NachrichtenKryptoBlackRock bekräftigt seine Bitcoin-These trotz Kursrückgang um mehr als 50 %

BlackRock bekräftigt seine Bitcoin-These trotz Kursrückgang um mehr als 50 %

Autor: Tron Weekly·

Wichtige Erkenntnisse

  • BlackRock erklärte, dass eine Bitcoin-Allokation von 1 % bis 2 % ein klassisches 60/40-Portfolio diversifizieren kann, ohne das Risiko erheblich zu erhöhen.
  • Das Unternehmen beschreibt Bitcoin weiterhin als ein knappes Anlagevermögen mit langer Laufzeit und nicht als kurzfristige Trading-Position.
  • US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichnen seit ihrer Zulassung im Jahr 2024 erhebliche Zuflüsse, und mehrere große Vermögensverwalter haben ähnliche Produkte aufgelegt.
  • Daten von Glassnode zeigen, dass das Angebot bei Langzeithaltern trotz des Kursrückgangs nahe Rekordniveau bleibt, was auf eine anhaltende Überzeugung der Halter hindeutet.
  • Aufsichtsbehörden beobachten bei Krypto-Produkten Themen wie Verwahrung, Informationspflichten und Liquidität, während institutionelle Verwahrer und Börsen von der steigenden Nachfrage profitieren könnten.
BlackRock bekräftigt seine Bitcoin-These trotz Kursrückgang um mehr als 50 %

BlackRock hat erneut die Argumente für ein Investment in Bitcoin auf institutioneller Ebene dargelegt und seine Haltung zu einem Zeitpunkt bekräftigt, an dem die Kryptowährung gut 50 % unter ihrem Höchststand notiert. Nach Ansicht des Vermögensverwalters genügt bereits ein kleines Bitcoin-Investment, um die Rendite pro Risikoeinheit zu erhöhen – ein entscheidender Punkt, denn beim Portfolioufbau geht es stets um ein Abwägen zwischen Rendite und Risiko.

Der jüngste Kommentar festigt BlackRocks Position zugunsten von Bitcoin, das im Jahr 2026 zum Brennpunkt der Gespräche über den Portfolioufbau geworden ist. Für Vermögensverwalter und Berater, die Kundenportfolios bewerten, hängt die Relevanz dieses Arguments weniger von kurzfristigen Kursbewegungen ab als von der Frage, wie eine neue Anlageklasse in gängigen Allokationsmodellen positioniert wird.

Kleine Allokation, große Wirkung

BlackRock, der größte Vermögensverwalter der Welt, wies darauf hin, dass eine Bitcoin-Allokation von 1–2 % in einem klassischen 60/40-Portfolio ein sicherer Weg zur Diversifikation ist, ohne das Verlustrisiko nennenswert zu erhöhen. Als Anbieter des iShares Bitcoin Trust beschreibt BlackRock Bitcoin nicht als taktisches Trading-Instrument, sondern als ein knappes Anlagevermögen mit langer Laufzeit.

Auf das Update wurde auf X von Bitcoin Archive hingewiesen, einem Bitcoin-Nachrichtenkonto mit breiter Anhängerschaft:

JUST IN: BlackRock says 1-2% Bitcoin exposure is ideal, core thesis intact. 🔸Expects TradFi correlation to trend lower. 🔸AI products now the biggest capital rival. pic.twitter.com/3jvJ1aAxVq — Bitcoin Archive (@BitcoinArchive) August 18, 2026 (x.com)

ETF-Zuflüsse beschleunigen sich

Spot-Bitcoin-ETFs in den USA verzeichnen seit ihrer Zulassung im Jahr 2024 erhebliche Zuflüsse, und eine Reihe großer Vermögensverwalter – darunter Fidelity, Invesco und Franklin Templeton – haben ähnliche Produkte aufgelegt (Juno Finance).

On-Chain-Daten von Glassnode bestätigen zudem, dass das von Langzeithaltern gehaltene Angebot auch nach dem Kursrückgang nahezu auf Höchststand bleibt – offenbar ein Zeichen für die Überzeugung der derzeitigen Marktteilnehmer. Diese Kombination aus ETF-Nachfrage und anhaltend hohen Beständen bei Langzeithaltern hilft zu erklären, warum Bitcoin auch in Phasen starker Kursrückgänge fest in den institutionellen Produktdiskussionen verankert bleibt.

Institutionen stehen unter Beobachtung

Diese Kommentare sind relevant für Wealth-Plattformen, RIA-Firmen und Pensionsfonds, die Entscheidungen über ETF-Allokationen treffen. Die Aufsichtsbehörden behalten derweil Themen wie Verwahrung, Informationspflichten und Liquiditätsstandards im Blick, die für ein Krypto-Produkt erforderlich sein könnten. Börsen und andere institutionelle Verwahrer dürften davon profitieren, dass sie der wachsenden Nachfrage nach institutioneller Unterstützung gerecht werden.