BAR Technologies fordert die Schifffahrt auf, bewährte Technologie zur Emissionssenkung zu priorisieren
Wichtige Erkenntnisse
- •BAR Technologies sagte, die Schifffahrt solle jetzt in bewährte energiesparende Technologien investieren, statt auf künftige Kraftstoffe und vollständige politische Klarheit zu warten.
- •Das Unternehmen sagte, Windantrieb senke bereits den Kraftstoffverbrauch und die Emissionen auf kommerziellen Schiffen und solle Teil kurzfristiger Dekarbonisierungsbemühungen sein.
- •EY Greece sagte, der Weg des Schifffahrtssektors zu Netto-Null werde uneinheitlich verlaufen und von der Verfügbarkeit alternativer Kraftstoffe sowie unterstützender Infrastruktur abhängen.
- •BAR Technologies sagte, mehr als 100 Frachtschiffe seien bereits mit Windantriebssystemen ausgestattet, basierend auf Daten der International Windship Association.
- •Das Unternehmen erwartet, dass bis Ende 2026 10 Schiffe mit 23 WindWings-Installationen betrieben werden und rund 100 metrische Tonnen CO2-Einsparungen pro Tag erzielen.

Die Schifffahrt sollte Technologien, die Emissionen heute senken können, stärker priorisieren, statt darauf zu warten, dass künftige Kraftstoffe breit verfügbar werden, so das Windantriebsunternehmen BAR Technologies.
In einer per E-Mail versandten Stellungnahme am Mittwoch zu einem neuen EY-Greece-Bericht über den Weg der Schifffahrt zu Netto-Null sagte das Unternehmen, Unsicherheit über alternative Kraftstoffe, Regulierung und Infrastruktur dürfe Investitionen in bewährte energiesparende Technologien nicht verzögern.
Der EY-Greece-Bericht sagte, der Übergang der Schifffahrt zu Netto-Null werde uneinheitlich verlaufen und von Faktoren wie der Verfügbarkeit alternativer Schiffskraftstoffe und unterstützender Infrastruktur beeinflusst werden.
BAR Technologies sagte, Windantrieb liefere auf Handelsschiffen bereits Einsparungen bei Kraftstoffverbrauch und Emissionen und sollte neben dem langfristigen Wechsel zu neuen Kraftstoffen Teil der unmittelbaren Dekarbonisierungsbemühungen der Branche sein.
Windantrieb hat den Technologietest bereits bestanden
Windantrieb hat den Technologietest bereits bestanden
"Die Schifffahrt muss aufhören, Dekarbonisierung als etwas zu betrachten, das erst beginnt, wenn künftige Kraftstoffe verfügbar sind oder jedes Detail des IMO's Net-Zero Framework feststeht", sagte John Cooper, CEO von BAR Technologies.
"Die Branche kann nicht zulassen, dass das Fehlen perfekter politischer Gewissheit zu einer Ausrede für Untätigkeit wird. Bewährte Technologien sind jetzt verfügbar, und Eigentümer können heute handeln."
BAR Technologies wies darauf hin, dass inzwischen mehr als 100 Frachtschiffe mit Windantriebssystemen ausgerüstet seien, und verwies dabei auf Daten der International Windship Association.
Bis Ende 2026 erwartet das Unternehmen, dass 10 Schiffe mit 23 seiner WindWings-Windanlagen betrieben werden und zusammen rund 100 mt/day an CO2-Einsparungen erzielen.
Cooper sagte, die zentrale Herausforderung sei nicht mehr die Technologie selbst, sondern Investitionen attraktiver zu machen.
"Windantrieb hat den Technologietest bereits bestanden", sagte er.
"Erschwingliche Finanzierung zusammen mit Charterparty-Strukturen, die die Vorteile fair teilen, wird den Einsatz im großen Maßstab ermöglichen."
Ship & Bunker News Team To contact the editor responsible for this story email us at [email protected]