NachrichtenMakroBIR listet 14 Warnsignale auf, die automatisch Prüfungen auslösen

BIR listet 14 Warnsignale auf, die automatisch Prüfungen auslösen

Autor: Bworldonline·

Wichtige Erkenntnisse

  • Das BIR hat 14 Risikindikatoren benannt, die vorrangige Prüfungen auslösen können, darunter niedrige Einkommensteuerzahlungen im Verhältnis zum Umsatz und hohe Vermögenswerte bei gleichzeitig gemeldeten Verlusten.
  • Revenue Memorandum Order No. 22-2026 sieht vor, dass vorrangige Fälle elektronisch aus Steuererklärungen und anderen BIR-Daten ausgewählt werden.
  • Die Anordnung teilt Prüfungsfälle in verpflichtende und vorrangige Kategorien ein; verpflichtende Fälle umfassen unter anderem um mindestens 30% zu niedrig angegebene Umsätze oder Einkünfte beziehungsweise zu hoch ausgewiesene Ausgaben oder Abzüge.
  • Prüfungen und Verifizierungen dürfen nur mit einer gültigen elektronischen Letter of Authority, Tax Verification Notice oder Mission Order erfolgen.
  • Das BIR beschlagnahmte bei Einsätzen in 11 Cockpits am 8. Aug. außerdem 297 Wettmaschinen und weitere Ausrüstung.
BIR listet 14 Warnsignale auf, die automatisch Prüfungen auslösen

DAS Bureau of Internal Revenue (BIR) erklärte, dass 14 Risikindikatoren vorrangige Prüfungen bei ausgewählten Steuerpflichtigen auslösen werden, darunter Einkommensteuerzahlungen von weniger als 2% des Bruttoumsatzes, erhebliche Umsätze bei gleichzeitig ausgewiesenen Nettoverlusten sowie ein starker Anstieg der Vermögenswerte trotz gemeldeter Verluste.

Revenue Memorandum Order No. 22-2026 sieht vor, dass vorrangige Fälle elektronisch anhand von Steuererklärungen und anderen dem BIR vorliegenden Informationen ausgewählt werden. Diese Fälle werden durch elektronische Letters of Authority (eLAs) abgedeckt.

Der Schritt ist Teil der breiteren Bemühungen der Behörde, begrenzte Prüfungsressourcen auf Fälle zu konzentrieren, die messbare Unstimmigkeiten in den Meldungen aufweisen, und zugleich eine systemgestützte Auswahl statt einer manuellen Vorauswahl zu nutzen. Weitere Indikatoren sind ein starker Rückgang der gemeldeten Umsätze oder der Mehrwertsteuerzahlungen, ein deutlicher Anstieg befreiter oder mit Nullsatz besteuerter Umsätze, Mitteilungsbescheide über Abweichungen sowie Vorsteueransprüche von mehr als 75% der gesamten Ausgangssteuer.

Steuerpflichtige, die seit mehr als fünf Jahren tätig sind, ohne geprüft worden zu sein, diejenigen, die Verluste aufgrund von Naturkatastrophen oder veralteten Lagerbeständen geltend machen, sowie jene, die Einkünfte oder gemeinsame Aufwendungen mit verbundenen Unternehmen melden, können ebenfalls ausgewählt werden.

Die Anordnung stuft Prüfungsfälle je nach Art und Risikoprofil des Steuerpflichtigen als verpflichtend oder vorrangig ein.

Zu den verpflichtenden Fällen gehören Steuerpflichtige, bei denen mindestens 30% der Umsätze oder Einkünfte zu niedrig angegeben oder Ausgaben bzw. Abzüge zu hoch ausgewiesen wurden.

Auch Steuerpflichtige, die durch Informationen Dritter oder systemgenerierte Abweichungen auffallen, sowie jene, die Steuererstattungen oder -gutschriften beantragen, sind unter anderem erfasst.

Das BIR sagte, alle Steuerpflichtigen gälten als potenzielle Kandidaten für eine Prüfung, um die Richtigkeit ihrer internen Steuerverbindlichkeiten festzustellen.

Es stellte jedoch klar, dass „Prüfungen oder Verifizierungen nur nach Ausstellung einer gültigen eLA, Tax Verification Notice oder Mission Order durchgeführt werden dürfen und jede Prüfung oder Verifizierung ohne eine solche Autorität als unbefugt gilt.“

„Prüfungsfälle sollen nach Möglichkeit über ein anonymisiertes Verfahren zugewiesen werden, wobei die Identität des Steuerpflichtigen während der Auswahl- und Zuweisungsphasen verborgen bleibt, bis der Prüfungsfall im System abgeschlossen ist“, fügte es hinzu.

Das BIR setzte eine Frist von 180 Tagen für die Einreichung von Ermittlungsberichten bei regionalen Fällen und 240 Tagen bei Fällen großer Steuerpflichtiger.

Separat teilte das BIR mit, dass es bei gleichzeitigen Vollzugsmaßnahmen in 11 Cockpits am 8. Aug. 297 Wettmaschinen, computergestützte Wetteinheiten, Server und andere Geräte versiegelt oder beschlagnahmt habe.

Die gemeinsam mit dem National Bureau of Investigation durchgeführten Maßnahmen betrafen Geräte ohne die erforderliche Permit to Use sowie Geräte, die in den BIR-Aufzeichnungen nicht auftauchten.

„Wetttransaktionen müssen ordnungsgemäß erfasst werden, und die dafür verwendeten Maschinen müssen ordnungsgemäß beim BIR registriert sein. Wir werden die Cockpit-Aktivitäten landesweit weiterhin überprüfen und bei Verstößen geeignete Maßnahmen ergreifen“, sagte Commissioner Charlito Martin R. Mendoza.

„Wir weiten diese Maßnahmen landesweit aus. Ich habe alle Revenue Regions und Revenue District Offices angewiesen, operative Cockpit-Arenen in ihrem Zuständigkeitsbereich zu identifizieren und zu verifizieren“, fügte er hinzu. — Justine Irish D. Tabile