Texanische Städte führen WalletHubs Ranking der besten Wohnungsmärkte an, während Küstenmetropolen zurückfallen
Wichtige Erkenntnisse
- •Der Bericht „Best Real Estate Markets 2026“ von WalletHub setzte Frisco in Texas an die Spitze von 300 US-Städten, während das benachbarte McKinney in Texas den zweiten Platz belegte.
- •Vier der zehn führenden Märkte – Frisco, McKinney, Denton und Allen – sind Vorstädte im Großraum Dallas-Fort Worth; die Spitzengruppe besteht überwiegend aus Sun-Belt-Vorstädten statt aus Stadtzentren.
- •Fast 47 % der Wohneinheiten in Frisco wurden zwischen 2010 und 2024 gebaut, während das auf Platz 2 liegende McKinney eine Neubauquote von 40 %, die zehnthöchste Baugenehmigungsaktivität und eine der besten Raten beim Beschäftigungswachstum aufweist.
- •Große Küstenmärkte schnitten deutlich schlechter ab: New York auf Platz 231, Los Angeles auf Platz 237 und San Francisco auf Platz 273 – ein Spiegel der Herausforderungen am Wohnungsmarkt und schlechter Werte bei der Erschwinglichkeit.
- •New Orleans belegte im Bericht den letzten Platz, gefolgt von Baltimore – ein Ergebnis, das Analyst Chip Lupo als Warnsignal jenseits der Wohnpreise bezeichnete.

Der amerikanische Traum vom Eigenheim mag sich in einigen der größten Städte des Landes zunehmend schwerer verwirklichen lassen, doch neue Daten deuten darauf hin, dass er in Teilen von Texas und im Sun Belt nach wie vor lebendig ist.
Laut dem am Mittwoch vom Finanzportal WalletHub veröffentlichten Bericht „Best Real Estate Markets 2026“ belegte Frisco in Texas den Spitzenplatz, gefolgt vom benachbarten McKinney in Texas. Murfreesboro in Tennessee, Durham in North Carolina und Denton in Texas vervollständigten die Top fünf.
Weitere Städte in den Top 10 sind Cary in North Carolina, Madison in Wisconsin, Allen in Texas, Charlotte in North Carolina und Irvine in Kalifornien.
Die Spitzengruppe besteht überwiegend aus Vorstädten großer Metropolregionen statt aus Stadtzentren: Frisco, McKinney, Denton und Allen liegen alle im Großraum Dallas-Fort Worth, Murfreesboro liegt vor den Toren Nashvilles, und Cary und Durham gehören zur Research-Triangle-Region in North Carolina.
„Texas und andere Märkte im Sun Belt dominieren die Spitze des Rankings, was die Kombination aus stabilem Wohnungsmarkt und günstigen wirtschaftlichen Bedingungen unterstreicht, die viele dieser Städte auszeichnen“, sagte WalletHub-Autor und Analyst Chip Lupo gegenüber Fox News Digital. „Diese Märkte schneiden tendenziell gut bei Faktoren wie der Wertsteigerung von Wohnimmobilien, dem Neubau von Wohnungen, der Baugenehmigungsaktivität, der Erschwinglichkeit und dem Beschäftigungswachstum ab.“
„Fast 47 % der Wohneinheiten in Frisco, dem insgesamt führenden Markt, wurden zwischen 2010 und 2024 gebaut … McKinney, auf Platz 2, weist eine Neubauquote von 40 %, die zehnthöchste Baugenehmigungsaktivität und eine der besten Raten beim Beschäftigungswachstum auf“, sagte Lupo.
Diese Ausrichtung auf den Sun Belt spiegelt breitere Bevölkerungstrends wider: Schätzungen des U.S. Census Bureau zeigen seit Jahren, dass der Süden den größten Anteil am Bevölkerungswachstum der USA verzeichnet, und die Spitze von WalletHubs Ranking ist deutlich in diese Region verschoben.
Im Vergleich dazu schnitten viele große Küstenmärkte insgesamt deutlich schlechter ab, darunter New York auf Platz 231, Los Angeles auf Platz 237 und San Francisco auf Platz 273. Nach Lupos Angaben spiegeln ihre schwächeren Platzierungen eine Kombination aus Herausforderungen am Wohnungsmarkt sowie schlechten Werten bei der Erschwinglichkeit und im wirtschaftlichen Umfeld wider.
In seinem jährlichen Ranking von 300 US-Städten gewichtet die Studie die grundlegende Gesundheit des Wohnungsmarktes und die Marktdynamik stärker als die Erschwinglichkeit allein. Um weit oben zu landen, benötigen Städte eine Kombination aus soliden Wohnungsmarkt-Grundlagen und wirtschaftlichen Bedingungen, die Hauseigentümer langfristig unterstützen könnten.
„Steuern spielen sicherlich eine Rolle, aber das Ranking verweist eher auf die Kombination aus Wohnbedingungen und wirtschaftlicher Stärke als auf Steuern allein“, sagte Lupo. Texas und Tennessee, die zusammen fünf der Top-10-Städte stellen, gehören zu den Bundesstaaten ohne eigene staatliche Einkommensteuer.
„Im Gegensatz dazu schneiden die großen Küstenmärkte deutlich schlechter ab. Diese Märkte bieten vielleicht hohe Einkommen und wirtschaftliche Chancen, doch ihre Wohnkosten können es für Bewohner erheblich erschweren, diese Chancen in Wohneigentum umzuwandeln. Die größten und beliebtesten Städte stehen bei allen auf dem Radar“, sagte er, „daher sind ihre Wohnungsmärkte schon lange umkämpft, und das bleibt auch so. Der Einstieg ist entsprechend teurer, und der Spielraum für Wachstum dürfte geringer sein.“
„Der Kontrast zu teuren Küstenstädten hängt weniger damit zusammen, einfach mehr Wohnungen zu bauen, sondern eher damit, ob das Wohnungsangebot mit der Nachfrage Schritt halten kann. Wenn der Neubau dauerhaft hinter dem Bevölkerungs- und Beschäftigungswachstum zurückbleibt, wird der Druck auf die Erschwinglichkeit deutlich schwerer zu überwinden“, sagte Lupo.
New Orleans belegte im Bericht den letzten Platz, gefolgt von Baltimore. Lupo bezeichnete dieses Ergebnis als ein „Warnsignal“, das über die Wohnpreise hinausgeht.
„Hauseigentümer sollten nicht davon ausgehen, dass eine weitere Verschlechterung unausweichlich ist, aber diese Rankings sind ein Grund zur Vorsicht“, sagte er. „Märkte mit schwachen Wohnungsmarkt-Grundlagen können ein langsameres Wohnpreiswachstum, eine schwächere Marktaktivität und größere Schwierigkeiten bei der Anziehung von Käufern erleben, was es Hauseigentümern erschweren kann, Eigenkapital aufzubauen oder schnell zu verkaufen.“