NachrichtenKryptoBanca d’Italia fordert Kryptodienstleister zur Prüfung von Transfers auf

Banca d’Italia fordert Kryptodienstleister zur Prüfung von Transfers auf

Autor: CoinLineup·

Wichtige Erkenntnisse

  • Banca d’Italia soll Kryptodienstleister aufgefordert haben, Transfers vor ihrer Verarbeitung zu prüfen.
  • Der Umfang der Aufforderung, einschließlich betroffener Anbieter, Transferkategorien, geografischer Reichweite und Prüfkriterien, ist weiterhin unbestätigt.
  • Es ist unklar, ob es sich um eine informelle Orientierung, eine formelle Empfehlung oder eine verbindliche Verpflichtung handelt.
  • Es wurden keine Umsetzungstermine, Sanktionen, Compliance-Pflichten oder Reaktionen von Kryptodienstleistern bestätigt.
  • Nutzer könnten bei einer Ausweitung der Prüfungen mit zusätzlichen Transaktionskontrollen konfrontiert werden; Gebühren, Verzögerungen oder Einschränkungen wurden jedoch nicht bestätigt.
Banca d’Italia fordert Kryptodienstleister zur Prüfung von Transfers auf

Banca d’Italia, die italienische Zentralbank, soll Kryptodienstleister aufgefordert haben, die von ihnen abgewickelten Transfers zu prüfen. Diese gemeldete Entwicklung würde zu einer stärkeren Kontrolle führen, wie Transaktionen mit digitalen Vermögenswerten vor ihrer Verarbeitung überprüft werden.

Der Umfang der Aufforderung bleibt unklar. Die verfügbaren Informationen bestätigen weder, welche Anbieter oder Transferarten betroffen sind, noch ob es sich um eine Empfehlung oder eine verbindliche Vorgabe handelt und wann sie in Kraft treten könnte.

Banca d’Italia fordert die Prüfung von Krypto-Transfers

Im Mittelpunkt der gemeldeten Entwicklung steht die Aufforderung an Kryptodienstleister, Transfers zu prüfen, anstatt sie ungeprüft durchzulassen. In diesem Zusammenhang bedeutet „Prüfung“, eine Transaktion zu kontrollieren, bevor sie durchgeführt wird. Zu den Kryptodienstleistern können Unternehmen gehören, die Kunden den Kauf, Verkauf oder Transfer digitaler Vermögenswerte ermöglichen, etwa Börsen und Wallet-Dienste.

Die ursprüngliche Stellungnahme von Banca d’Italia einschließlich ihres Veröffentlichungsdatums wurde in den verfügbaren Informationen nicht bestätigt. Es wurde kein direktes Zitat der Zentralbank verifiziert, daher werden der Institution hier keine wörtlichen Aussagen zugeschrieben.

Welche Anbieter und Transfers sind betroffen?

Die gemeldete Aufforderung bezieht sich allgemein auf Kryptodienstleister und Transfers, definiert jedoch keinen der beiden Begriffe. Es gibt keine bestätigten Informationen zu ihrer geografischen Reichweite, zu den möglicherweise betroffenen lizenzierten Unternehmen oder zu den einbezogenen Transferarten.

Auch konkrete Prüfkriterien wurden nicht verifiziert. Bei der Prüfung von Transfers im Bankensektor besteht üblicherweise ein Zusammenhang mit Maßnahmen zur Bekämpfung der Geldwäsche, die dazu dienen, potenziell illegal erwirtschaftete Gelder zu erkennen. Dieser Zusammenhang wurde für die vorliegende Aufforderung jedoch nicht bestätigt und bleibt daher eine offene Frage statt einer feststehenden Tatsache.

In anderen Märkten sind ähnliche regulatorische Anforderungen entstanden, wobei diese Maßnahmen von der gemeldeten Aufforderung der Banca d’Italia unabhängig sind. Auf den Philippinen haben die Aufsichtsbehörden strengere Krypto-Prüfungen für Zahlungsdienstleister vorgeschlagen, während Australien kürzlich Dutzende Registrierungen für Krypto- und Überweisungsdienstleister entfernte. Diese Entwicklungen liefern Kontext dafür, wie regulatorische Diskussionen über Prüfungen in anderen Rechtsordnungen aufgetreten sind.

Was die Aufforderung für Anbieter und Nutzer bedeuten könnte

Es ist nicht geklärt, ob es sich bei der Aufforderung der Banca d’Italia um eine informelle Orientierung, eine formelle Empfehlung oder eine verbindliche Verpflichtung handelt. Dieser Unterschied würde bestimmen, ob Anbieter die Vorgabe einhalten müssen oder lediglich aufgefordert werden, sie zu berücksichtigen.

Daher können keine konkreten Compliance-Pflichten mit Sicherheit genannt werden. Die verfügbaren Informationen enthalten keine bestätigten Umsetzungstermine, Sanktionen oder Reaktionen von Kryptodienstleistern.

Auch die praktischen Auswirkungen für einzelne Krypto-Halter sind unklar. Sollten Anbieter die Prüfung von Transfers einführen oder ausweiten, könnten Nutzer bei bestimmten Transaktionen mit zusätzlichen Kontrollen konfrontiert werden. Zusätzliche Gebühren, Verzögerungen oder Einschränkungen wurden jedoch nicht bestätigt.

Die gemeldete regulatorische Entwicklung fällt in eine Phase, in der der Kryptowährungsmarkt weiterhin unabhängig handelt und Live-Daten zu Bitcoin-Preis und Marktentwicklung sowie der Crypto Fear & Greed Index in Echtzeit aktualisiert werden. Keiner von beiden weist auf eine bestätigte Reaktion auf diese konkrete Aufforderung hin.

Die Entwicklung sollte vorerst als gemeldete Aufforderung und nicht als beschlossene Regel betrachtet werden. Eine offizielle Stellungnahme der Banca d’Italia wäre erforderlich, um Umfang, Zeitplan und die Frage zu klären, ob eine Einhaltung vorgeschrieben ist. Andere Rechtsordnungen, darunter Schweizer Institutionen, die einen an den Franken gekoppelten Stablecoin testen, verdeutlichen die fortlaufende Entwicklung des regulierten Kryptomarktes.

Quelle: CoinLineup

Haftungsausschluss: Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Kryptowährungs- und Märkte für digitale Vermögenswerte sind mit erheblichen Risiken verbunden. Führen Sie stets eigene Recherchen durch, bevor Sie Entscheidungen treffen.