NachrichtenMakroPianist Yunchan Lim setzt Mozart-Reise mit Zweiklavier-Konzert in Seoul fort

Pianist Yunchan Lim setzt Mozart-Reise mit Zweiklavier-Konzert in Seoul fort

Autor: The Korea Times Business·

Wichtige Erkenntnisse

  • Yunchan Lim und sein Lehrer Sohn Min-soo führten Mozarts Konzert für zwei Klaviere Nr. 10 beim Jubiläumskonzert zum 70. Jahrestag des KBS Symphony Orchestra in der Lotte Concert Hall in Seoul am 22. Juli auf.
  • Dirigent Masato Suzuki leitete die Aufführung und gestaltete die Bühnenaufstellung des Orchesters neu, um einen räumlich definierteren Klang zu erzielen.
  • Lim wurde der jüngste Goldmedaillengewinner in der Geschichte des Van Cliburn International Piano Competition, als er 2022 im Alter von 18 Jahren gewann.
  • Lim und Sohn werden am 26. Juli beim Verbier Festival in der Schweiz erneut zusammenkommen, um dasselbe Mozart-Konzert mit dem Verbier Festival Orchestra unter Dirigent Lahav Shani aufzuführen.
  • Lim ist für die Saison 2026–27 für vier Rezitals in der Carnegie Hall eingeplant, bei denen er Mozarts vollständige Klaviersonaten und zwei Fantasien darbieten wird.
Pianist Yunchan Lim setzt Mozart-Reise mit Zweiklavier-Konzert in Seoul fort

Pianist Yunchan Lim setzte das fort, was er als seine Mozart-Pilgerreise beschrieben hat, und führte das Konzert für zwei Klaviere Nr. 10 in Es-Dur (K. 365) des Komponisten zusammen mit seinem Lehrer Sohn Min-soo bei einem Sonderkonzert anlässlich des 70-jährigen Jubiläums des KBS Symphony Orchestra auf. Die Veranstaltung fand am 22. Juli in der Lotte Concert Hall in Seoul statt.

Das Konzert, das Mozart 1779 für eine Aufführung mit seiner Schwester Maria Anna (Nannerl) komponierte, ist eines der frühesten Werke für mehrere Klaviere im klassischen Repertoire, wodurch die Paarung von Lehrer und Schüler eine besondere Resonanz mit seinen Ursprüngen erhält.

Lim, 22, gelangte zu internationaler Bekanntheit, als er 2022 im Alter von 18 Jahren der jüngste Goldmedaillengewinner in der Geschichte des Van Cliburn International Piano Competition wurde. Er und Sohn, Professor am New England Conservatory in Boston, traten nicht lediglich als Lehrer und Schüler, sondern als künstlerische Partner auf. Die beiden setzten sich an deckellose Klaviere, die Tastatur an Tastatur angeordnet waren – dieselbe Konfiguration, die bei ihrem gemeinsamen Rezital ein Jahr zuvor verwendet worden war. Ihre gereifte musikalische Übereinstimmung war durchgehend spürbar, da das Paar jeden subtilen Atemzug und jede Geste zu teilen schien und mühelos Phrasen austauschte, bis die Grenze zwischen ihren individuellen Stimmen zu verschmelzen schien.

Lim zeigte einen bemerkenswert delikaten und verfeinerten Anschlag und formte Mozarts elegante musikalische Architektur mit Anmut. Er ließ transparente Melodielinien über Sohns breitem, solidem Klangbild schweben und trat mit auffallender Freiheit auf. Während des gesamten Konzerts genoss Lim sichtlich die Zusammenarbeit und wiegte sich rhythmisch von einer Seite zur anderen.

Das Konzert wurde von dem japanischen Dirigenten Masato Suzuki geleitet, der auch während der jüngsten Korea-Tournee der Camerata Salzburg mit Lim zusammengearbeitet hatte. Suzuki konfigurierte die übliche Bühnenaufstellung des Orchesters für diesen Anlass neu, indem er die zweiten Violinen ganz rechts platzierte und die Cellisten neben die ersten Violinen versetzte, um einen räumlich definierteren Klang zu erzeugen.

Das Programm eröffnete mit der Ouvertüre zu Mozarts „Don Giovanni", einer Oper von historischer Bedeutung für das KBS Symphony Orchestra, das sie 1962 bei der ersten koreanischen Produktion der National Opera of Korea aufführte. Das geschmeidige, energiegeladene Spiel des Orchesters setzte von Anfang an einen festlichen Ton.

Der zweite Satz des Konzerts, der um einen intimen musikalischen Dialog zwischen den beiden Solisten aufgebaut war, bildete das emotionale Herzstück der Aufführung. Suzuki bot akribische Unterstützung, die es dem Duett der Pianisten ermöglichte, sich natürlich zu entfalten.

Die Zugabe war ebenso einprägsam. Als Bühnenhelfer zwei Stühle vor das Klavier stellten, auf dem Lim gesessen hatte, verbreitete sich hörbare Aufregung im Publikum. Seite an Seite an einer einzigen Klaviertastatur sitzend, führten Lim und Sohn eine vierhändige Bearbeitung von Bachs Kantate Nr. 106, „God's Time Is the Best Time", auf. Sogar die Winkel ihrer Oberkörper spiegelten einander wider, als sie die Tastatur teilten, und erzeugten ein beeindruckendes Gefühl der Einheit.

Nach der Pause präsentierte das KBS Symphony Orchestra Dvořáks Sinfonie Nr. 8 und offenbarte einen völlig anderen musikalischen Charakter. Während das Orchester in der ersten Hälfte zurückhaltendes Streichervibrato für einen klaren, verfeinerten Klang eingesetzt hatte, umarmte es nach der Pause reiche Klangfarben und explosive Energie. Die kräftigen tiefen Streicher des Ensembles, weithin als eine seiner größten Stärken anerkannt, fielen besonders auf. Die Blechbläsersektion erstrahlte im dritten Satz brillant und rief eine festliche Fanfare hervor.

Sichtlich erfreut über die Leistung des Orchesters sprang Suzuki mit einem breiten Lächeln leichtfüßig auf das Podium und bot das Finale des vierten Satzes als Zugabe an.

Lim und Sohn werden am 26. Juli beim Verbier Festival in der Schweiz erneut zusammenkommen, wo sie dasselbe Mozart-Konzert mit dem Verbier Festival Orchestra unter der Leitung von Dirigent Lahav Shani aufführen werden.

Mit Blick auf die Zukunft ist Lim während der Saison 2026–27 im Rahmen seiner Carnegie-Hall-Rezitalreihe für vier Rezitals in der Carnegie Hall eingeplant, bei denen er Mozarts vollständige Klaviersonaten zusammen mit zwei Fantasien (K. 397 und K. 475) darbieten wird.

Quelle: The Korea Times. Dieser Artikel erschien ursprünglich im Hankook Ilbo, der Schwesterpublikation von The Korea Times, und wurde von einem generativen KI-System übersetzt sowie von The Korea Times redigiert.