NachrichtenKryptoGrayscale: Korrelation zwischen Bitcoin und Gold steigt auf über 50 %, während die Verbindung zum Nasdaq 100 nachlässt

Grayscale: Korrelation zwischen Bitcoin und Gold steigt auf über 50 %, während die Verbindung zum Nasdaq 100 nachlässt

Autor: CoinoMedia·

Wichtige Erkenntnisse

  • Grayscale berichtet, dass die 90-Tage-Korrelation von Bitcoin mit Gold seit Jahresbeginn von nahe null auf über 50 % gestiegen ist.
  • Die 90-Tage-Korrelation von Bitcoin mit dem Nasdaq 100 ist von mehr als 60 % auf rund 33 % zurückgegangen, was auf eine schwächere Verbindung zu Technologiewerten hindeutet.
  • Zach Pandl, Leiter der Forschung bei Grayscale, führt die Verschiebung auf die Rückkehr des „Debasement Trade“ zurück, angetrieben von Bedenken über steigende Staatsverschuldung und anhaltende Haushaltsdefizite.
  • Da die Bundesschuld der USA 40 Billionen US-Dollar übersteigt, werden Bitcoin und Gold zunehmend als potenzielle Absicherungen gegen eine langfristige Währungsentwertung angesehen.
  • Die Anlegerbasis von Bitcoin hat sich verbreitert, seit Spot-Bitcoin-ETFs in den USA im Januar 2024 den Handel aufgenommen haben, und die rollierenden 90-Tage-Korrelationswerte können sich bei weiterentwickelnden Marktbedingungen ändern.
Grayscale: Korrelation zwischen Bitcoin und Gold steigt auf über 50 %, während die Verbindung zum Nasdaq 100 nachlässt

Die Korrelation von Bitcoin mit Gold ist laut dem Digitalasset-Manager Grayscale auf über 50 % gestiegen, während die Korrelation mit dem Nasdaq 100 von über 60 % auf rund 33 % gesunken ist.

Laut dem Unternehmen wird diese Verschiebung durch ein erneutes Augenmerk auf Knappheit und monetäre Unabhängigkeit vorangetrieben. Nach Angaben von Zach Pandl, Leiter der Forschung bei Grayscale, ist die 90-Tage-Korrelation von Bitcoin mit Gold seit Jahresbeginn von nahe null auf über 50 % gestiegen, während die Korrelation mit dem Nasdaq 100 von mehr als 60 % auf etwa 33 % zurückgegangen ist. Die Korrelation misst, wie eng zwei Anlageklassen gemeinsam schwanken, auf einer Skala von -1 bis 1; die Werte weisen somit auf eine engere Verbindung mit Gold als mit Technologiewerten hin.

Das veränderte Verhältnis deutet darauf hin, dass Anleger Bitcoin zunehmend als knappen monetären Vermögenswert statt als technologiegebundene Risikoanlage betrachten – eine Einordnung, die es neben Gold stellt, das lange als Absicherung gegen Währungsabwertung galt. Das Bitcoin-Protokoll begrenzt die Gesamtmenge auf 21 Millionen Coins, ein Design mit fixierter Menge, das die Knappheitsargumentation stützt. Die Verschiebung erfolgt, während Marktteilnehmer die Rolle von Bitcoin angesichts sich wandelnder makroökonomischer Bedingungen neu bewerten; die Daten verweisen auf einen Wandel der Anlegerstimmung gegenüber der weltweit größten Kryptowährung.

Rückkehr des „Debasement Trade“

Pandl ist der Ansicht, dass die Verschiebung ein erneutes Augenmerk auf Bitcoins fixierte Menge, monetäre Unabhängigkeit und Wertaufbewahrungseigenschaften widerspiegelt. Er argumentierte, dass die Rückkehr des „Debasement Trade“ – angetrieben von Bedenken über steigende Staatsverschuldung und anhaltende Haushaltsdefizite – Anleger dazu veranlasst, nach knappen Anlagen zu suchen, deren Menge nicht beliebig von Regierungen ausgeweitet werden kann.

Da die Bundesschuld der USA 40 Billionen US-Dollar übersteigt, werden Bitcoin und Gold zunehmend als potenzielle Absicherungen gegen eine langfristige Währungsentwertung betrachtet. Der Trend könnte auf ein sich wandelndes Marktnarrativ für digitale Vermögenswerte hindeuten.

Die Analyse wurde auf X von dem Krypto-Nachrichtenkonto Wu Blockchain hervorgehoben:

Grayscale: Bitcoin’s correlation with gold rises above 50% as “debasement trade” returns

Grayscale Head of Research Zach Pandl said Bitcoin’s 90-day correlation with the Nasdaq 100 has fallen from over 60% to roughly 33%, while its correlation with gold has risen from near… pic.twitter.com/gJjTcAYaFH

Wu Blockchain (@WuBlockchain) August 28, 2026

Ein neues Marktregime?

Die neuesten Daten zur Korrelation zwischen Bitcoin und Gold deuten darauf hin, dass makroökonomische Faktoren eine größere Rolle bei der Prägung des Anlegerverhaltens spielen. Die Anlegerbasis von Bitcoin hat sich verbreitert, seit Spot-Bitcoin-ETFs in den USA im Januar 2024 den Handel aufgenommen haben; Zuflüsse in solche Produkte gehören zu den institutionellen Kanälen, die Marktbeobachter verfolgen. Sollte Bitcoin weiterhin enger mit Gold als mit Technologiewerten handeln, könnte dies seine Position als digitales Wertaufbewahrungsmittel stärken. Da diese Korrelationen über ein rollierendes 90-Tage-Fenster gemessen werden, spiegeln die aktuellen Werte die vergangenen drei Monate wider und können sich mit veränderten Rahmenbedingungen verschieben. Anleger werden weiterhin makroökonomische Entwicklungen, die Fiskalpolitik und institutionelle Geldflüsse beobachten, um einzuschätzen, ob diese Verschiebung den Beginn eines längerfristigen Marktregimes darstellt.