NachrichtenMakroDienstag: Vermischte Links

Dienstag: Vermischte Links

Autor: Marginal Revolution·

Wichtige Erkenntnisse

  • Der Artikel enthält einen Vortrag über die Führung eines Start-ups mit KI-Agenten und ohne Mitarbeiter, eingeordnet als Teil der Debatte um das „Einzelpersonen-Einhorn“.
  • Er erwähnt einen Schweizer Richter, der KI zur Unterstützung der Strafzumessung einsetzt – ein Experiment in einem Hochrisikobereich der Rechtspflege im Rahmen des EU AI Act.
  • Ein verlinkter Essay argumentiert, dass effektive Altruisten dem Rückgang der Geburtenraten mehr Aufmerksamkeit schenken sollten, und verweist darauf, dass UN-Projektionen in immer mehr Ländern sinkende Geburtenraten zeigen.
  • Ein weiterer Eintrag besagt, dass Nvidias Beitrag in den US-BIP-Zahlen fehlen könnte, was eine breitere Debatte darüber widerspiegelt, wie die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung schnelllebige Technologieinvestitionen erfasst.
  • Die Liste verweist zudem auf die anhaltende Diskussion über US-Staatsanleihen, Haushaltsdefizite und die Frage, ob KI eher durch rechtliche „Zäune“ als durch technische „Sandboxen“ kontrolliert werden sollte.
Dienstag: Vermischte Links
  1. Wie man ein Start-up mit KI-Agenten und null Mitarbeitern führt (Videovortrag): https://www.youtube.com/watch?v=K9XtI6IGlU8. Ein konkreter Beitrag zur laufenden Debatte um das „Einzelpersonen-Einhorn“, also wie viel von der Arbeit eines Unternehmens KI-Agenten übernehmen können, bevor die Mitarbeiterzahl keine Rolle mehr spielt.

  2. Der „Elon der Vogelwelt“ (Times of London):

  3. Ein Schweizer Richter nutzt KI zur Unterstützung bei der Strafzumessung (auf Deutsch): Und auf Französisch: Ein praktisches Gerichtsexperiment in einem Bereich, den die EU-KI-Verordnung (AI Act) als Hochrisiko einstuft – den Einsatz von KI in der Rechtspflege –, wobei die Schweiz selbst kein EU-Mitglied ist.

  4. Man könnte argumentieren, dass sich Philanthropen des effektiven Altruismus mindestens ebenso intensiv mit dem Rückgang der Geburtenraten befassen sollten wie mit existenziellen Risiken: Teil einer breiteren Hinwendung einiger dem effektiven Altruismus nahestehender Denker zur Demografie, zumal UN-Projektionen zeigen, dass die Geburtenrate in einem wachsenden Anteil der Länder unter das Ersetzungsniveau fällt.

  5. Ein Großteil des Beitrags von Nvidia fehlt in den US-BIP-Zahlen: Der jüngste Beitrag in der lange laufenden Debatte darüber, ob die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung mit schnell skalierenden Technologieinvestitionen Schritt hält – in Anknüpfung an frühere Argumente, wonach das BIP den Wert kostenloser digitaler Dienste nicht erfasst.

  6. Eine Reihe von Bedenken gegenüber US-Staatsanleihen, möglicherweise übertrieben. Und Druckenmiller zum Anleihenmarkt (WSJ): https://x.com/andreassteno/status/2091997976780837053?s=46&t=fSypFxt84bBHId-do9r5Ag und Druckenmiller, der Milliardär und Investor, hat die US-Haushaltsdefizite in den letzten Jahren wiederholt öffentlich thematisiert; dies führt also eine laufende Debatte fort, statt eine neue Position zu begründen.

  7. KI durch Recht regieren?: Yegge, ein erfahrener Softwareingenieur und produktiver Essayist zu KI-Coding-Agenten, stellt rechtliche „Zäune“ technischen „Sandboxen“ als Ansätze zur Kontrolle dessen gegenüber, was KI-Systeme tun können.