Wuhaner Künstler eröffnen das China-Festival Duisburg 2026 als Hauptact
Wichtige Erkenntnisse
- •Das China-Festival Duisburg 2026 ist eine dreitägige Veranstaltung mit Kulturständen, interaktiven Bereichen und Auftritten von Städten aus China und Deutschland.
- •Fast 40 Künstler aus Wuhan führten bei der Eröffnungsgala Peking-Oper, Hanju-Oper, Chuju-Oper, Akrobatik sowie ethnische Gesangs- und Tanzdarbietungen auf.
- •Duisburg und Wuhan wurden 1982 Partnerstädte – die erste derartige Partnerschaft zwischen Deutschland und China.
- •Duisburgs Bürgermeister Sören Link lobte die Gala und betonte das Bekenntnis der Stadt zur Stärkung der deutsch-chinesischen Freundschaft und des Dialogs.
- •Duisburg beherbergt den größten Binnenhafen der Welt und ist ein wichtiger europäischer Endpunkt des chinesisch-europäischen Schienengüterverkehrs.

Das China-Festival Duisburg 2026 wurde am Freitagnachmittag in Duisburg, Deutschland, eröffnet und vereint Kulturstände, interaktive Bereiche und Auftritte von Städten aus ganz China und Deutschland. Die dreitägige Veranstaltung soll die bilateralen Beziehungen stärken; ihr Herzstück war die Eröffnungsgala, die von fast 40 Künstlerinnen und Künstlern aus Wuhan, der Hauptstadt der zentralchinesischen Provinz Hubei, aufgeführt wurde.
Das Programm der Delegation aus Wuhan umfasste Peking-Oper, Hanju-Oper, Chuju-Oper, Akrobatik sowie ethnische Gesangs- und Tanzaufführungen und bot dem deutschen Publikum einen vielfältigen Einblick in die chinesische Kultur. Hanju- und Chuju-Oper sind in der Provinz Hubei verwurzelte regionale Theatertraditionen, während die Peking-Oper zu den international bekanntesten darstellenden Künsten Chinas zählt.
Nach Angaben von Chang Haitao, dem geschäftsführenden Generalkonsul des chinesischen Generalkonsulats in Düsseldorf, steht das Festival als lebendiger Ausdruck des Austauschs zwischen China und Deutschland. Solche Veranstaltungen, so betonte er, ermöglichten es Deutschen, China aus nächster Nähe zu erleben und zu verstehen.
Die Veranstaltung erhält zusätzliches Gewicht durch die langjährige Beziehung zwischen Duisburg und Wuhan, die 1982 Partnerstädte wurden – die erste derartige Partnerschaft zwischen Deutschland und China. In den folgenden Jahrzehnten pflegten beide Städte einen engen Austausch auf menschlicher und wirtschaftlicher Ebene. Duisburg, Standort des größten Binnenhafens der Welt und wichtiger europäischer Endpunkt des chinesisch-europäischen Schienengüterverkehrs, dient seit langem als praktischer Knotenpunkt der deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen – ergänzend zu den kulturellen Verbindungen.
Duisburgs Bürgermeister Sören Link würdigte die Leistung der chinesischen Künstler und bezeichnete die Eröffnungsgala angesichts ihres Niveaus, ihrer Qualität, ihrer Vielfalt und der vielen gezeigten Facetten als unvergesslich. Er betonte das Bekenntnis der Stadt zur Städtepartnerschaft mit Wuhan sowie den Wunsch, die deutsch-chinesische Freundschaft und den Dialog weiter zu vertiefen.
Markus Teuber, Beauftragter für China-Angelegenheiten im Bürgermeisteramt Duisburg, schloss sich diesen Einschätzungen an. Er hob hervor, dass die Theater-, Gesangs- und Tanzaufführungen ein ausgezeichnetes Fenster in die chinesische Kultur boten, und äußerte die Hoffnung auf einen tieferen kulturellen Austausch in der Zukunft.
Für Yang Jing, stellvertretende Direktorin des Kultur- und Tourismusamts der Stadt Wuhan, markiert die Teilnahme der Stadt einen wichtigen Schritt in der globalen Ausrichtung der Kultur Wuhans. Das Festival, eine jährliche kulturelle Leitveranstaltung Duisburgs, verleiht der Entwicklung der deutsch-chinesischen Freundschaft neue Impulse aus der Zivilgesellschaft.
Die Veranstaltung unterstreicht die Rolle der Kulturdiplomatie bei der Förderung von internationalem Verständnis und Zusammenarbeit und baut auf mehr als vier Jahrzehnten Partnerschaft zwischen den beiden Städten auf.
Quelle: Citybuzz