinen zentralen Zielen gehört es, die Aufteilung der regulatorischen Zuständigkeiten zwischen der Securities and Exchange Commission (SEC) und der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) zu klären und festzulegen, wie digitale Assets als Wertpapiere oder Rohstoffe eingestuft werden. Nach dem Entwurf würde die Zuständigkeit der CFTC für Spotmärkte digitaler Rohstoffe formalisiert, und Emittenten von Tokens auf ausreichend gereiften Blockchains könnten beantragen, dass diese Tokens als digitale Rohstoffe zertifiziert werden. Das US-Repräsentantenhaus verabschiedete den Entwurf im Juli 2025 mit parteiübergreifender Unterstützung mit 294 zu 134 Stimmen und leitete ihn an den Senat weiter, wo der Bankenausschuss eine eigene Version der Marktstruktur-Gesetzgebung ausarbeitet.

Armstrong gehört zu den prominentesten Branchenstimmen, die in Washington für eine Gesetzgebung zur Marktstruktur digitaler Assets eintreten; vor dem Kongress hat er zu diesem Thema bereits im Dezember 2021 ausgesagt. Er gründete Coinbase 2012 mit, und die Handelsplattform ist seither zu einer der größten Krypto-Börsen in den Vereinigten Staaten gewachsen; im April 2021 erfolgte die Notierung an der Nasdaq unter dem Ticker COIN. Coinbase selbst spielte in der Debatte über regulatorische Übergriffe eine prominente Rolle: Die SEC verklagte das Unternehmen im Juni 2023 mit der Begründung, es habe als nicht registrierte Wertpapierbörse operiert, bevor sie 2025 die Einstellung des Verfahrens anstrebte – Teil eines umfassenderen Rückzugs von Krypto-Durchsetzungsmaßnahmen unter der neuen Führung der Behörde. Auch Branchenverbände wie die Blockchain Association und der Crypto Council for Innovation unterstützen den CLARITY Act; sie argumentieren, dass die unklare Zuständigkeitsfrage bei der Token-Klassifizierung Krypto-Entwicklung und Börsennotierungen vom US-Markt wegverlagert hat.

Der Bericht wurde über CryptoNews.net verbreitet.