Bill Ackman warnt vor Mamdanis Wirtschaftspolitik: „Sozialismus ist eine Katastrophe“
Wichtige Erkenntnisse
- •Das Rent Guidelines Board von New York City stimmte im Juni dafür, die Mieten für Ein- und Zweijahresverträge in etwa einer Million mietstabilisierten Wohnungen einzufrieren.
- •Ackman behauptet, dass rund 60.000 Wohnungen vom Markt genommen worden seien, weil Vermieter unter den aktuellen Vorschriften Renovierungskosten nicht zurückerhalten könnten.
- •Ackman führte die hohen Energiekosten in New York auf politische Entscheidungen zurück, darunter die Stilllegung der Kernkraft, lange Genehmigungsverfahren für Pipelines und das Fracking-Verbot.
- •Ackman warnte, New York solle Bedingungen schaffen, die wohlhabende Privatpersonen und Unternehmen anziehen, statt sie in steuerlich günstigere Bundesstaaten wie Florida und Texas zu verlieren.
- •Ackman äußerte die Sorge, dass fast die Hälfte der Amerikaner nicht an den Gewinnen des Aktienmarkts teilnimmt, was das Vertrauen in das Wirtschaftssystem untergrabe.

Der milliardenschwere Investor Bill Ackman hat scharf gewarnt, dass New York Citys Mietstopp, Steuerpolitik und Beschränkungen für die Immobilienentwicklung die Erschwinglichkeitskrise der Stadt verschärfen könnten, indem sie sowohl Bauvorhaben als auch Investitionen abschrecken.
In einem breit angelegten Interview mit Fortune vom Mittwoch argumentierte der Gründer von Pershing Square Capital Management, dass staatliche Politik der Haupttreiber für steigende Wohn- und Energiekosten in New York sei. Seine Äußerungen fallen in eine sich verschärfende landesweite Debatte darüber, wie Städte Mieterschutz mit Anreizen für neuen Wohnungsbau ausbalancieren sollten, da stark steigende Kosten Bewohner von Boston bis San Francisco unter Druck setzen.
"The answer isn't socialism — socialism is a disaster," sagte Ackman. "Watch what happens to New York City if [Mayor Zohran] Mamdani succeeds in implementing these plans."
Ackman machte die Wohnungsnot der Stadt teilweise auf regulatorische Regeln zurück, die den Bau für Entwickler prohibitiv schwierig und teuer machen. "It's so high because left-wing mayors have made it very difficult for developers to build here, and Mamdani, by freezing rents, is just going to make the problem worse," sagte er.
Das Rent Guidelines Board von New York City stimmte im Juni dafür, die Mieten für Ein- und Zweijahresverträge in mietstabilisierten Wohnungen einzufrieren, die etwa eine Million Einheiten abdecken, in einer Stadt, in der die Medianmieten seit Langem zu den höchsten des Landes zählen. Ackman argumentierte, dass Mietkontrollen faktisch zusätzliche Kosten auf Mieter in marktüblichen Wohnungen verlagern. Er behauptete außerdem, dass etwa 60.000 Wohnungen vom Markt genommen worden seien, weil Vermieter unter den geltenden Vorschriften Renovierungskosten nicht zurückerhalten könnten.
"If you make it hard to build where people want to live, and you don't let landlords recover renovation costs, they'll pull units off the market," sagte Ackman. Er verwies auf Austin, Texas, als Beispiel für eine Stadt, in der verstärkter Wohnungsbau dazu beigetragen habe, die Mieten zu senken — ein Fall, auf den Ökonomen häufig verweisen, wenn sie argumentieren, dass ein höheres Wohnungsangebot der verlässlichste langfristige Hebel zur Kostensenkung sei.
Ackman machte zudem die Energiepolitik des Bundesstaates New York für die hohen Lebenshaltungskosten verantwortlich. "Why are energy costs so high in New York State? Because we've shut down nuclear power, it takes 15 years to get a pipeline approved, and we've banned fracking — so we're importing natural gas from Pennsylvania," sagte er. "That's just bad policy, and we can fix a lot of it with better policy."
Beim Thema Steuern argumentierte Ackman, New York solle Bedingungen schaffen, die wohlhabende Privatpersonen und Unternehmen dazu ermutigen, in die Stadt zu investieren, statt sie womöglich in konkurrierende Zuständigkeiten zu treiben. Die Äußerungen spiegeln eine breitere Sorge unter New Yorker Entscheidungsträgern wider, Spitzenverdiener zu halten, insbesondere nachdem die Abwanderung in der Pandemiezeit in steuerlich günstigere Bundesstaaten wie Florida und Texas die Steuerbasis der Stadt belastet hatte.
"You want people like Ken Griffin locating Citadel here — spending $250 million on an apartment, because that purchase makes a building economically viable, which creates construction jobs and brings in wealthy residents who pay taxes," sagte Ackman. "You don't want to discourage people like Elon Musk from locating their businesses here."
Ackman hatte sich zuvor kritisch über den neuen pied-à-terre-Aufschlag in New York City geäußert, der für bestimmte hochwertige Immobilien gilt, die nicht als Hauptwohnsitz des Eigentümers genutzt werden. Er kritisierte auch Kaliforniens Proposition 40, die eine einmalige Steuer in Höhe von 5% des Nettovermögens von Milliardären vorsehen könnte, die am 1. Januar 2026 Einwohner Kaliforniens waren.
"Look at what's happening in California right now with the wealth tax — they say it's 'one time,' but it's never one time," sagte er.
Über Wohnen und Steuern hinaus sprach Ackman über das, was er als breitere strukturelle Herausforderung für die US-Wirtschaft beschrieb: der große Anteil der Amerikaner, die nicht direkt von Aktienmarktzuwächsen profitiert haben. Die Sorge spiegelt Daten wider, die zeigen, dass ein bedeutender Teil der US-Haushalte keine direkten Aktieninvestments hält, sodass Jahre steigender Kurse an ihnen weitgehend vorbeigegangen sind.
"One of our biggest challenges as a country is that almost half the country isn't participating in the growth in value created by capitalism — the stock market," sagte er. Er argumentierte, dass Arbeitnehmer ohne Rentenkonten oder Aktieninvestitionen weniger wahrscheinlich glauben, das Wirtschaftssystem diene ihren Interessen.
"Part of that is people feeling left behind — wages can't compound as quickly as stocks, so everyone needs to participate in the market to believe in capitalism," sagte Ackman.
Mamdani konnte von FOX Business für eine Stellungnahme zunächst nicht erreicht werden.
FOX Business' Michael Dorgan and Alex Nitzberg contributed to this report.