NachrichtenMakroWisconsins Warenausfuhren sinken unter Trump 1.0 und Trump 2.0, zeigt Econbrowser-Analyse

Wisconsins Warenausfuhren sinken unter Trump 1.0 und Trump 2.0, zeigt Econbrowser-Analyse

Autor: Econbrowser·

Wichtige Erkenntnisse

  • Eine am 3. September 2026 veröffentlichte Econbrowser-Analyse ergab, dass Wisconsins Warenausfuhren sowohl unter Trump 1.0 als auch unter Trump 2.0 zurückgingen.
  • Die Analyse misst reale Exportmengen, indem die Werte mit dem US-Exportpreisindex ohne Nahrungsmittel und Brennstoffe deflationiert werden, basierend auf Daten des US Census Bureau und des BLS.
  • Wisconsins Exporte sind wirtschaftlich bedeutsam, da der Bundesstaat industriell geprägt ist; zu den Kernkategorien zählen Industriemaschinen, medizinische und wissenschaftliche Instrumente sowie Agrarprodukte.
  • Die Analyse ordnet den Exportrückgang des Bundesstaates in die Zollpolitiken beider Trump-Regierungen und die dadurch ausgelösten Vergeltungsmaßnahmen der Handelspartner ein.
  • Künftige vierteljährliche und monatliche Census-Handelsveröffentlichungen werden zeigen, ob der identifizierte Rückgang anhält.
Wisconsins Warenausfuhren sinken unter Trump 1.0 und Trump 2.0, zeigt Econbrowser-Analyse

Wisconsins Warenausfuhren sind laut einer auf Econbrowser veröffentlichten Analyse sowohl unter Trump 1.0 als auch unter Trump 2.0 zurückgegangen.

Die am 3. September 2026 veröffentlichte Analyse verfolgt Wisconsins Warenausfuhren in Millionen Dezember-2010-Dollar (mn.2010M12$). Die Werte werden mit dem US-Exportpreisindex ohne Nahrungsmittel und Brennstoffe deflationiert – ein Verfahren, das Preisveränderungen herausrechnen soll, damit Bewegungen reale Warenmengen widerspiegeln und nicht Verschiebungen der Exportpreise. Datenquellen der Analyse sind das US Census Bureau, das Bureau of Labor Statistics (BLS) und die Berechnungen des Autors.

Wisconsins Exportleistung wiegt für die Wirtschaft des Bundesstaates besonders schwer, da er industriell geprägt ist; zu den wichtigsten Warenkategorien gehörten historisch Industriemaschinen, medizinische und wissenschaftliche Instrumente sowie Agrarprodukte. Die Exportströme standen während beider Trump-Regierungen wiederholt im Mittelpunkt der Politik, die Zölle auf Handelspartner verhängte und Vergeltungsmaßnahmen gegen US-Waren auslöste. Die Econbrowser-Analyse ordnet die Daten des Bundesstaates in dieses breitere Zollumfeld ein und bietet eine Bundesstaats-Perspektive auf eine Debatte, die üblicherweise mit nationalen Aggregatzahlen geführt wird. Interessierte Leser können künftige vierteljährliche und monatliche Census-Handelsveröffentlichungen daraufhin verfolgen, ob der in der Analyse identifizierte Trend anhält.

Der Originalbeitrag mit dem Titel „Wisconsin Exports under Trump“ ist auf Econbrowser verfügbar.