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Startup will 10-Milliarden-Dollar-KI-Fabrik in Norwegen bauen

Autor: AI Business·

Wichtige Erkenntnisse

  • Volta Infra teilte mit, dass das Unternehmen in Seed- und Series-A-Finanzierungen 300 Millionen Dollar bei einer Bewertung von 2,4 Milliarden Dollar aufgenommen habe.
  • Das Startup kündigte eine strategische Partnerschaft im Wert von 10 Milliarden Dollar an, um gemeinsam mit Bitdeer eine KI-Fabrik in Europa zu entwickeln; das beteiligte KI-Labor wurde nicht genannt.
  • Volta sagte, die erste Anlage werde 133 Megawatt Kapazität bereitstellen und von Nvidias Vera Rubin-Hardwaresystem betrieben werden.
  • Azora sagte zu, Volta mit 5 Milliarden Dollar zu finanzieren, und führte gemeinsam mit Andreessen Horowitz, Altimeter und Nvidia auch die Series-A-Runde an.
  • Volta sagte, das Norwegen-Projekt sei die erste Phase eines größeren Plans, bis 2030 mehrere Gigawatt Stromkapazität in Nordamerika und Europa zu entwickeln.
Startup will 10-Milliarden-Dollar-KI-Fabrik in Norwegen bauen

Anfang dieses Jahres gegründetes KI-Infrastruktur-Startup ist aus dem Stealth-Modus hervorgetreten und hat angekündigt, einen Deal im Wert von 10 Milliarden Dollar für den Bau einer KI-Fabrik in Norwegen abzuschließen.

Volta Infra, mit Büros in London, New York und Palo Alto, teilte zudem mit, dass das Unternehmen in einer Seed-Runde und einer Series-A-Runde insgesamt 300 Millionen Dollar bei einer Bewertung von 2,4 Milliarden Dollar aufgenommen habe.

Der Start des Unternehmens wurde am Dienstag in einer Mitteilung bestätigt. Darin sprach Volta von einer „landmark $10 billion strategic partnership with an AI lab to develop an AI factory in Europe alongside Bitdeer.“ Das betreffende KI-Labor wurde nicht genannt.

Bitdeer, ein Crypto-Mining-Unternehmen, wird mit Volta zusammenarbeiten, um Rechenkapazität bereitzustellen.

Volta sagte, die neue Anlage werde 133 Megawatt liefern und von Nvidias Vera Rubin-Hardwaresystem betrieben werden. Das Projekt ist die erste Phase eines breiter angelegten Entwicklungsplans, der bis 2030 mehrere Gigawatt Stromkapazität in Nordamerika und Europa anstrebt.

Volta sagte außerdem, dass das Unternehmen Nvidias DSX-Plattform zur Entwicklung von Standorten nutzen werde. Das Startup ist Mitglied von Nvidias Cloud Partner program, einem Ökosystem von Cloud-Anbietern, die Nvidia-Technologie nutzen, um KI-Infrastruktur bereitzustellen.

Die Ankündigung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem KI-Entwickler und Cloud-Anbieter weiterhin um Strom, Grundstücke und Finanzierung für groß angelegte Rechenzentrumsprojekte konkurrieren. Mehrphasenprojekte wie dieses werden damit zu einem wichtigen Test dafür, ob Kapazitäten schnell genug aufgebaut werden können, um die steigende Nachfrage zu bedienen.

Darüber hinaus hat Volta eine Vereinbarung mit Azora getroffen, im Rahmen derer der Vermögensverwalter dem Unternehmen 5 Milliarden Dollar an Finanzierung bereitstellen wird.

Das Unternehmen sagte, sein Angebot sei in einem zunehmend umkämpften Markt für KI-Infrastruktur besonders, und beschrieb sich laut Mitteilung als „the world’s first fully vertically integrated AI infrastructure platform, extending beyond technology into capital formation“.

Die Series-A-Runde wurde von Azora, Andreessen Horowitz, Altimeter und Nvidia angeführt.

„Every technology revolution has run on a physical layer beneath it. Railways carried industrialization. Electricity lit manufacturing. Fiber carried the internet,“ sagte CEO Richard Boada in einer Mitteilung. „We founded Volta because compute should be financed, developed, and commercialized with the principles and scale of infrastructure.“

Andreessen Horowitz schrieb in einem Blogbeitrag: „Neoclouds tend to begin with one half of the problem: they have capital and real assets, or they have cloud software and GPU operations. Volta has both. There aren’t many neocloud teams that can actually secure power, structure billions of dollars of capital, develop data centers and run a production cloud. Volta has assembled one of the few teams that can.“