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Bitwise: Ethereum, Solana und Avalanche trotz Token-Rückgängen stärker genutzt und günstiger

Autor: CoinWy·

Wichtige Erkenntnisse

  • •Der Staking-Bericht von Bitwise für das 3. Quartal 2026 nennt Ethereum, Solana und Avalanche als Netzwerke mit steigender Nutzung und sinkenden Transaktionskosten.
  • •Das Unternehmen stellt diese berichteten On-Chain-Verbesserungen fallenden Token-Preisen in denselben drei Ökosystemen gegenüber.
  • •Der Artikel hält fest, dass die zugrunde liegenden Daten zu Aktivität, Gebühren und Preisen im Ausgangsmaterial nicht unabhängig verifiziert wurden.
  • •Die Aussage von Bitwise betrifft Netzwerkfundamentaldaten und ist keine Prognose, dass sich Token-Preise erholen werden.
  • •Eine Überprüfung würde erfordern, Transaktionsaktivität, Gebührendaten und Marktpreise über einen einheitlichen Zeitraum abzugleichen.
Bitwise: Ethereum, Solana und Avalanche trotz Token-Rückgängen stärker genutzt und günstiger

Bitwise zufolge werden Ethereum, Solana und Avalanche stärker genutzt und zugleich günstiger, obwohl die mit den drei Netzwerken verbundenen Token fallen. Damit hebt der Krypto-Vermögensverwalter hervor, was er als wachsende Lücke zwischen On-Chain-Fundamentaldaten und Marktpreisen beschreibt.

Das Argument zu Aktivität und Kosten erscheint in Bitwise’ Bitwise Staking Report für das 3. Quartal 2026. In dem Bericht fasst Bitwise Ethereum, Solana und Avalanche als Netzwerke zusammen, bei denen die Nutzung zunimmt, während die Transaktionskosten sinken.

Bitwise verknüpft diese Beobachtung mit Token-Preisrückgängen in denselben drei Ökosystemen und stellt eine stärkere Netzwerkaktivität einer schwächeren Marktentwicklung gegenüber. Diese Interpretation ist die eigene Einordnung von Bitwise und wurde im Ausgangsartikel nicht unabhängig verifiziert.

Wichtige Punkte

Bitwise beschreibt Ethereum, Solana und Avalanche in seinem Staking-Bericht für das 3. Quartal 2026 als Netzwerke, die stärker genutzt werden und günstiger werden.

Der zentrale Gegensatz des Berichts besteht darin, dass die Token-Preise aller drei Netzwerke gleichzeitig fallen.

Die Aussage konzentriert sich auf Netzwerkaktivität und Transaktionskosten, nicht auf eine Prognose für Token-Preise.

Warum Netzwerknutzung von Token-Preisen abweichen kann

Der Preis eines Tokens spiegelt wider, was Käufer und Verkäufer am Markt zahlen, während die Netzwerkaktivität misst, wie stark eine Blockchain tatsächlich genutzt wird. Das Argument von Bitwise konzentriert sich auf die zweite Kennzahl und besagt, dass Ethereum, Solana und Avalanche unabhängig vom Handelsniveau ihrer Token mehr Nutzung zu geringeren Kosten verzeichnen.

Diese Unterscheidung ist wichtig, weil Transaktionskosten beeinflussen, wie praktikabel ein Netzwerk für Nutzer und Anwendungen ist. Niedrigere Gebühren können gewöhnliche On-Chain-Aktivitäten günstiger machen, während höhere Aktivität darauf hindeuten kann, dass mehr Transaktionen verarbeitet werden. Diese Kennzahlen beschreiben die Netzwerknutzung, sind aber vom Marktpreis des zugehörigen Tokens getrennt.

Steigende Aktivität in Verbindung mit sinkenden Gebühren wird häufig als konstruktives Netzwerksignal betrachtet, weil sie darauf hindeutet, dass die Nachfrage nach Blockspace wächst, während das Netzwerk bezahlbar bleibt. Unabhängige Berichte zu Ethereum-Gebühren und Staking-Aktivität haben für mindestens eine der drei Chains in eine ähnliche Richtung gezeigt.

Stärkere On-Chain-Fundamentaldaten garantieren jedoch keine Erholung des Token-Preises. Das Argument von Bitwise beschreibt, was nach Darstellung des Unternehmens on-chain geschieht, statt vorherzusagen, dass die Marktpreise folgen werden. Die breitere Einschätzung des Unternehmens, dass der nächste Krypto-Bullenmarkt langsamer und weniger volatil verlaufen werde, deutet ebenfalls darauf hin, dass Bitwise keinen unmittelbaren Rebound erwartet.

Was die Aussage bestätigen würde

Um zu überprüfen, ob Ethereum, Solana und Avalanche tatsächlich stärker genutzt und günstiger werden, wären drei direkte Vergleiche über denselben Zeitraum erforderlich: Transaktionsaktivität, Gebühren oder Kosten pro Transaktion sowie die Entwicklung der Token-Preise.

Die im Ausgangsartikel zitierte Recherche hat diese Kennzahlen nicht unabhängig verifiziert. Leser können On-Chain- und Marktdaten selbst vergleichen, indem sie Dashboards zu Netzwerkgebühren und Nutzung zusammen mit Spotpreisen der drei Token prüfen. Dabei ist derselbe Zeitraum wichtig, weil ein Netzwerk in einer Periode höhere Aktivität zeigen kann, während Token-Preise über eine andere Periode gemessen werden.

Zum Kontext: Bitwise hat sein Engagement in diesen Ökosystemen ausgebaut, unter anderem über einen Bitwise Avalanche ETF mit Staking-Exposure. Das Unternehmen hatte zudem zuvor erklärt, Bitcoin und Ethereum könnten bis 2026 Allzeithochs erreichen.

Bis die zugrunde liegenden Daten zu Aktivität, Gebühren und Preisen nebeneinander geprüft wurden, sollte die These von stärkerer Nutzung und geringeren Kosten als Position von Bitwise und nicht als gesicherte Tatsache behandelt werden. Der nächste Schritt besteht darin, jeden Teil der Aussage mit den Daten abzugleichen, auf denen er beruht.

Haftungsausschluss: Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Märkte für Kryptowährungen und digitale Vermögenswerte sind mit erheblichen Risiken verbunden.