Bank-of-England-Chefvolkswirt Pill: Frühe Zinserhöhung könnte künftigen Inflationsdruck begrenzen
Wichtige Erkenntnisse
- •Huw Pill erklärte, dass eine frühe Zinserhöhung die Inflation eindämmen und die Notwendigkeit späterer, aggressiverer Maßnahmen verringern könnte.
- •Pill stimmte bei der Julisitzung der Bank of England für eine Zinserhöhung.
- •Er warnte, dass ein Zögern vorübergehende Preisdruckfaktoren dauerhaft verankern könnte.
- •Die UK-Inflation liegt deutlich über dem 2-Prozent-Ziel der Bank und weitet sich über den Energiesektor hinaus auf Löhne und Dienstleistungen aus.
- •Pill gehört dem neunköpfigen Monetären Politikausschuss an; seine Äußerungen werden als Hinweise auf die Entwicklung des geldpolitischen Denkens beobachtet.

Bank-of-England-Chefvolkswirt Huw Pill erklärte, dass eine frühe Zinserhöhung dazu beitragen könnte, den steigenden Inflationsdruck einzudämmen und die Notwendigkeit späterer, aggressiverer geldpolitischer Maßnahmen zu verringern.
Pill, der bei der Julisitzung der Bank of England für eine Leitzinserhöhung gestimmt hatte, warnte, dass ein Zögern vorübergehende Preisdruckfaktoren dauerhaft verankern könnte. Seine Äußerungen spiegeln die Debatte innerhalb des Monetären Politikausschusses der Bank über das Tempo der geldpolitischen Straffung wider, da die UK-Inflation, die bereits deutlich über dem 2-Prozent-Ziel der Bank liegt, Anzeichen einer Ausweitung über die Energiepreise hinaus auf Löhne und Dienstleistungen zeigt.
Als Chefvolkswirt gehört Pill dem neunköpfigen MPC an, der den Bankzins festlegt. Seine öffentlichen Stellungnahmen werden genau beobachtet, da sie Hinweise darauf geben, wie sich das Denken des Ausschusses zwischen den formellen Sitzungen und den vierteljährlichen Aktualisierungen des Geldpolitischen Berichts entwickelt.
Quelle: Economic Times Markets