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BUX ernennt Juha Ristolainen zum Chief Technology Officer

Autor: LeapRate·

Wichtige Erkenntnisse

  • Juha Ristolainen wurde zum Chief Technology Officer von BUX ernannt; er bringt mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Softwareentwicklung und 15 Jahre in Führungspositionen mit.
  • Vor seinem Wechsel zu BUX war Ristolainen Mitgründer und CTO des Berliner Anlageinfrastruktur-Anbieters Upvest und zuletzt CTO beim US-Broker Alpaca.
  • Bei BUX wird Ristolainen das Engineering und die Produktstrategie leiten, mit besonderem Fokus auf die Einführung des neuen grenzüberschreitenden Sparangebots des Unternehmens.
  • BUX, eine Challenger-Marke unter dem Dach von ABN AMRO, bietet eine mobile App für den Handel mit Aktien, ETFs und ETCs sowie automatisierte Investment-Pläne und ist in acht europäischen Märkten aktiv.
  • Die Expansion im Sparbereich folgt ähnlichen Schritten der Konkurrenten Trade Republic und Scalable Capital und fällt in eine Zeit, in der die Agenda der Europäischen Kommission für eine Spar- und Investmentunion das grenzüberschreitende Sparen für Privatkunden erleichtern soll.
BUX ernennt Juha Ristolainen zum Chief Technology Officer

Die europäische Anlageplattform BUX hat Juha Ristolainen zu ihrem neuen Chief Technology Officer ernannt und holt damit einen Fintech-Veteranen mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in der Softwareentwicklung und 15 Jahren in Führungspositionen an Bord.

Ristolainen kommt zu BUX, nachdem er Upvest mitgegründet hatte, einen in Berlin ansässigen Anbieter von Anlageinfrastruktur, wo er als CTO die Backend-Infrastruktur für Investments aufbaute, die von mehreren großen Neobanken und Brokern in Europa genutzt wird. In dieser Zeit baute er zudem das Engineering-Team aus und arbeitete die BaFin-Lizenzierungsanforderungen ab – die BaFin ist die deutsche Finanzaufsicht – für Anlagendienstleistungen und die Verwahrung von Kryptowerten. Zuletzt bekleidete er die CTO-Position bei Alpaca, einem US-Broker, der vor allem für seine auf Entwickler ausgerichteten Trading-APIs bekannt ist; dort verantwortete er den Ausbau der globalen API-Infrastruktur des Brokers und baute die Engineering-Organisation auf.

Im Laufe seiner Karriere in Europa und den USA hat sich Ristolainen darauf konzentriert, schnelle Produktentwicklung mit den strengen Sicherheitsstandards in Einklang zu bringen, die im Finanzdienstleistungsbereich erwartet werden. Bei BUX wird er das Engineering und die Produktstrategie leiten, mit besonderem Fokus auf die Einführung des neuen grenzüberschreitenden Sparangebots des Unternehmens.

„BUX hat Investieren einfach und zugänglich gemacht, und jetzt übertragen wir diese Klarheit auf das Sparen in unseren Märkten – immer ausgerichtet an dem, was Kunden brauchen“, sagte Ristolainen. „Genau diese Art von Arbeit hat mich ursprünglich in die Fintech-Branche gezogen, und ich freue mich, sie mit einem Team zu tun, das so neugierig und auf Kunden fokussiert ist.“

BUX, eine Challenger-Marke unter dem Dach von ABN AMRO, die die in Amsterdam ansässige App übernommen hatte, als die niederländische Bank ihr digitales Angebot für Privatkunden ausbauen wollte, bietet eine mobile App zum Handel von Aktien, ETFs und ETCs sowie automatisierte Investment-Pläne. Das Unternehmen erweitert sein Angebot nun um Sparprodukte, mit dem Ziel, Kundinnen und Kunden eine einzige App für Investieren und Sparen zu bieten – eine Richtung, die europäische Neobroker zunehmend einschlagen: Konkurrenten wie Trade Republic und Scalable Capital sind ebenfalls über den reinen Aktienhandel hinaus in Richtung verzinslicher Guthaben und Sparfunktionen gegangen. Der Ausbau kommt zudem zu einem Zeitpunkt, an dem EU-Politiker im Rahmen der Agenda der Europäischen Kommission für eine Spar- und Investmentunion daran arbeiten, es Privatkunden zu erleichtern, Ersparnisse grenzüberschreitend zu halten und zu übertragen. BUX ist derzeit in den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Deutschland, Spanien, Italien, Österreich und Irland tätig; die Ankündigung enthielt keine Details dazu, wie das Sparangebot in diesen Märkten eingeführt werden soll.

Quelle: LeapRate