Interne Umfrage sieht Anna Paulina Luna in Floridas 13. Distrikt im Rückstand
Wichtige Erkenntnisse
- •Eine Hart-Research-Umfrage für die Leela-Gray-Kampagne sieht Leela Gray in Floridas 13. Kongressbezirk mit 51 % zu 46 % vor Anna Paulina Luna.
- •Gray liegt in der Umfrage unter parteilosen Wählern mit 56 % zu 39 % vorn.
- •Die Umfrage weist für Präsident Donald Trump im Bezirk eine Zustimmung von 43 % aus.
- •Floridas 13. Kongressbezirk hat in den vergangenen Jahren die Partei gewechselt und gilt als politisch beweglich.
- •GOP-Stratege Mike Madrid sagte, der Verlust hispanischer republikanischer Unterstützung könne ein wichtiges Thema der Zwischenwahlen sein.

Ein mögliches Überraschungsergebnis zeichnet sich im Kampf der Demokraten um das Repräsentantenhaus im Raum Tampa in Florida ab, wenn die interne Umfrage einer Kandidatin zutrifft.
Am Dienstag ergab eine von Hart Research im Auftrag der Leela-Gray-Kampagne durchgeführte Umfrage, dass die amtierende MAGA-Republikanerin Anna Paulina Luna im 13. Kongressbezirk Floridas mit 51 % zu 46 % zurückliegt. Unter den parteilosen Wählern lag Gray mit 56 % zu 39 % vorn, und die Zustimmung zu Präsident Donald Trump lag bei nur 43 %. In der rückerinnerten Stimmabgabe von 2024 lag Trump mit 12 Punkten vorn.
Interne Umfragen werden oft nur selektiv veröffentlicht, wenn sie die Botschaft einer Kampagne stützen. Gleichzeitig können sie mitunter Trends erkennen, die anderen Umfragen entgehen, oder Kampagnen dabei helfen, zu bestimmen, welche Botschaften am wirksamsten sind. Das macht die Umfrage besonders bemerkenswert in einem Bezirk, der sich in den vergangenen Wahlzyklen politisch beweglich gezeigt hat und in dem Wahlbeteiligung und Überzeugungskraft unter Unabhängigen ebenso wichtig sein können wie die Parteizugehörigkeit.
Gray beschreibt sich auf ihrer Kampagnen-Website als pensionierte Brigadegeneralin der Army und Kleinunternehmerin.
Floridas 13. Bezirk wurde jahrelang von dem früheren republikanischen Gouverneur Floridas und späteren demokratischen Abgeordneten Charlie Crist vertreten, und Luna gewann den Sitz, nachdem Crist eine erfolglose vierte Gouverneurskampagne startete. Seit ihrem Amtsantritt war Luna zeitweise ein Stachel im Fleisch der Republikanischen Partei, unter anderem wegen ihrer Kritik daran, wie die Trump-Regierung mit der Jeffrey-Epstein-Affäre umgegangen ist. Dennoch blieb sie bei den meisten Themen im Allgemeinen eine verlässliche Parteistimme.
Der GOP-Stratege Mike Madrid reagierte in einem Beitrag auf X deutlich auf die neuen Zahlen: "The loss of Hispanic Republicans is going to be one of the important subtexts coming out of this election cycle."
Madrid, der sich auf Trends unter hispanischen Wählern spezialisiert hat, warnt seit Langem, die Republikaner steuerten bei den Zwischenwahlen auf einen schweren Rückschlag zu.