NachrichtenAktienMoney and Investing: Cash Flow on Demand als Strategie für regelmäßiges Einkommen aus Aktien

Money and Investing: Cash Flow on Demand als Strategie für regelmäßiges Einkommen aus Aktien

Autor: The Market Online Australia·

Wichtige Erkenntnisse

  • Cash Flow on Demand nutzt den Verkauf von Optionen, bei dem die Prämien vorab auf das Konto des Anlegers gezahlt werden, um Einkommen aus Aktien zu erzielen, die sich bereits im Portfolio befinden.
  • Die Strategie lässt sich auf einzelne Aktien und ETFs anwenden; auch börsennotierte ETFs, darunter an der ASX, nutzen Covered Call Writing, um regelmäßige Ausschüttungen zu erzielen.
  • Die Moderatoren betonten das Risikomanagement und rieten Anlegern, kleinere Verluste zu akzeptieren, das Kapital zu schützen und sich von Positionen zu lösen, die nicht wie erwartet performen.
  • Höhere Marktvolatilität kann die Optionsprämien steigern und potenziell höhere vorab vereinnahmte Einnahmen sowie einen größeren Puffer gegen einen Kursrückgang des Basiswerts bieten.
  • Einkommen aus der Strategie kann potenziell wöchentlich, vierzehntägig oder monatlich eingehen und hilft Anlegern, ihren Cashflow angesichts höherer Lebenshaltungskosten und Zinsen zu steuern.
Money and Investing: Cash Flow on Demand als Strategie für regelmäßiges Einkommen aus Aktien

Diese Woche untersuchen Mitch Olarenshaw und sein Co-Moderator in Money & Investing, wie Anleger mithilfe von Cash Flow on Demand regelmäßiges Einkommen aus dem Aktienmarkt erzielen können und warum Einkommensinvestitionen in der heutigen Zeit höherer Kosten an Bedeutung gewinnen können.

Die Diskussion beginnt mit Dividenden. Dividenden können Einkommen liefern, schaffen aber nicht automatisch neues Vermögen. Zahlt ein Unternehmen eine Dividende, stammt das Geld aus seinen Barreserven, was den Wert der Aktien mindern kann – eine Dynamik, die sich häufig darin zeigt, wie die notierten Aktienkurse am Ex-Dividendentag angepasst werden. Die Moderatoren unterscheiden zwischen dem bloßen Empfang von Dividenden und der Erzeugung zusätzlichen Cashflows aus einem Portfolio.

Angesichts steigender Lebenshaltungskosten, Zinsen und anderer finanzieller Belastungen für Haushalte kann ein regelmäßiger Einkommensstrom Anlegern helfen, ihren Cashflow zu steuern. Cash Flow on Demand wird als Strategie vorgestellt, die darauf ausgelegt ist, Einkommen aus Vermögenswerten zu erzielen, die sich bereits in einem Aktienportfolio befinden – mit Zahlungen, die potenziell wöchentlich, vierzehntägig oder monatlich erfolgen.

Die Moderatoren vergleichen Einkommen aus Aktien mit Mieteinnahmen aus Immobilien. Statt allein darauf zu setzen, dass ein Vermögenswert an Wert gewinnt, können Anleger mit einer Cash Flow on Demand Strategie Einkommen aus ihren Beständen erzielen. Die Strategie nutzt den Verkauf von Optionen, wobei die Prämien vorab auf das Konto des Anlegers gezahlt werden. Der Verkauf von Optionen auf bereits gehaltene Aktien ist eine lange etablierte Technik – wenn Call-Optionen gegen gehaltene Aktien geschrieben werden, spricht man üblicherweise von Covered Call Writing – und die vorab erhaltene Prämie ist die Gegenleistung für die mit der Option verbundenen Verpflichtungen, etwa den Verzicht auf Kursgewinne der Aktien oberhalb des Ausübungspreises der Option.

Der Ansatz lässt sich auf einzelne Aktien und ETFs anwenden, sodass Anleger Vermögenswerte entsprechend ihrer Risikotoleranz auswählen können. Der Optionsverkauf hat inzwischen auch Einzug in die Fondsbranche gehalten: Eine Reihe von an Börsen – darunter der ASX – notierten ETFs nutzt Covered Call Writing, um regelmäßige Ausschüttungen zu erzielen. Die Moderatoren empfehlen unerfahreneren Anlegern, mit Vermögenswerten zu beginnen, die ein geringeres Risiko und weniger Kursschwankungen aufweisen, und ihre Positionen dann schrittweise auszubauen, wenn Wissen und Sicherheit wachsen.

Das Risikomanagement ist einer der Hauptpunkte der Diskussion. Anleger können sowohl Geld als auch Zeit verlieren, wenn sie an Positionen festhalten, die nicht wie erwartet funktionieren. Die Moderatoren betonen, wie wichtig es ist, kleinere Verluste zu akzeptieren, das Kapital zu schützen und weiterzumachen, anstatt eine einzelne Investition zu einem langfristigen Problem werden zu lassen.

Volatilität, so die Moderatoren, kann Chancen für optionsbasierte Einkommensstrategien schaffen. Wenn die Märkte volatiler werden, können die Optionsprämien steigen, was Anlegern potenziell höhere vorab vereinnahmte Einnahmen und einen größeren Puffer gegen einen Kursrückgang des Basiswerts verschafft. Die Diskussion hebt den Wert von Einkommen hervor, das vorab vereinnahmt wird, statt darauf zu warten, dass sich eine Investition erst in der Zukunft auszahlt, und die Moderatoren erläutern, wie Cash Flow on Demand einen regelmäßigen Einkommensstrom liefern und die Abhängigkeit von rein steigenden Kursen eines Vermögenswerts verringern kann. Da sich Dividendenbeschlüsse und Optionsprämien gleichermaßen mit den Marktbedingungen verändern, verfolgen einkommensorientierte Anleger üblicherweise Ereignisse wie die Berichtssaisons der Unternehmen – in denen viele Unternehmen ihre Dividenden beschließen – sowie Zinsentscheidungen der Zentralbanken, einschließlich der Sitzungen zur Cash Rate der Reserve Bank of Australia.

Die Folge beleuchtet außerdem, wie Cash Flow on Demand über viele Jahre hinweg eingesetzt wurde, warum Risikomanagement unter verschiedenen Marktbedingungen wichtig bleibt und wie Anleger über die regelmäßigen Schulungssitzungen des Teams mehr erfahren können.

Disclaimer: Wealth Magnet Pty Ltd (ABN 52 618 868 830), firmierend als Australian Investment Education, ist ein Corporate Authorised Representative (CAR-Nr. 1255231) der Grange Financial Services Pty Ltd (AFSL-Nr. 488609). Die bereitgestellten Informationen haben allgemeinen Charakter und sollten nicht als persönliche Finanzberatung herangezogen werden. Leser sollten ihre eigenen Umstände berücksichtigen und eigene Recherchen anstellen, bevor sie Anlageentscheidungen treffen. Gegebenenfalls sollten sie einen entsprechend qualifizierten und zugelassenen Finanzberater konsultieren.

Quelle: The Market Online Australia