Cebuer Gremium empfiehlt Fortführung der Arbeiten an Monterrazas nach Hochwasser-Überprüfung
Wichtige Erkenntnisse
- •Das Technical Infrastructure Committee der Stadt Cebu genehmigte am 8. September einen Untersuchungsbericht mit der Empfehlung, das 118 Hektar große Projekt Monterrazas de Cebu fortzuführen; der Bericht soll dem Stadtrat vorgelegt werden.
- •Eine gemeinsame Begehung im Juli durch vier städtische Behörden ergab sieben Rückhaltebecken im Montelago-Sektor des Projekts mit einer Gesamtkapazität von27.483,4 Kubikmetern, deutlich über der geforderten Kapazität von 8.220 Kubikmetern.
- •Das Gremium erklärte, es könne nicht zu dem Schluss kommen, dass Monterrazas allein oder direkt für die Überflutungen in tiefer gelegenen Gebieten verantwortlich sei; die Ergebnisse stellten jedoch auch nicht fest, dass das Projekt nicht zu den Überflutungen beiträgt.
- •In der Überprüfung wurden Entwässerungsfaktoren außerhalb des Projekts genannt, darunter Nachbarentwicklungen ohne Rückhaltebecken und Drainagerohre im Gebiet Guadalajara, die sich von 1.500 Millimetern auf 450 Millimeter verengen.
- •Das Department of Environment and Natural Resources erstattete im Dezember eine separate Strafanzeige gegen die Mont Property Group wegen der mutmaßlichen Rodung von 734 Bäumen und des Fehlens der erforderlichen Wassereinleitungsgenehmigungen.

Ein technisches Gremium der Stadt Cebu hat empfohlen, dass das 118 Hektar große Projekt Monterrazas de Cebu der Mont Property Group nach einer Überprüfung seiner Hochwasserschutzmaßnahmen fortgeführt werden darf, stellte jedoch zugleich fest, dass die Ergebnisse nicht belegen, dass das Projekt keine Rolle bei den Überflutungen in den umliegenden Gebieten gespielt hat.
Das Technical Infrastructure Committee (TIC) der Stadt genehmigte durch die am 8. September verabschiedete Resolution Nr. 2026-008 einen Untersuchungsbericht zur Vorlage beim Sangguniang Panlungsod, dem Stadtrat, wie aus einer am Dienstag an Journalisten übermittelten Erklärung der Mont Property Group hervorgeht.
Die Überprüfung war durch Bedenken wegen Überflutungen in den Gemeinden rund um das Projekt sowie durch Anweisungen des Vizebürgermeisters von Cebu, Tomas Osmeña, veranlasst worden, zu untersuchen, ob das Projekt zu dem Problem beiträgt.
Nach Angaben des Entwicklers ergab eine gemeinsame Begehung im Juli durch das TIC, das Department of Engineering and Public Works, das Office of the Building Official und das Cebu City Environment and Natural Resources Office, dass Hochwasserschutzmaßnahmen auf dem Gelände installiert worden waren.
Im Einzugsgebiet 01, dem sogenannten Montelago-Sektor, stellten die Prüfer laut Mont Property Group fest, dass sieben Rückhaltebecken über eine Gesamtkapazität von 27.483,4 Kubikmetern verfügen und damit deutlich über der planerischen Anforderung von 8.220 Kubikmetern liegen. Das Unternehmen erklärte, die Becken sollen Regenwasser vor Ort zurückhalten und es allmählich in die kommunalen Entwässerungssysteme abgeben.
Das technische Gremium erklärte, es könne nicht zu dem Schluss kommen, dass Monterrazas allein oder direkt für die Überflutungen in tiefer gelegenen Gebieten verantwort sei. Es stellte zugleich klar, dass die Ergebnisse nicht belegen, dass das Projekt nicht direkt oder indirekt zu den Überflutungen beiträgt. Diese beiden Feststellungen ermöglichen die Fortführung des Projekts, lassen die Frage seiner Rolle bei den Überflutungen im Gebiet jedoch offen.
Nach Angaben der Mont Property Group verwies das Gremium ferner auf Entwässerungsbedingungen außerhalb des Projekts, darunter Nachbarentwicklungen ohne Rückhaltebecken, unterschiedliche Größen bestehender Beton-Drainagerohre und Veränderungen der Entwässerungsroute im unteren Bereich durch eine benachbarte Entwicklung. Das Unternehmen erklärte, einige Drainagerohre im Gebiet Guadalajara verengen sich von 1.500 Millimetern auf 450 Millimeter. Diese Details verdeutlichen, dass sich die Untersuchung des Ausschusses zur Frage der Überflutungen über die Projektgrenzen hinaus erstreckte und auch Infrastruktur benachbarter Entwicklungen sowie die kommunale Entwässerung einbezog.
"Mont Property Group wird weiterhin sicherstellen, dass alle unsere Projekte den behördlichen Vorschriften entsprechen. Unser oberstes Anliegen war stets das Wohlergehen der umliegenden Gemeinden und der Schutz der ökologischen Integrität dieser gemeinsamen Räume", erklärte Camille Bondad, General Managerin der Mont Property Group.
Die Überprüfung folgte auf frühere behördliche Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Projekt. Das Department of Environment and Natural Resources (DENR) hatte am 3. Dezember letzten Jahres wegen mutmaßlicher Verstöße gegen Forstgesetze Strafanzeige gegen die Mont Property Group erstattet. Die Behörde hatte dem Entwickler die mutmaßliche Rodung von 734 Bäumen auf dem Gelände sowie mutmaßliche Verstöße gegen Auflagen seiner geänderten Umweltverträglichkeitsbescheinigung, darunter das Fehlen der erforderlichen Wassereinleitungsgenehmigungen, vorgeworfen. Die Beschwerde ist von der hochwasserbezogenen Überprüfung auf Stadtebene unabhängig, und der Bericht des Ausschusses geht nun an den Stadtrat, der die Ergebnisse des Gremiums erhalten soll.
— Juliana Chloe A. Gonzales, BusinessWorld