NachrichtenAktienChrysler ruft 1,27 Millionen Ram 1500 Pickups wegen Ankerproblem bei Rücksitz-Sicherheitsgurten zurück

Chrysler ruft 1,27 Millionen Ram 1500 Pickups wegen Ankerproblem bei Rücksitz-Sicherheitsgurten zurück

Autor: Fox Business Markets·

Wichtige Erkenntnisse

  • Die Rückrufaktion betrifft 1.271.294 Ram 1500 Pickups der Modelljahre 2019 bis 2026 in den Vereinigten Staaten.
  • Das Problem betrifft eine möglicherweise unsachgemäße Installation der Gurtschlossanker der zweiten Sitzreihe bei der Fahrzeugmontage, die das Verletzungsrisiko bei bestimmten Unfällen erhöhen könnte.
  • Chrysler schätzt, dass etwa 0,1 % der zurückgerufenen Fahrzeuge – rund 1.271 Trucks – tatsächlich den Fehler aufweisen.
  • Händler werden die Anker überprüfen und bei Bedarf kostenlos wieder befestigen. Die Eigentümerbenachrichtigungen sollen am 18. August beginnen.
  • Eigentümer können durch Eingabe ihrer VIN auf der NHTSA-Website prüfen, ob ihr Fahrzeug betroffen ist.
Chrysler ruft 1,27 Millionen Ram 1500 Pickups wegen Ankerproblem bei Rücksitz-Sicherheitsgurten zurück

Chrysler ruft in den Vereinigten Staaten mehr als 1,27 Millionen Pickup-Trucks aufgrund eines möglichen Installationsproblems bei den Sicherheitsgurten zurück, das das Verletzungsrisiko bei bestimmten Fahrbedingungen oder Unfällen erhöhen könnte.

Die Rückrufaktion betrifft 1.271.294 Ram 1500 Fahrzeuge der Modelljahre 2019 bis 2026, so die National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA). Chrysler schätzt, dass etwa 0,1 % der zurückgerufenen Fahrzeuge tatsächlich den Fehler aufweisen, was bedeutet, dass rund 1.271 Trucks als betroffen gelten.

Der Ram 1500 gehört zu den meistverkauften Full-Size-Pickup-Trucks auf dem US-Markt und ist ein Kernmodell von Stellantis, der Muttergesellschaft von Chrysler. Eine Rückrufaktion dieser Größenordnung ist daher bemerkenswert, auch wenn die geschätzte Fehlerrate niedrig ist.

Die NHTSA erklärte, dass die Gurtschlossanker der zweiten Sitzreihe bei der Fahrzeugmontage möglicherweise unsachgemäß installiert wurden, wodurch die Trucks nicht den bundesweiten Sicherheitsanforderungen entsprechen. Die Behörde stellte fest, dass die Rückrufaktion auf einem Montageproblem und nicht auf einem defekten Bauteil beruht.

„Eine verringerte Lastverwaltung durch das Gurtschloss kann bei bestimmten Fahrbedingungen oder Unfällen zu Verletzungen der Fahrzeuginsassen führen", heißt es in dem NHTSA-Bericht.

Die zurückgerufenen Trucks wurden zwischen dem 17. Februar 2018 und dem 27. April 2026 produziert. Anhand von Produktions- und Serviceunterlagen wurden die potenziell betroffenen Fahrzeuge ermittelt.

Händler werden die Gurtschlossanker der zweiten Sitzreihe überprüfen und diese bei Bedarf ordnungsgemäß an der Karosseriestruktur des Fahrzeugs befestigen – kostenlos für die Eigentümer. „Die Maßnahme besteht darin, sicherzustellen, dass die Gurtschlossanker der zweiten Sitzreihe ordnungsgemäß an der Karosseriestruktur befestigt sind", heißt es in dem Bericht.

Die Händler wurden am oder um den 6. August benachrichtigt; die Eigentümerbenachrichtigungen sollen am 18. August beginnen. Stellantis konnte von FOX Business nicht sofort für eine Stellungnahme erreicht werden.

Eigentümer können ihre Fahrzeugidentifikationsnummer auf der NHTSA-Website überprüfen.