NachrichtenMakroCBP-Beamte beschlagnahmen 10,75 Millionen Dollar Methamphetamin, versteckt in einer Lauch-Lieferung, an einer Grenzbrücke in Texas

CBP-Beamte beschlagnahmen 10,75 Millionen Dollar Methamphetamin, versteckt in einer Lauch-Lieferung, an einer Grenzbrücke in Texas

Autor: FreightWaves·

Wichtige Erkenntnisse

  • CBP-Beamte entdeckten am 22. August an der Pharr International Bridge in Texas 395 Pakete mit mutmaßlichem Methamphetamin im Wert von 10,75 Millionen Dollar, versteckt in einem Sattelzug aus Reynosa, Mexiko.
  • Die mutmaßlichen Drogen wogen 1.204,82 Pfund (546,5 Kilogramm) und waren in einer als Lauch deklarierten Lieferung versteckt.
  • Die Entdeckung folgte auf eine zweite Untersuchung mit zerstörungsfreier Inspektionsausrüstung, einem Hundealert und einer physischen Kontrolle des Laderaums.
  • Die Beamten beschlagnahmten sowohl die mutmaßlichen Betäubungsmittel als auch den Sattelzug; die Homeland Security Investigations hat ein Strafverfahren eingeleitet, ohne dass Verhaftungen bekannt gegeben wurden.
  • Der Fall zeigt, dass legitime Frachtbeschreibungen kriminelle Aktivitäten verbergen können und dass Spediteure und Verlader selbst bei unauffälligen Papieren mit Einziehung von Ausrüstung und Ermittlungen rechnen müssen.
CBP-Beamte beschlagnahmen 10,75 Millionen Dollar Methamphetamin, versteckt in einer Lauch-Lieferung, an einer Grenzbrücke in Texas

Beamte der US-Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP) entdeckten 395 Pakete mit mutmaßlichem Methamphetamin, die in einem Sattelzug versteckt waren, der aus Reynosa, Mexiko, eintraf und eine als Lauch deklarierte Lieferung transportierte. Die Beschlagnahme erfolgte an der Frachtanlage der Pharr International Bridge in Texas. Der CBP bezifferte den Wert der Drogen auf 10,75 Millionen Dollar.

Laut CBP wogen die Pakete 1.204,82 Pfund, also 546,5 Kilogramm. Die Beamten beschlagnahmten sowohl die mutmaßlichen Drogen als auch den Sattelzug. Sonderermittler der Homeland Security Investigations (HSI) haben ein Strafverfahren eingeleitet. Die Behörden nannten den Fahrer nicht, und es wurden keine Verhaftungen bekannt gegeben.

Zweite Inspektion deckt mutmaßliche Betäubungsmittel auf

CBP-Beamte stellten das Nutzfahrzeug am 22. August an der Pharr International Bridge an, dem Grenzübergang, der Pharr in Texas mit Reynosa in Mexiko verbindet. Pharr ist einer der verkehrsreichsten gewerblichen Grenzübergänge für aus Mexiko eingeführte Agrarerzeugnisse, und leicht verderbliche Sendungen wie Gemüse passieren den Hafen in großen Mengen. Die Beamten verwiesen den Sattelzug zur zweiten Untersuchung, bei der zerstörungsfreie Inspektionsausrüstung Anomalien im Inneren des Aufliegers zeigte.

Ein Hundeteam machte die Beamten zudem auf den Geruch von Betäubungsmitteln aufmerksam, wie der CBP mitteilte. Anschließend führten die Beamte eine physische Kontrolle des Laderaums durch, bei der die Pakete aufgedeckt wurden, die in der als Lauch deklarierten Sendung versteckt waren. Der CBP gab nicht bekannt, wie die Pakete versteckt worden waren.

Hafendirektor würdigt die Beamten

Hafendirektor Carlos Rodriguez würdigte die Beamten, die die Zwischenmaßnahme durchführten. „Unsere Beamten sind weiterhin in einer Erfolgsserie", sagte Rodriguez. „Die Arbeit unserer CBP-Beamten zeigt sich weiterhin in massiven Störungen von Schmuggelversuchen an unseren internationalen Grenzübergängen."

Die Behörde veröffentlichte keine weiteren Details zum mutmaßlichen Schmuggelnetzwerk. In der Mitteilung wurden weder das Speditionsunternehmen, der Verlader, der Empfänger noch der Zollbroker im Zusammenhang mit der Ladung genannt, und die Behörden haben den mutmaßlichen Zielort des Methamphetamins nicht beschrieben.

Die HSI wird das Strafverfahren ab diesem Punkt leiten. Der CBP hat nicht mitgeteilt, ob die Ermittler den Fall mit anderen Beschlagnahmungen in Verbindung gebracht haben.

Für Logistikfachleute unterstreicht der Fall, wie legitime Frachtbeschreibungen schwerwiegende kriminelle Aktivitäten verbergen können, und er veranschaulicht den mehrstufigen Inspektionsprozess – Prüfung der Frachtpapiere, zerstörungsfreie Durchleuchtung, Drogenspürhunde und physische Kontrollen –, den der CBP beim gewerblichen Grenzverkehr anwendet. Bei Beschlagnahmen können Spediteure und Verlader mit der Einziehung von Ausrüstung und entsprechenden Ermittlungen rechnen, selbst wenn die Frachtdokumente routinemäßig erscheinen, was eine prüfung jeder einzelnen Sendung und verlässliche grenzüberschreitende Partnerschaften zu einem wesentlichen Bestandteil der Lieferkettensicherheit macht.